Tag: 16. Mai 2005

  • Rekordkommentator lenkt ein

    Der heimliche Blogger, der seit Wochen seine Beiträge wie Ostereier in den Kommentaren verschiedener Weblogs verstreut, hat sich bereitgefunden, seinem Werk ein eigenes Blog zu widmen.

    In alter Gewohnheit hat er diese Ankündigung schamhaft in einem Kommentar versteckt. Noch hält der aus seinen Kommentaren als „Neo-Bazi“ bekannte erfahrene Seemann die Internet-Adresse geheim. Doch der Titel des Webjournals steht schon fest: „Club der halbtoten Dichter“ wird es heißen. Dabei plant er keinen Alleingang. Er kündigt an, daß dort ein „exklusiver Zirkel allgäuger Geistesgrößen“ schreiben wird. Gleichzeitig verpflichtet er den international bekannten Schöngeist Kubelick aus München, zu regelmäßiger Mitwirkung.

    Man darf gespannt sein, mit welchen intellektuellen Spezialitäten die neue alte allgäuer Schule demnächst aufwarten wird.

    Die Redaktion des Fellow Passenger drückt alle verfügbaren Daumen und wünscht dem alten Schwerenöter und hervorragenden Denker schon jetzt Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel!

  • Neger

    Als ich klein war, nannte man Menschen deren Haut dunkelbraun ist „Neger“. Heute gilt das als Beleidigung. Man soll sagen „Schwarzer“. Dabei gibt es gar keine Menschen deren Haut schwarz ist. Ein „Schwarzer“ ist für mich ein Parteimitglied der CDU/CSU. Damit fällt die Bezeichnung „Brauner“ für Menschen afrikanischer Abstammung völlig aus. „Schwarzer“ steht auch für weibliche Emanzipation, obwohl Frau Schwarzer weder dunkelbraune Haut hat, noch Schwarze grundsätzlich weiblich sind.

    „Farbiger“ zu sagen, ist auch nicht politisch korrekt, weil es ja den „Weißen“ als einzigen nichtfarbigen herausstellt und alle anderen in einen Topf wirft. Komischerweise bezeichnet man allein des Weißen Hautfarbe als hautfarben. Politisch korrekt kann das nicht sein.

    Im asiatischen Raum werden die Hautfarbigen, also weißen Menschen „Langnasen“ genannt, woran sich niemand zu stören scheint.

    Ehe wir nun anfangen, Frauen als „Bürger mit Brüsten“ und Männer als „Bürger mit Penis“ zu adressieren, wäre es doch besser, zu akzeptieren, daß Neger, Schlitzaugen, Bleichgesichter und Rothäute allesamt ganz normale Menschen sind.