Archive for Oktober, 2006


Nur echt durch Fernverkehr

Sonntag, Oktober 29th, 2006

In der Gegend um die italienische Stadt Parma fahren ziemlich viele Lastwagen herum, die Schweine geladen haben. Klar, denkt man gleich, die werden bald Parmaschinken sein. Dann fragt man sich allerdings, was mit den restlichen Körperteilen geschieht, die ja den überwiegenden Teil so eines Tiers ausmachen. Vor allem darf man sich wundern, warum die Fahrzeuge [...]

Ihre Anzeige für Zuckerrohrschnaps,

Montag, Oktober 23rd, 2006

sehr geehrte Frau Gabriela, haben Sie offenbar in großer Hast oder in bestürzend geringer Sachkenntnis verfasst. Abgesehen von der etwas unglücklichen Plazierung unter unserem steinalten Artikel “Papstwahl ungültig” und dem Umstand, daß wir grundsätzlich keine gewerblichen Inserate veröffentlichen, zeigt sich die im Anzeigentext aufgeführte Rezeptur zu Herstellung von Caipirihna derart miserabel, daß einem schon beim [...]

Ohne Sprache keine Stimme

Freitag, Oktober 13th, 2006

Die englische Sprache ist mir durchaus nicht fremd. In meiner gesamten Schullaufbahn galt ich in diesem Fach stets als Klassenbester. Zum Verdruß meiner Lehrer sogar ohne mich je dafür anzustrengen. Aufenthalte in den USA und Kanada über jeweils mehrere Monate haben gezeigt, daß ich mich durchaus auf Englisch verständlich machen kann. Dennoch bleibt es aller [...]

Überwachungsstrahlung

Montag, Oktober 9th, 2006

Überwachung ist ja ein bißchen so wie radioaktive Strahlung. Man sieht, hört, schmeckt und riecht nichts davon und wenn man hinterher merkt, daß man ihr ausgesetzt war, also durchleuchtet wurde, ist sowieso nichts mehr zu machen. Mit ähnlicher Sorglosigkeit wie in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Röntgenstrahlen in Schuhgeschäften überprüft wurde, ob das [...]

Mundfotzen

Donnerstag, Oktober 5th, 2006

Wo eigentlich heißt es denn “so schön”, Y.E.T.I. Inc., Usbekistan, “wer nicht will, der wird eben gewollt”, wie Sie in Ihrem Schreiben vom 4. Oktober 2006 behaupten, in dem Sie ferner die Auffassung vertreten, Vergewaltigungen wären durch das “Recht des Stärkeren” gedeckt und zudem von den Opfern insgeheim gewünscht, die anderenfalls ja darauf verzichten könnten, [...]