Rettung für Griechenland

von Fellow Passenger

Griechenland und die Türkei möchten aus Gründen gerne Krieg gegeneinander führen. Also beugen wir uns dem Markt und liefern an beide Länder Waffen.

Leider ist Griechenland pleite und kann die deutschen Waffen nicht selbst bezahlen. In solchen Fällen hilft bislang die Europäische Union.

Im Auftrag des Fachmagazins für Halbwissen haben aztekische Religionswissenschaftler den komplizierten Geldfluß analysiert:

Geld für deutsche Waffen

Suboptimaler Geldfluß für deutsche Waffen in Griechenland

Durch das schwer durchschaubare Bürokratiesystem entstehen gegenwärtig ohne Not erhebliche finanzielle Verluste, die sich durch einfachste Prozessoptimierung ohne Nachteile vermeiden ließen:

Optimierte Geldfluß

Optimierter Geldfluß

So kommen die Steuereinnahmen ohne Verluste direkt der deutschen Rüstungsindustrie zugute. Zudem entfällt die kostspielige Herstellung und Lieferung von Rüstungsgütern und die damit verbundene Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung. Zudem ist das Konzept nicht nur direkt auf die Türkei übertragbar, sondern auf jeden Mitgliedsstaat der Europäischen Union.

5 Kommentare zu “Rettung für Griechenland”

  1. chefarztfraulicher:beobachter » Herstellerlandsubventionierte Absatzfinanzierung

    [...] Rüstungskäufern der Welt. Zeit mit den Griechen zu streiken denn es geht auch einfacher; via fellowpassenger. Tags: Griechenland, Rüstungsexport, [...]

  2. willi

    Eine Variante dieser Prozessoptimierung fahren wir ja schon sein geraumer Zeit bei der Lieferung von Rüstungsgüter an Israel, z.B. von U-Booten, die das Land vor den heran reitenden Horden Arabiens schützen. Indem wir die Dinger zu einem großen Teil verschenken spart man sich viel Aufwand, der beim Bezahlen, leicht anfallen kann.
    Im Vergleich zu ihrer Variante ist man da natürlich ganz klar in Kinderschuhen unterwegs und ihr Verfahren schlägt die gängigen Methoden auch in Hinblick auf so moderne Faktoren wie CO2-Bilanz und Ressourcenverbrauch um Längen.

  3. Fellow Passenger

    Da führen Sie allerdings ein ganz hervorragendes Beispiel an, mein verehrter Herr Willi. So haben byzantinische Wehrexperten kürzlich festgestellt, daß der feine arabische Wüstensand selbst U-Booten aus deutscher Herstellung arg zusetzt. Außerhalb größerer Oasen sollen sie praktisch gar nicht betrieben werden können.

  4. rabuske.michael

    p.p.
    Griechenland will nicht nur aus Gründen,wie Sie schreiben,sondern überhaupts und aus guten Gründen,den besten und immer wieder mal Krieg
    gegen die Türkei führen.Das Recht Krieg zu führen,wenn man Gründe hat ,ist zu respektieren.sh.
    Afghanistan/Deutschland.Also führen wir doch Waffen mittels unserer Soldaten nach Griechenland ein und führen den Krieg gegen die Türkei dann mit den Griechen zusammen.In Griechenland sind wir flächendeckend in 15 Tagen(incl Kreta,wie erinnerlich).Die Türken sind für uns schon in den Berliner Schulen ein Problem,für die Griechen auch.Wir sind für die Griechen ein Problem,weil wir die Kosten des 2.Weltkriegsfeldzugs schon kurz nach 1945 abgeschrieben haben.Aber nicht mehr nach der neuen Be freiung.Da lösen wir das Problem,Siemensbeschäftigte sehen auch wieder besser aus und wir können in Griechenland zum Urlaub bleiben.
    Und Merkel? Sitzt das aus,wenn sie es merken sollte.Bis zur NRW-Wahl kauft ihr dann keiner d e n Schneid ab.

  5. Fellow Passenger

    Wer wann gegen wen Krieg führen darf, bestimmen die USA, mein bester Herr Michael. Das zeigt nicht nur der Afghanistanfeldzug. Der Irak sollte nach Auffassung der USA gegen Iran Krieg führen. Als Irak sich Kuwait zuwandte wurde das trotz der Gründe nicht respektiert.

    Ohne den Auftrag der USA kann Deutschland weder in den Kosovo noch die Türkei einmarschieren und letzteres wird auch Griechenland voraussichtlich nicht zugebilligt, weil Obamas Amtsvorgänger Bush versäumt hat, die Türkei der Achse des Bösen zuzuschlagen. Daran wird das brustbehaftete Kanzlergeschöpf selbst durch noch so aggressives Zuwarten nichts ändern können.

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