#Twitterausstieg 4
von Fellow Passenger
Gerade noch rechtzeitig Hemden in der Wäscherei abgegeben ohne darüber zu Twittern. Komisches Gefühl.
von Fellow Passenger
Gerade noch rechtzeitig Hemden in der Wäscherei abgegeben ohne darüber zu Twittern. Komisches Gefühl.
15. August 2010 um 19:37 Uhr
manchmal nimmt eine merkwürdige gedanke von mit besitz: die mehrheit der welt hat eigentlich gar nichts dagegen alles von sich preis zu geben. ja, dies sei das ursprünglichste bedürfnis überhaupt. ein normaler mensch würde sagen: hm, ich habe gar kein identnummer, juhu. jedoch manch anderer fürchtet ob der existentiellen bestättigung seines vorhandensein ohne identnummer. ähnlich, denke ich, gestalte es sich beim twitterfacebooklokalistenschmu: als wären diese der spiegel, der menschen spöttisch ihr sein bescheinigt.
das herkömmliche leise vor sich hin philosophieren, das denkvermögen als beweis seines sein, scheint nicht mehr en vogue zu sein.
es spitz sich wohl alles zu mit diesem “wenn ich nicht wargenommen werde, gibt es mich nicht”-zeugs.
was ist angenehmer, als ein frisch gereinigtes, gebügeltes hemd?
16. August 2010 um 23:34 Uhr
Kaum jemand hat etwas dagegen, alles mögliche von sich preiszugeben, solange er nicht begreift, wie es mißbraucht werden kann.
Denken Sie nur an die über Gugel-Street-View empörten Rentner, die sich vor ihren Häusern von der Presse ablichten ließen. Herr Gugel wird in seinem Angebot ihre Vorgärten wunschgemäß unkenntlich machen. Daß die ganze Welt nun aber ihre Namen, Häuser und Gesichter sehen kann, verdanken sie der “Rheinischen Post”.
20. August 2010 um 15:13 Uhr
das war in der tat ein eigenthor. egal wie man’s macht, ist der einzlne zu milliarden, ein depp.