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	<title>The Fellow Passenger</title>
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	<description>Fachmagazin für Halbwissen</description>
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		<title>Giftiger Dampf zur Rettung von Rauchern</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 01:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man an einer brennenden Zigarette zieht, atmet man zwangsl&#228;ufig neben Nikotin, auch Kolenmonoxid, Teer, Nitrosamine, Blei, Polonium, Arsen, Chrom, Blaus&#228;ure, Benzol und Dioxin ein, um nur wenige Beispiele der bis zu 4000 zum Teil schwer gesundheitssch&#228;dlichen Inhaltsstoffe von Tabakrauch zu nennen. In Ihrem Blut haben Sie H&#228;moglobin. Dieser Eisenkomplex hat die Aufgabe sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man an einer brennenden Zigarette zieht, atmet man zwangsl&#228;ufig neben Nikotin, auch Kolenmonoxid, Teer, Nitrosamine, Blei, Polonium, Arsen, Chrom, Blaus&#228;ure, Benzol und Dioxin ein, um nur wenige Beispiele der bis zu 4000 zum Teil schwer gesundheitssch&#228;dlichen Inhaltsstoffe von Tabakrauch zu nennen.</p>
<p>In Ihrem Blut haben Sie H&#228;moglobin. Dieser Eisenkomplex hat die Aufgabe sich in der Lunge ein Sauerstoffmolek&#252;l schnappen, um es an die Zellen, die es danach so trifft wieder auszuh&#228;ndigen. Kohlenmonoxid (CO) setzt sich ebenfalls auf das H&#228;moglobin, aber geht dort nie wieder weg. Es bleibt einfach darauf sitzen, zeigt stolz herum, da&#223; es seinem Gef&#228;hrt auch eine sch&#246;ne rote Farbe verleihen kann und d&#228;mmert dem gemeinsamen Untergang entgegen. Sauerstoff bekommen Zellen dann nur noch von neuen roten Blutk&#246;rperchen, die noch nicht von CO ursupiert wurden. Die gute Nachricht ist, nach rund vier Wochen sind alle roten Blutk&#246;rperchen wieder nachgewachsen. Wenn sie keinem weiteren CO begegnen, Sie also nicht etwa rauchen, transportieren sie alle wieder Sauerstoff.</p>
<p>In Ihren Bronchen haben Sie sogenannte Flimmerh&#228;rchen. Sie sind so angeordnet, da&#223; Unrat, der beim Atmen immer mal in Ihre Bronchen ger&#228;t, alsbald wieder nach oben wandert und durch den Rachenraum abgeschluckt wird. Weniger zivilisierte Gem&#252;ter spucken die Melange aus Staub und Schleim auch einfach auf den Boden. Wer raucht, inhaliert aber Teer und der ist bekanntlich sehr klebrig. Sogar so klebrig, da&#223; er die Flimmerh&#228;rchen aneinander und gegen die Bronchen pappt. Dann flimmert freilich nichts mehr. Deswegen machen sich dann Staub, Teer und Schleim gleich in den Bronchen heimisch. Das f&#252;hrt zu einem chronischen Hustenreiz, aber nicht dazu, da&#223; der z&#228;hbraune Batz beim Husten die Atemwege verl&#228;sst. Raucherhusten eben.</p>
<p>Nitrosamine entstehen durch Verbrennung und verursachen gerne Krebs. Vor allem in gro&#223;z&#252;gigen Mengen, wie sie aus Zigaretten herausrauchen. F&#252;r Dioxine gilt das gleiche. Die unsch&#246;nen Auswirkungen von Dioxinen auf Menschen, Tiere und Pflanzen hat das US Milit&#228;r in Kooperation mit Monsanto als f&#252;hrendem Hersteller von „Agent Orange“ in einem Gro&#223;versuch in Vietnam anschaulich unter Beweis gestellt.</p>
<p>Die Tabakpflanze hat die Eigenschaft besonders gerne verschiedene radioaktive Stoffe aus der Umgebung in sich zu binden. Das ist praktisch, wenn man etwa nach Nuklearunf&#228;llen verseuchte B&#246;den dekontaminieren m&#246;chte. Man baut kurzerhand Tabak an, der den Boden flugs von Pollonium befreit, indem er es &#252;ber die Wurzeln aufnimmt und im gesamten Blattwerk verteilt. Das ist zun&#228;chst gut f&#252;r die Umwelt, aber nur solange bis die Menschen, die denn Tabak dann rauchen wieder in der Erde vergraben werden. Dann ist n&#228;mlich wieder alles beim alten. Nicht einmal die Raucher sind dann weniger, denn es wachsen immer wieder frische Raucher nach. Dieses Nachwachsen ist &#252;brigens ein essentieller Bestandteil des Gesch&#228;ftsmodells der Tabakindustrie. Tote Altraucher m&#252;ssen immer weiter durch Neuraucher ersetzt werden, sonst drohen Umsatzeinbr&#252;che.</p>
<p>Die unerfreuliche Wirkung von Chrom, Blei, Benzol und Blaus&#228;ure auf den menschlichen Organismus soll hier nicht weiter ausgef&#252;hrt werden. Nehmen Sie einfach mal an, da&#223; nichts daf&#252;r spricht, sie willentlich einzuatmen, falls am Leben zu bleiben Ihnen gelegen ist.</p>
<p>Wenn Sie Raucher sind, haben Sie nat&#252;rlich einen guten Grund, &#252;ber all diese l&#228;ngst bekannten Risiken hinwegzusehen. Selbstverst&#228;ndlich hoffen Sie, das ist Ihr gutes Recht, von amputierten Raucherbeinen, entfernten Kehlk&#246;pfen und chronisch obstruktiven lungenerkrankungen (COPD) ebenso verschont zu bleiben, wie Sie sich nach dem ersten Bypass versichern werden, da&#223; die Gef&#228;&#223;erkrankung allein genetischer Pr&#228;disposition geschuldet war.</p>
<p>Dieser gute Grund hei&#223;t Nikotin. Das ist ein Nervengift und es macht sehr schnell sehr abh&#228;ngig. So abh&#228;ngig, da&#223; Sie bereitwillig all die anderen tausende Stoffe inhalieren, die weit sch&#228;dlicher sind, nur um das Nikotin zu bekommen, da&#223; f&#252;r sich genommen nicht ann&#228;hernd so gef&#228;hrlich ist wie der Rest vom Rauch.</p>
<p>Hier h&#228;lt die Pharmaindustrie freundlicherweise Pflaster und Kaugummis f&#252;r sie Bereit, die ebenfalls Nikotin enthalten. Wenn Sie sowas schon mal ausprobiert haben, wissen Sie vermutlich, wie lange Sie damit auskamen, bis Sie verzweifelt wie erfolglos versucht haben, sie anzuz&#252;nden, zu rauchen und schlie&#223;lich wieder auf Zigaretten umgestellt haben. Es sei denn, Sie geh&#246;ren zu den gl&#252;cklichen 5 Prozent der ehemaligen Raucher, die sich durch diese Mittel dauerhaft ihrer Sucht entw&#246;hnt haben.</p>
<p>Den verbleibenden 95 Prozent und wohl auch all jenen, die Nikotinaufkleber und -Kaugummi nie als L&#246;sung versucht haben, mag ein ganz anderer Ansatz hilfreich erscheinen, der griffig als „Dampfen statt Rauchen“ zu bezeichnen ist.</p>
<p>In der Praxis geht es um einen kleinen Apparat, der alle wesentlichen Aspekte des Rauchens mit Dampf simuliert, den Sie nach Belieben inhalieren und damit auch Kringel blasen k&#246;nnen. Kurzum k&#246;nnen Sie damit ganz normal weiter rauchen, obwohl Sie dann in Wirklichkeit nat&#252;rlich dampfen.</p>
<p>Das ist entscheidend, denn statt der brandgef&#228;hrlichen Rauchbestandteile, inhalieren Sie harmlosen Dampf aus Propylenglygol, Glycerin und Aromen, die in der Lebensmittelherstellung Verwendung finden. Und nat&#252;rlich Nikotin, das auch in dieser Form ein Nervengift bleibt und an seinem Suchtpotential nichts &#228;ndert. Damit ist klar, da&#223; die elektonische Zigarette, so hei&#223;t der kleine Apparat n&#228;mlich, keineswegs harmlos ist. Wer mit dem Dampfen anf&#228;ngt, wird ziemlich sicher nikotinabh&#228;ngig. Wer aber schon so stark nikotinabh&#228;ngig ist, da&#223; er daf&#252;r ohnehin bereit ist, sogar Tabakrauch in seine Lunge zu saugen, kann von den &#252;berwiegend lifestyletauglichen Dampfger&#228;ten deutlich profitieren.</p>
<p>Die gesundheitlichen Vorz&#252;ge machen sich auch olfaktorisch deutlich bemerkbar, beziehungsweise unbemerklich, denn Dampfen ist auch ein Segen f&#252;r das nichtrauchende Umfeld. Weder der Dampfer, noch seine Kleidung oder sein B&#252;ro, seine Wohnung stinken mehr.</p>
<p>Nat&#252;rlich ruft eine vielversprechende technische Neuerung wie die Elektrozigarette alsbald erbitterte Gegner auf den Plan. Offensichtlich sind dabei die notorischen G&#228;ngler und Paternalisten, denen in Ihrer subalternen Position ein Hausrecht zugefallen ist. So mutet die Deutsche Bahn AG ihren Mitarbeitern nicht zu, Dampf von Rauch unterscheiden zu m&#252;ssen und verbietet den Nikotingebrauch ohne Rauch pauschal.</p>
<p>Der gef&#228;hrlichste Gegner ist aber freilich der Staat. Der ist gewohnt 81 Prozent des Kaufpreises jeder Zigarette einzunehmen und ger&#228;t in Erkl&#228;rungsnot, weil er damit angeblich ja nur seine B&#252;rger vom Rauchen abhalten will. Wenn die jetzt nicht mehr Rauchen sondern Dampfen, leben sie ges&#252;nder und l&#228;nger, zahlen aber keine Tabaksteuer mehr. Das wird er nicht lange dulden.</p>
<p>Auch die Tabakindustrie d&#252;rfte von Existenz&#228;ngsten geplagt werden, die sie trotz aller staatlichen Prohibitionsanstrengungen so noch nie erfahren musste. Sie wird tief in die Tasche greifen, um ihre Pfr&#252;nde zu retten.</p>
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		<title>Bundespr&#228;sidiales Karma</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespr&#228;sidenten hat, der seine Stimme mit Autorit&#228;t erheben kann&#8221;1 Christian Wulff, Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU im Jahr 2000 &#252;ber Bundespr&#228;sident Johannes Rau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespr&#228;sidenten hat, der seine Stimme mit Autorit&#228;t erheben kann&#8221;<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/12/19/bundesprasidiales-karma/#footnote_0_1978" id="identifier_0_1978" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Christian Wulff, Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU im Jahr 2000 &amp;#252;ber Bundespr&amp;#228;sident Johannes Rau">1</a></sup></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1978" class="footnote">Christian Wulff, Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU im Jahr 2000 &#252;ber Bundespr&#228;sident Johannes Rau</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Sehr geehrtes &#8220;Design Management Institute&#8221;,</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peppy der Papyrus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[es freut uns sehr, da&#223; Ihnen die visuelle Gestaltung unseres Fachmagazins so gut gefallen hat, da&#223; sie diese gleich f&#252;r eines Ihrer eigenen Projekte &#252;bernommen haben. Wie Sie sicher wissen, stammt sie von Herrn Kubelick, dem besten Gestalter westlich der Isar. Um nicht seinen gerechten Zorn heraufzubeschw&#246;ren, empfehlen wir Ihnen dringend, ihn als Quelle zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es freut uns sehr, da&#223; Ihnen die visuelle Gestaltung unseres Fachmagazins so gut gefallen hat, da&#223; sie diese gleich f&#252;r <a title="Halbwissen beim DMI" href="http://www.dmi.org/dmi/html/conference/annual11/conference.htm">eines Ihrer eigenen Projekte</a> &#252;bernommen haben.</p>
<p>Wie Sie sicher wissen, stammt sie von Herrn Kubelick, dem besten Gestalter westlich der Isar. Um nicht seinen gerechten Zorn heraufzubeschw&#246;ren, empfehlen wir Ihnen dringend, ihn als Quelle zu nennen. Zudem wartet er auf Ihre gro&#223;z&#252;gige Spende, damit er endlich sein Lear Jet bestellen kann.</p>
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		<title>Gurtpflicht f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 21:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich soll die kommen, die Helmpflicht f&#252;r Radfahrer. Die erwiesene Tatsache, da&#223; Autofahrer auf behelmte Radfahrer weniger R&#252;cksicht nehmen, wird entkr&#228;ftet mit dem Argument, es sei doch gar nicht belegt, da&#223; behelmte Radfahrer risikobereiter w&#228;ren. Die meisten Unf&#228;lle geschehen im Haushalt. Es ist demnach nicht einzusehen, warum Trittleitern bis heute noch ohne Airbag in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich soll die kommen, die Helmpflicht f&#252;r Radfahrer. Die erwiesene Tatsache, da&#223; Autofahrer auf behelmte Radfahrer weniger R&#252;cksicht nehmen, wird entkr&#228;ftet mit dem Argument, es sei doch gar nicht belegt, da&#223; behelmte Radfahrer risikobereiter w&#228;ren.</p>
<p>Die meisten Unf&#228;lle geschehen im Haushalt. Es ist demnach nicht einzusehen, warum Trittleitern bis heute noch ohne Airbag in den Handel gelangen k&#246;nnen. Viele schwere Verletzungen lassen sich auch darauf zur&#252;ckf&#252;hren, da&#223; die meisten Fenster sich aufklappen lassen. Montierte man ganz einfach nur die Griffe ab, w&#228;re es ausgeschlossen beim Fensterputzen auf die Stra&#223;e zu st&#252;rzen.</p>
<p>Wenn es um Menschenleben geht, mu&#223; Geld nat&#252;rlich die &#252;bergeordnete Rolle spielen. Eine Stadt so zu gestalten, da&#223; Radfahrer nicht direkt vor die K&#252;hlerhauben mobiler Wirtschaftsschwerpunkte geleitet werden ist m&#252;hsam und teuer. Jede neue geschaffene Ordnungswidrigkeit sp&#252;lt dagegen Geld in die klammen Kassen der Kommunen. Wenn dabei noch die fahradhelmherstellende Wirtschaft einen Aufschwung erfahren kann, ist die Helmpflicht ganz klar ohne Alternative!</p>
<p>Wer sich keinen albernen Plastikbecher auf den Kopf st&#252;lpen will oder kann, um nach dem Kneipenbesuch mit einen Call-A-Bike-Vehikel heimw&#228;rts zu radeln, kann sich ja einen SUV kaufen. Fast alle Automobilhersteller haben so ein Modell im Programm und amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, da&#223; man sie auch im Vollrausch ohne Helm fahren kann. Das Restrisiko wird dabei sehr elegant auf die anderen Verkehrsteilnehmer umgelegt, so da&#223; man selbst Radfahrern mit Pflichthelm &#252;berlegen bleibt. Als Pr&#228;zedenzfall mag man die Erfahrungen des ehemaligen Generalsekret&#228;rs der CSU, Otto Wiesheu, heranziehen, in denen der n&#252;chterne Unfallgegner dem bayerischen Politiker nichts entgegenzusetzen hatte. H&#228;tte der Rentner ein besseres Fahrzeug verwendet, l&#228;ge er wom&#246;glich heute noch der Rentenversicherung auf der Tasche.</p>
<p>Weil es keine Untersuchungen dar&#252;ber gibt, ob ausgeschlafene Inline-Skater bei Unf&#228;llen h&#228;ufiger Knochenfrakturen davontragen als hungrige Rollstuhlfahrer, fordert unsere Redaktion geschlossen eine Gurtpflicht f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger, die sowohl f&#252;r Rollstuhlfahrer als auch Inline-Skater gelten mu&#223;. Unsere Versuche haben deutlich gezeigt: Wer den ganzen Tag &#252;ber ans Bett gegurtet bleibt, ist zwar einem Restrisiko f&#252;r &#8220;Verkehrsunf&#228;lle&#8221; mit bleibenden Folgen ausgesetzt, t&#246;dliche Verletzungen sind aber durchwegs seltener.</p>
<p>Wenn Sie sich nun (hoffentlich) ermuntert f&#252;hlen, Ihrem Abgeordneten zu erkl&#228;ren, warum er sich f&#252;r eine Gurtpflicht f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger einsetzten soll, vergessen Sie nicht, jede R&#252;ckfrage mit einer Antwort zu w&#252;rdigen, die zu einer Frage passt, die Sie lieber gestellt bekommen h&#228;tten. Das ist anfangs vielleicht etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig, aber was jeder Lobbyist in den Genen hat, und von jedem mental herausgeforderten Politiker m&#252;helos kopiert werden kann, schaffen Sie auch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Staatstrojaner werden in unsere K&#246;rper wachsen</title>
		<link>http://fellowpassenger.de/2011/10/21/staatstrojaner-werden-in-unsere-korper-wachsen/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 22:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Regierungsbeh&#246;rden wider die Verfassung PC verwanzen, ohne Konsequenzen bef&#252;rchten zu m&#252;ssen, werden sie bald auch andere Computer infiltrieren. Nicht nur Automaten f&#252;r die R&#252;cknahme von Pfandflaschen haben eingebaute Computer, sondern auch Kraftfahrzeuge und sogar Herzschrittmacher1. Noch ist nicht jede Sp&#252;lmaschine online, um Auskunft &#252;ber die aktuelle Tr&#252;bung der Waschlauge zu erteilen. Aber schon bald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Regierungsbeh&#246;rden wider die Verfassung PC verwanzen, ohne Konsequenzen bef&#252;rchten zu m&#252;ssen, werden sie bald auch andere Computer infiltrieren.</p>
<p>Nicht nur Automaten f&#252;r die R&#252;cknahme von Pfandflaschen haben eingebaute Computer, sondern auch Kraftfahrzeuge und sogar Herzschrittmacher<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/10/21/staatstrojaner-werden-in-unsere-korper-wachsen/#footnote_0_1950" id="identifier_0_1950" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hannes Heine, Marc Neller, &amp;#8220;Computer in der Brust&amp;#8220;, Der Tagesspiegel (online), 20.06.2007">1</a></sup>.</p>
<p>Noch ist nicht jede Sp&#252;lmaschine online, um Auskunft &#252;ber die aktuelle Tr&#252;bung der Waschlauge zu erteilen. Aber schon bald wird Ihr Energieversorger messen k&#246;nnen, wann und wie lange der Toaster Ihr Fr&#252;hst&#252;cksbrot r&#246;stet. Dazu braucht er dank Smartmeter<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/10/21/staatstrojaner-werden-in-unsere-korper-wachsen/#footnote_1_1950" id="identifier_1_1950" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&amp;#8220;Intelligenter Z&amp;#228;hler&amp;#8220;, de.wikipedia.org, 20.10.2011">2</a></sup> nicht mehr als einen Anschluss an die Steckdose. Das gen&#252;gt auch, um herauszufinden, wann Ihr Fernseher welchen Sender empfangen hat<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/10/21/staatstrojaner-werden-in-unsere-korper-wachsen/#footnote_2_1950" id="identifier_2_1950" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Prof. Dr.-Ing U. Greveler, Dr. B. Justus, D. L&amp;#246;hr MSc., &amp;#8220;Hintergrund und experimentelle Ergebnisse zum&nbsp;Thema Smart Meter und Datenschutz&ldquo;, Fachhochschule M&amp;#252;nster, 20.11.2011">3</a></sup>.</p>
<p>Menschen und Computer werden in der n&#228;chsten Zeit immer st&#228;rker miteinander zusammenwachsen. Der Abstand von Mensch und Maschine schrumpft zusehens, w&#228;hrend die Vernetzung der Maschinen weiter rasant zunimmt. Wom&#246;glich werden die Menschen sich in f&#252;nf Jahren auf Onlineforen Tips &#252;ber die Optimierung von computergest&#252;tzten Beinprothesen austauschen.</p>
<p>Die gro&#223;e Frage ist, ob der Staat, also Sie, Ihre Familie, Ihre Freunde, Nachbarn und &#252;berhaupt jeder, wollen k&#246;nnen, da&#223; diese Systeme kompromittiert werden. Sei es von Beh&#246;rden, die das Grundgesetz bestenfalls f&#252;r eine unverbindliche Handlungsempfehlung halten, oder gar durch private Unternehmen, die ihr ohnehin undurchsichtiges Vorgehen durch Verschwiegenheitsabkommen verschleiern.</p>
<p>Im Grunde hat das Bundesverfassungsgericht diese Frage l&#228;ngst beantwortet: Computer zu verwanzen ist theoretisch  nur dann erlaubt, wenn das Zielsystem dabei nicht manipuliert wird. Praktisch also gar nicht, denn es w&#252;rde das Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung von Vertraulichkeit und Integrit&#228;t von informationstechnischen Systemen immer verletzen.</p>
<p>Genau das m&#252;sste Frau Justizministerin Bindestrich nur mal in die Strafprozessordnung hineinschreiben lassen. Dann bek&#228;men die Schn&#252;ffelmogule endlich die lange von ihnen geforderte Rechtsgrundlage. Die w&#228;re freilich nur ein weiteres Gesetz, das zu brechen sie als ihre Aufgabe sehen w&#252;rden. Aber es w&#228;re immerhin ein Anfang.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1950" class="footnote">Hannes Heine, Marc Neller, &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/computer-in-der-brust/963428.html">Computer in der Brust</a>&#8220;, Der Tagesspiegel (online), 20.06.2007</li><li id="footnote_1_1950" class="footnote">&#8220;<a title="Wikipedia &#252;ber SmartMeter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenter_Z%C3%A4hler">Intelligenter Z&#228;hler</a>&#8220;, de.wikipedia.org, 20.10.2011</li><li id="footnote_2_1950" class="footnote">Prof. Dr.-Ing U. Greveler, Dr. B. Justus, D. L&#246;hr MSc., &#8220;<a title="FH M&#252;nster &#252;ber Smart Meter Datenschutz" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=smart%20meter%20toaster&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CEsQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.its.fh-muenster.de%2Fgreveler%2Fpubs%2Fsmartmeter_sep11_v06.pdf&amp;ei=65KgTumYBMKKhQebkJT8BA&amp;usg=AFQjCNHwQJkzCg9aIiQAxDiZMEpw9MvqbQ">Hintergrund und experimentelle Ergebnisse zum Thema <em>Smart Meter</em> und Datenschutz</a>“, Fachhochschule M&#252;nster, 20.11.2011</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>0zapftis: Das unnennbare</title>
		<link>http://fellowpassenger.de/2011/10/19/0zapftis-das-unnennbare/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 00:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;Trojaner&#8221; ist in mehrfacher Hinsicht unzutreffend und nur sehr schwer richtig zu benennen, weil an sich passendere Begriffe bereits anderweitig besetzt sind. Der Trojaner ist ein Einwohner Trojas. Gemeint ist wohl eigentlich &#8220;Trojanisches Pferd&#8221;. Ein Trojanisches Pferd ist aber eine harmlos oder gar n&#252;tzlich anmutende Verpackung f&#252;r etwas sch&#228;dliches.  Ein Trojanisches Pferd ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Trojaner&#8221; ist in mehrfacher Hinsicht unzutreffend und nur sehr schwer richtig zu benennen, weil an sich passendere Begriffe bereits anderweitig besetzt sind.</p>
<ol>
<li>Der Trojaner ist ein Einwohner Trojas. Gemeint ist wohl eigentlich &#8220;Trojanisches Pferd&#8221;. Ein Trojanisches Pferd ist aber eine harmlos oder gar n&#252;tzlich anmutende Verpackung f&#252;r etwas sch&#228;dliches.</li>
<li> Ein Trojanisches Pferd ist etwas sch&#228;dliches in einer irref&#252;hrenden Verpackung, die den Empf&#228;nger dazu verleiten soll, es selbst an einen gesch&#252;tzen Ort zu bringen, der dem Absender unzug&#228;nglich ist. &#8220;0zapftis&#8221; hat weder eine solche Geschenkverpackung, noch bedarf es der Mitwirkung des Opfers. Die &#8220;Griechen&#8221; m&#252;ssem &#8220;Troja&#8221; erst einnehmen, um ihre &#8220;Soldaten&#8221; in Stellung zu bringen.</li>
<li>Computerwanze ist zun&#228;chst verwirrend, weil das englische Wort &#8220;Bug&#8221; eine Doppelbedeutung hat. &#8220;Bug&#8221; meint in der IT-Welt vor allem einen unvorhergesehen Fehler im Programm. Aber in der Welt der Spione eben auch Wanze im Sinne eines versteckten Abh&#246;rsenders.</li>
<li>Spyware tr&#228;fe vielleicht besser. Allerdings kommt solche typischerweise wiederum eher trojanisch daher, etwa als Werkzeug zum Ausblenden von Werbeanzeigen, das hinterr&#252;cks Benutzerdaten an den Hersteller sendet und obendrein dem Opfer seinen Bildschirm mit eigenen Werbebotschaften zukleistert. Auf die Malware von DigiTask trifft auch dieser Begriff nicht wirklich zu.</li>
<li>Die Begriffe &#8220;Wurm&#8221; und &#8220;Virus&#8221; scheiden v&#246;llig aus, da eine Funktion zur Reproduktion und system&#252;bergreifenden Verbreitung nicht grunds&#228;tzlich angelegt ist.</li>
<li>Am N&#228;chsten kommt vielleicht noch der Begriff &#8220;Backdoor&#8221;. Eine Hintert&#252;r wird aus dem inneren des Systems eingebaut und gibt dem Urheber heimlich die volle Kontrolle des Systems. Aber &#8220;0zapftis&#8221; kommt ja von einem externen Angreifer.</li>
</ol>
<p>An dieser Stelle wollen wir unsere Leser aufrufen, in den Kommentaren bessere Begriffe f&#252;r den sogenannten &#8220;Staatstrojaner&#8221; vorzuschlagen.</p>
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		<title>Rechtsstaatliche Vertrauensbildung I</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 21:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn schon die RAF nicht aufersteht, m&#252;ssen eben Profis ran: Die Polizeigewerkschaft will mehr Beamte in die linke Szene einschleusen. Um dort anerkannt zu werden, sollen sie auch Straftaten begehen d&#252;rfen. &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon die RAF nicht aufersteht, m&#252;ssen eben Profis ran:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/brandanschlaege-polizei-verdeckte-ermittler">Die Polizeigewerkschaft will mehr Beamte in die linke Szene einschleusen. Um dort anerkannt zu werden, sollen sie auch Straftaten begehen d&#252;rfen.</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bundestrojaner: Das BKA dementiert</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 21:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die Analyse des Chaos Computer Clubs beschreibt1, deckt sich sehr genau mit der Leistungsbeschreibung aus einem Angebot des Unternehmens DigiTask2. Darin ist sowohl die Skype Capture Unit beschrieben, als auch der Umstand, da&#223; nur die zum &#220;berwachungsserver ausgeleiteten Daten verschl&#252;sselt werden. Ebenso deckungsgleich ist die im Trojaner hinterlegte IP-Adresse eines in den USA gemieteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Analyse des Chaos Computer Clubs beschreibt<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/10/09/bundestrojaner-das-bka-dementiert/#footnote_0_1926" id="identifier_0_1926" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;Analyse einer Regierungsmalware&ldquo;, ccc.de">1</a></sup>, deckt sich sehr genau mit der Leistungsbeschreibung aus einem Angebot des Unternehmens DigiTask<sup><a href="http://fellowpassenger.de/2011/10/09/bundestrojaner-das-bka-dementiert/#footnote_1_1926" id="identifier_1_1926" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;Kosten der Telekommunikations&amp;#252;berwachung beim Einsatz von Voice-over-IP und der Software Skype&ldquo;, Wiki der Piratenpartei">2</a></sup>.</p>
<p>Darin ist sowohl die Skype Capture Unit beschrieben, als auch der Umstand, da&#223; nur die zum &#220;berwachungsserver ausgeleiteten Daten verschl&#252;sselt werden. Ebenso deckungsgleich ist die im Trojaner hinterlegte IP-Adresse eines in den USA gemieteten Servers mit der Empfehlung aus der Leistungsbeschreibung von DigiTask, zu diesem Zweck einen „Proxyserver in &#220;bersee“ anzumieten.</p>
<p>Wenn das Bundeskriminalamt bei dieser Faktenlage dementiert, diese Schadsoftware eingesetzt zu haben, sind erhebliche Zweifel angebracht. Aber es kann ja noch einiges herauskommen. Zum Beispiel, woher die Festplatten zum CCC kamen und wer den Server in Ohio angemietet hat.</p>
<p>[Update:] Das Dementi des BKA war insofern richtig, als die von CCC ver&#246;ffentlichte Analyse der Computerwanzensoftware sich auf ein Exemplar des Landeskriminalamts Bayern bezog und der Rechner des Betroffenen offenbar vom deutschen Zoll am Flughafen M&#252;nchen damit infiltriert wurde.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1926" class="footnote">„<a href="http://www.ccc.de/system/uploads/76/original/staatstrojaner-report23.pdf">Analyse einer Regierungsmalware</a>“, <a title="Presseerkl&#228;rung des Chaos Computer Club zum Staatstrojaner" href="http://www.ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner">ccc.de</a></li><li id="footnote_1_1926" class="footnote">„<a title="PDF auf dem Wiki der Piratenpartei" href="http://wiki.piratenpartei.de/images/5/54/Bayern-skype-tkue.pdf">Kosten der Telekommunikations&#252;berwachung beim Einsatz von Voice-over-IP und der Software Skype</a>“, Wiki der Piratenpartei</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Mehdorns Bahnkonzept f&#252;r Air Berlin zeigt erste Wirkung</title>
		<link>http://fellowpassenger.de/2011/09/27/mehdorns-bahnkonzept-fur-air-berlin-zeigt-erste-wirkung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 22:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Air Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Hartmut Mehdorn]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;N&#228;chster Halt Palma de Mallorca. Dieses Flugzeug endet hier.&#8221; Dies k&#246;nnte in etwa die Lautsprecheransage gewesen sein, die Flugg&#228;ste der Air Berlin zu h&#246;ren bekamen, falls es ihnen denn gelungen ist, &#252;berhaupt einen Platz im Flugzeug zu bekommen. Bei Mallorca Today findet sich der Erfahrungsbericht einer Reisegruppe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;N&#228;chster Halt Palma de Mallorca. Dieses Flugzeug endet hier.&#8221; Dies k&#246;nnte in etwa die Lautsprecheransage gewesen sein, die Flugg&#228;ste der Air Berlin zu h&#246;ren bekamen, falls es ihnen denn gelungen ist, &#252;berhaupt einen Platz im Flugzeug zu bekommen.</p>
<p>Bei <a href="http://www.mallorca-today.de/blog/2011/09/26/chaos-am-flughafen-palma-de-mallorca-ein-erfahrungsbericht/">Mallorca Today</a> findet sich der Erfahrungsbericht einer Reisegruppe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebe Libyer,</title>
		<link>http://fellowpassenger.de/2011/08/23/liebe-libyer/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 16:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[es ist uns schon unangenehm genug, da&#223; unsere Regierung im M&#228;rz vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das UN-Mandat missbilligt hat, euren Diktator daran zu hindern, die Leute auf den Demonstrationen kurzerhand wegzubomben. Da&#223; sich nun auch noch dieser seltsame Kerl mit der Kraterlandschaft im Gesicht und der Brille auf der Nase damit br&#252;stet, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es ist uns schon unangenehm genug, da&#223; unsere Regierung im M&#228;rz vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das UN-Mandat missbilligt hat, euren Diktator daran zu hindern, die Leute auf den Demonstrationen kurzerhand wegzubomben.</p>
<p>Da&#223; sich nun auch noch dieser seltsame Kerl mit der Kraterlandschaft im Gesicht und der Brille auf der Nase damit br&#252;stet, wie toll wir euch geholfen haben, euren Diktator loszuwerden, ist uns uns&#228;glich peinlich. H&#246;rt bitte einfach nicht hin. Bei uns nimmt den Mann mit der nervigen Qu&#228;kstimme auch keiner ernst. Eigentlich will ihn hier auch niemand haben und wir sind immer froh, wenn er m&#246;glichst weit weg ist. Nur deswegen haben wir ihn &#252;berhaupt Au&#223;enminister werden lassen. Das war offensichtlich keine gute Idee.</p>
<p>Sorry.</p>
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