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	<title>The Fellow Passenger</title>
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	<description>Fachmagazin für Halbwissen</description>
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		<title>Aktuelles Lexikon: FDP</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[FDP (Ascidiae oder Ascidiacea) ist eine wirbellose Spezies, die zum Unterstamm der Mantelbogentiere geh&#246;rt.
Im Larvenstadium (Opposition) weist sie eine Gehirnanlage auf, durch die sie zun&#228;chst frei schwimmen kann. Sobald ein Mitglied der FDP einen geeigneten Platz &#8212; gew&#246;hnlich ein Regierungssitz &#8212; gefunden hat, um sesshaft zu werden, verdaut es sein Gehirn und verwandelt sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FDP (Ascidiae oder Ascidiacea) ist eine wirbellose Spezies, die zum Unterstamm der Mantelbogentiere geh&#246;rt.</p>
<p>Im Larvenstadium (Opposition) weist sie eine Gehirnanlage auf, durch die sie zun&#228;chst frei schwimmen kann. Sobald ein Mitglied der FDP einen geeigneten Platz &#8212; gew&#246;hnlich ein Regierungssitz &#8212; gefunden hat, um sesshaft zu werden, verdaut es sein Gehirn und verwandelt sich in eine Pflanze.</p>
<p>Fast alle FDP-Mitglieder sind Nahrungsstrudler. &#220;ber eine anale Einstr&#246;m&#246;ffnung wird der Champagner in den Kiemendarm geleitet, wo Foie Gras und andere Nahrungsbestandteile herausgefiltert werden. Die Stoffwechselendprodukte werden dann durch eine Ausstr&#246;m&#246;ffnung zwischen Ober- und Unterkiefer abgegeben.</p>
<p>Im Pflanzenstadium werden die meisten FDP-Mitglieder von der gef&#252;rchteten schwarzen FDJ-Witwe zur Kopulation gezwungen und anschlie&#223;end verspeist.</p>
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		<title>&#220;berraschung: B&#252;rger d&#252;rfen nicht generalverd&#228;chtig sein</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Die geliebte Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
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		<description><![CDATA[Das oberste Gericht erl&#228;&#223;t keine Gesetze. Weil der Gesetzgeber daf&#252;r aber schon fast traditionsgem&#228;&#223; zu bl&#246;de ist, schafft es welche ab. Heute sinngem&#228;&#223; mit der Ansage, da&#223; bei der Entstehung unserer Verfassung noch niemand mit einer solchen Sauerei rechnen konnte, wie einem Gesetz, das es erlaubt, v&#246;llig willk&#252;rlich jede Kontaktaufnahme von einem B&#252;rger zu wem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das oberste Gericht erl&#228;&#223;t keine Gesetze. Weil der Gesetzgeber daf&#252;r aber schon fast traditionsgem&#228;&#223; zu bl&#246;de ist, schafft es welche ab. Heute sinngem&#228;&#223; mit der Ansage, da&#223; bei der Entstehung unserer Verfassung noch niemand mit einer solchen Sauerei rechnen konnte, wie einem Gesetz, das es erlaubt, v&#246;llig willk&#252;rlich jede Kontaktaufnahme von einem B&#252;rger zu wem auch immer zu protokollieren.</p>
<p>Damit w&#228;re, klarer konnte sich das Bundesverfassungsgericht aus seiner Position nicht &#228;u&#223;ern, ein Grundrecht vonn&#246;ten, da&#223; solches Treiben endlich ein f&#252;r allemal verbietet. Herr Papier, die bestehende Verfassung und der gesunde Menschenverstand sind da auf einer Linie.</p>
<p>Es w&#228;re also der Gesetzgeber dringend gefragt, ein solches Grundrecht zu formulieren. In den kommenden Jahren werden Sie beobachten, wie das brustbehaftete Kanzlerwesen und ihr analliberaler Stellvertreter versuchen, exakt das Gegenteil davon zu tun.</p>
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		<title>Baden-W&#252;rttemberg Bizarr</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kauderwelsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil in Baden-W&#252;rtemberg niemand auf die Idee k&#228;me, Alkohol zu trinken, mu&#223; dessen Ausschank nun eingeschr&#228;nkt werden. Nat&#252;rlich nur zwischen 22 und 5 Uhr, weil Jugendliche zu dieser Zeit schon im Bett sind, die Alkohol gar nicht zu sich nehmen d&#252;rfen. Mangels Personal, wird die Polizei die Einhaltung des Verbots genauestens kontrollieren, dabei aber Nachsicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil in Baden-W&#252;rtemberg niemand auf die Idee k&#228;me, Alkohol zu trinken, mu&#223; dessen Ausschank nun eingeschr&#228;nkt werden. Nat&#252;rlich nur zwischen 22 und 5 Uhr, weil Jugendliche zu dieser Zeit schon im Bett sind, die Alkohol gar nicht zu sich nehmen d&#252;rfen. Mangels Personal, wird die Polizei die Einhaltung des Verbots genauestens kontrollieren, dabei aber Nachsicht walten lassen, weil in Baden-W&#252;rtemberg sowieso kein Alkohol getrunken wird. Schon gar nicht von Jugendlichen und keinesfalls zwischen 22 und 5 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article6609694/In-Baden-Wuerttemberg-gilt-nachts-Alkoholverbot.html">Echt</a>!</p>
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		<title>IQ-Statistik: Merkel noch bl&#246;der als Westerwelle</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 00:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum vorstellbar. Sind am Ende beide konservativ?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum vorstellbar. Sind am Ende beide <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,680956,00.html">konservativ</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gebirgsj&#228;ger lenken ein</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fuxtest]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirgsjäger]]></category>
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		<category><![CDATA[Rollmöpse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen der &#246;ffentlichen Kritik am sogenannten &#8220;Fuxtest&#8221; des Gebirgsj&#228;gerbataillons 233 k&#252;ndigt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun ernsthafte Konsequenzen f&#252;r die hochalpinen Elitesoldaten an:

Statt Rollm&#246;psen mit Frischhefe wird k&#252;nftig Bismarkhering mit Backschie&#223;pulver serviert.
Rohe Schweineleber verschwindet vom Speiseplan und wird durch scharf angebratene Kugelfischinnereien ersetzt.
Neben Eierlik&#246;r und Rum mit S&#252;&#223;stoff wird ab sofort auch Korn, J&#228;gertee (mit Schu&#223;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der <a title="Ehemaliges Nachrichtenmagazin &quot;Der Spiegel&quot;" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677106,00.html">&#246;ffentlichen Kritik</a> am sogenannten &#8220;Fuxtest&#8221; des Gebirgsj&#228;gerbataillons 233 k&#252;ndigt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun ernsthafte Konsequenzen f&#252;r die hochalpinen Elitesoldaten an:</p>
<ul>
<li>Statt Rollm&#246;psen mit Frischhefe wird k&#252;nftig Bismarkhering mit Backschie&#223;pulver serviert.</li>
<li>Rohe Schweineleber verschwindet vom Speiseplan und wird durch scharf angebratene Kugelfischinnereien ersetzt.</li>
<li>Neben Eierlik&#246;r und Rum mit S&#252;&#223;stoff wird ab sofort auch Korn, J&#228;gertee (mit Schu&#223;) und Zielwasser ausgeschenkt.</li>
<li>Zum ersten Fahnenappell erh&#228;lt jeder neue Rekrut eine doppell&#228;ufige Portion Gaisburger Aufmarsch.</li>
<li>Rektal verabreichtes Obst mu&#223; zuvor gesch&#228;lt oder gewaschen werden und aus atomarem, biologischem oder chemischen Abfall der Region Mittenwald stammen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Afghanistan endlich besiegt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mu&#223; ein schwerer Schlag f&#252;r Hamid Karzai gewesen sein, als er erfuhr, da&#223; in Wuppertal drei Kilogramm Heroin beschlagnahmt wurden. Damit sind nicht nur 0,0001 Prozent der Jahresproduktion verloren gegangen, sondern praktisch auch die gesamte Vertriebsstruktur. Streckmittel.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es mu&#223; ein schwerer Schlag f&#252;r Hamid Karzai gewesen sein, als er erfuhr, da&#223; in Wuppertal drei Kilogramm Heroin beschlagnahmt wurden. Damit sind nicht nur 0,0001 Prozent der Jahresproduktion verloren gegangen, sondern praktisch auch die gesamte Vertriebsstruktur. <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,679599,00.html">Streckmittel</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sp&#228;tromantik</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 23:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[4,6 Milliarden f&#252;r flugunf&#228;hige Flugger&#228;te erscheinen selbst dem durchschnittlichen Bewohner Neuschwansteins als dekandent. Obwohl?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4,6 Milliarden f&#252;r<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b57d262c"> flugunf&#228;hige Flugger&#228;te</a> erscheinen selbst dem durchschnittlichen Bewohner Neuschwansteins als dekandent. <a href="http://www.military-info.de/Bundeswehr/absturz.htm">Obwohl</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lieblingsallegorien I</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 22:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misswirtschaft und Politiktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Kauderwelsch]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem einzigen Artikel bringt Herr Niggemeier einen ganzen Sack herzerfrischender Allegorien, die man so manchem gerne aufs Vesperbrett gravieren m&#246;chte. Unser Lieblingssatz, der hoffentlich noch das ein oder andere Jahrhundert zitiert werden wird, ist dieser:
Die Logik hat bereits vor einer Weile einen Ausreiseantrag aus der Diskussion gestellt, der offenbar jetzt genehmigt wurde.
F&#252;r Bonusallegorien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem einzigen Artikel bringt Herr Niggemeier einen ganzen Sack herzerfrischender Allegorien, die man so manchem gerne aufs Vesperbrett gravieren m&#246;chte. Unser Lieblingssatz, der hoffentlich noch das ein oder andere Jahrhundert zitiert werden wird, ist dieser:</p>
<blockquote><p>Die Logik hat bereits vor einer Weile einen Ausreiseantrag aus der Diskussion gestellt, der offenbar jetzt genehmigt wurde.</p></blockquote>
<p>F&#252;r Bonusallegorien und eine Bestandsaufnahme &#252;ber privatmediale Propaganda gegen unabh&#228;ngige Berichterstattung klicken Sie bitte <a title="Fundierte Medienkritik" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-elend-der-debatte-um-ard-und-zdf/">hier entlang</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Psychotypographie</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nicht ganz unberufene Designagentur &#8220;Pentagram&#8221;, hat eine virtuelle Couch zur tiefentypographischen Pers&#246;nlichkeitsanalyse eingerichtet.  Der Aluminium Chair des ungeduldigen Analytikers k&#246;nnte allerdings einen Tropfen &#214;l vertragen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht ganz unberufene Designagentur &#8220;Pentagram&#8221;, hat eine<a title="Ab auf die Couch!" href="http://www.pentagram.com/what-type-are-you/"> virtuelle Couch zur tiefentypographischen Pers&#246;nlichkeitsanalyse</a> eingerichtet.  Der <a title="Funktion folgt Form. " href="http://www.vitra.com/de-de/aluminium-chair-50/">Aluminium Chair</a> des ungeduldigen Analytikers k&#246;nnte allerdings einen Tropfen &#214;l vertragen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>uMag: Fachschrift f&#252;r Popkultur</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 01:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fellow Passenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[bunkverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kauderwelsch]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Reklame]]></category>
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		<category><![CDATA[U_mag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines vorweg: Dieser Beitrag ist Teil einer Reklameaktion, der uns zu entwinden nicht gut m&#246;glich war, weil Matt Wagner von der R&#252;ckseite der Reeperbahn unser Fachmagazin f&#252;r Halbwissen an den Bunkverlag &#8212; f&#252;r den er selber arbeitet &#8212; verpfiffen hat und der Anstand nun gebietet, dabei mitzumachen. Mitmachen bedeutet, eine Rezension &#252;ber das Magazin &#8220;uMag&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1547" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-1547" href="http://fellowpassenger.de/2010/02/18/umag-fachschrift-fuer-popkultur/umag_cover/"><img class="size-medium wp-image-1547 " title="Die beiden Cover im Vergleich" src="http://fellowpassenger.de/wp-content/uploads/2010/02/uMag_cover-400x300.jpg" alt="Die beiden Cover im Vergleich" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das alte Heft war etwas gr&#246;&#223;er. Das gr&#228;ulich get&#246;nte Papier des neuen geht deutlich zu Lasten der Druckfarben, was man auf diesem Bild aber nicht sieht, weil das Cover aus wei&#223;em Papier besteht.</p></div>
<p>Eines vorweg: Dieser Beitrag ist Teil einer Reklameaktion, der uns zu entwinden nicht gut m&#246;glich war, weil Matt Wagner von der <a href="http://www.mattwagner.de/blog.htm">R&#252;ckseite der Reeperbahn</a> unser Fachmagazin f&#252;r Halbwissen an den Bunkverlag &#8212; f&#252;r den er selber arbeitet &#8212; verpfiffen hat und der Anstand nun gebietet, dabei mitzumachen. Mitmachen bedeutet, eine Rezension &#252;ber das Magazin &#8220;uMag&#8221; zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Wird nun auch noch der <em>Fellow Passenger</em> zur PR-Nutte, werden Sie sich verst&#228;ndlicherweise fragen. Wir k&#246;nnen Ihnen in diesem Fall nicht einmal eine Antwort liefern. Immerhin: Prostituierte bekommen Geld f&#252;r ihre T&#228;tigkeit, wir hingegen nicht.  Nicht einmal ein Exemplar des &#8220;Rolling Stone&#8221; wollte man uns spendieren, was wir zum Vergleich f&#252;r interessant gehalten h&#228;tten. Egal. Die Rezensionen von <a title="selbsreferentiell" href="http://fellowpassenger.de/2005/09/27/vice-versa/">Vice</a> und <a title="selbsreferentiell" href="http://fellowpassenger.de/2006/07/10/das-king-magazin/">King-Magazin</a> w&#228;ren auch nicht anders geworden, wenn wir die Hefte vom Verlag erhalten h&#228;tten, statt sie zuf&#228;llig auf der Toilette zu finden.</p>
<p>U_mag, uMag, Schmumag. Raider hei&#223;t jetzt Twix. So oder &#228;hnlich kommt es wohl immer, wenn ein Produkt nicht richtig l&#228;uft und es deswegen eine neue Verpackung bekommt. Dem alten &#8220;U_mag&#8221;, sind seine Leser offenbar entwachsen und weil der Nachwuchs wohl andere Interessen verfolgt, soll nun das neue &#8220;uMag&#8221; die alten Leser zur&#252;ckgewinnen. Vermutlich waren die Beteiligten es auch l&#228;ngst leid, st&#228;ndig diesen bimmelbl&#246;den Unterstrich tippen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Der Verlag nennt die neue Verpackung &#8220;Relaunch&#8221; und die Sache sieht so aus: Das &#8220;uMag&#8221; ist doppelt so dick wie das &#8220;U_mag&#8221;. Das liegt aber nicht am Inhalt, sondern am Papier. Es bleibt bei 84 Seiten, die nun 3,30 Euro kosten. Die November-Ausgabe von 2009, die der Bunkverlag uns zur Ansicht schickte, lag noch  bei 2,50 Euro. Die neue, alte Zielgruppe ist eben der arrivierte Popkulturkonsument, der f&#252;r die redaktionelle Aufbereitung seines Fetischs, gerne auch etwas tiefer in die Tasche greift. Immerhin liegt das &#8220;uMag&#8221; damit noch 50 Cent unter dem &#8220;Spiegel&#8221;, <a title="selbsreferentiell" href="http://fellowpassenger.de/2009/02/24/der-glaeserne-spiegel/">den wir &#252;brigens nicht mehr lesen</a>. Au&#223;erdem kann man 100 Prozent mehr Material f&#252;r 32 Prozent mehr Geld ja auch als ein gutes Gesch&#228;ft betrachten.</p>
<p>Eine h&#246;here Grammatur sorgt indessen nicht automatisch f&#252;r eine vornehmere Haptik. Das Papier sieht wegen des gr&#228;ulichen Farbtons arg nach Umweltschutz aus und f&#252;hlt sich holzig bis spr&#246;de an. So wie &#8220;MAD&#8221;<sup>1</sup>, falls die Hefte heute noch so sind und Sie sich obendrein daran erinnern k&#246;nnen. Die f&#252;r die neue Verpackung zust&#228;ndige Werbeagentur Jung von Matt/Elbe nennt das &#8220;hochwertig&#8221; und &#8220;emotional&#8221;. Sie sagen auch Dinge wie, das Heft wolle archiviert werden, oder nennen Rubriken &#8220;Kosmen&#8221;. Was Klowandspezialexperten<sup>2</sup> eben so alles salbadern, wenn man sie l&#228;&#223;t.</p>
<p>Die alte Brotschrift, war ohne, die neue ist mit Serifen. F&#252;r die &#220;berschriften gilt das auch. Welche Schriften das jeweils sind, konnten wir mangels typographischen Sachverstands nicht feststellen und waren im &#220;brigen zu faul nachzufragen. Die Gr&#246;&#223;e betr&#228;gt nach unserer Sch&#228;tzung acht Punkt und d&#252;rfte f&#252;r die angepeilte Zielgruppe gerade noch zu lesen sein. Man k&#246;nnte auch sagen, die Schrift ist verflixt klein und entspricht dem was, man als Absenderzeile auf Briefen findet, die in Fensterkuverts verschickt werden.</p>
<p>Zwar nicht konsequent durchgehalten, aber ein netter Einfall ist, den Satzspiegel links unten abzurunden, so da&#223; er an das futuristische U des alten Markenzeichens erinnert. Durch diese Form lugt Frau Carter von den &#8220;Blood Red Shoes&#8221; &#252;brigens auch noch aus dem Deckblatt hervor, wo das U aus einem schwarzen Kasten ausgestanzt ist.</p>
<p>Im neuen Layout sind nicht mehr alle Seiten randabfallend, sondern nur noch fast alle. Randabfallend hei&#223;t, der Druck geht bis an die Kante des Papiers. Genau wie Ihr Drucker, ist auch eine Druckmaschine dazu nicht imstande. Deswegen mu&#223; man auf gr&#246;&#223;eres Papier drucken und es danach auf das gew&#252;nschte Format beschneiden, was die Produktion etwas teurer macht.</p>
<div id="attachment_1550" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-1550" href="http://fellowpassenger.de/2010/02/18/umag-fachschrift-fuer-popkultur/umag_werbung/"><img class="size-medium wp-image-1550  " title="Anzeige auf Seite 2" src="http://fellowpassenger.de/wp-content/uploads/2010/02/uMag_werbung-400x300.jpg" alt="Anzeige auf Seite 2" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die JAK-Anzeigen auf Seite 2 haben einen gewissen Wiedererkennungswert. Der Text ist aber ein neuer.</p></div>
<p>Die Reklame ist gleich geblieben, der redaktionelle Inhalt weitgehend auch. Vorwiegend finden sich Interviews. Das Thema Essen, falls es denn regelm&#228;&#223;ig erschien, flog raus.</p>
<p>Die Schmuddelecke &#8220;Zugabe&#8221; wurde leider beibehalten. Unter dem Stichwort &#8220;Aktion&#8221; erscheinen dort als redaktionelle Beitr&#228;ge getarnte Anzeigen f&#252;r Koffeinlimonade, Achselh&#246;lenparfum, Bier, Tabakreklamejacken und Schokolade. Zu allem &#220;berflu&#223; ist damit ein Gl&#252;cksspiel verkn&#252;pft, in dem der Leser per Telefon pro Anruf 50 Cent einsetzen soll, wobei Chancen und H&#246;he des Gewinns ungewi&#223; bleiben. Gerade so, wie man es von der Call-In-TV-Mafia kennt, deren Machenschaften der Fernsehbesitzer beispielsweise auf &#8220;9live&#8221; bestaunen kann. Dagegen ist die von Klamottenreklame durchwachsene Titelgeschichte noch geradezu harmlos.</p>
<p>Auch nicht neu, aber beachtlich ist &#8220;Zoom&#8221;, eine Fotoserie, bei dem auf den Seiten freundlicherweise nur die Bilder sind, w&#228;hrend  der begleitende Text davor, oder im alten Heft dahinter steht, wo er die Wirkung der Aufnahmen nicht st&#246;rt.</p>
<p>Die Spielebesprechungen sind nun von einer Seite auf eine halbe eingedampft. Das zuvor dreiseitige Pressemitteilungsgrab mit Ank&#252;ndigungen von Technikschnickschnack findet auf der anderen H&#228;lfte Platz, was wir als deutliche Verbesserung verstehen.</p>
<p>Weil Matt Wagner Musikredakteur ist, dachten wir bislang, das Heft w&#228;re eine Musikzeitschrift. Musik ist aber nur ein Ressort von vieren. Die anderen sind Mode, Schmuck und Gestaltung (&#8220;uniq&#8221;), Kunst und Kultur (&#8220;arts&#8221;) und etwas, das als &#8220;go ahead&#8221; bezeichnet wird, vermutlich weil &#8220;sonstiges&#8221; einfach bl&#246;de klingen w&#252;rde und es eigentlich um Politik und Gesellschaft geht, was aber in die roten K&#228;stchen im Inhaltsverzeichnis nicht reingepasst h&#228;tte. Alles eher leicht verdaulich und mit vielen Interviews, zum Beispiel &#252;ber Kunststoff.</p>
<p>Wegen der vielen Interviews waren wir denn auch gar nicht &#252;berrascht, auf Seite 16 ein solches mit einem Gast unserer letzten Party zu finden. Er &#228;u&#223;erte sich allerdings nicht als m&#252;rrischer Schnauzbarttr&#228;ger, der mit keinem Menschen ein Wort sprach, au&#223;er seiner Freundin, die er fortw&#228;hrend bequengelte, doch endlich mit ihm heimzugehen. Auch nicht als der Kerl, der sich eine dreifache Portion Essen in eine Sch&#252;ssel lud, um sie in unber&#252;hrtem Zustand im Flur abzustellen. Kein Wunder, da&#223; der Kerl so d&#252;rr ist. Das Interview besch&#228;ftigte sich mit ihm vielmehr als Modemacher. Praktisch! Wenn Sie mal was &#252;ber ihre G&#228;ste erfahren wollen, wenn die nicht mit Ihnen sprechen wollten, lesen Sie einfach das &#8220;uMag&#8221;.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1542" class="footnote">Inoffizielle Homepage des &#8220;Intelligentesten Magazins der Welt&#8221;, <a title="Das intelligenteste Magazin der Welt" href="http://www.madmag.de/">www.madmag.de</a></li><li id="footnote_1_1542" class="footnote">&#8220;Blogs &#8211; Klow&#228;nde des Internet&#8221;, 20.01.2006, <a title="Tecchannel &#252;ber Jung, von Mat, wohl noch ohne Elbe" href="http://www.tecchannel.de/news/themen/business/434199/blogs_klowaende_des_internet/">www.tecchannel.de</a></li></ol>]]></content:encoded>
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