{"id":409,"date":"2007-02-27T01:59:59","date_gmt":"2007-02-27T00:59:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fellowpassenger.de\/archives\/409"},"modified":"2007-02-27T01:59:59","modified_gmt":"2007-02-27T00:59:59","slug":"t-com-und-t-online-die-t-error-t-wins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fellowpassenger.de\/?p=409","title":{"rendered":"T-Com und T-Online: Die T-Error T-Wins"},"content":{"rendered":"<p>Telefonieren ist zu teuer, Call by Call Vorwahlen sind l\u00e4stig und der Internetzugang ist zu langsam. Abhilfe versprechen die wiedervereinten T-Error T-wins der Deutschen Telekom AG, T-Com und T-Online. ADSL mit einer Bandbreite von 16 Megabit pro Sekunde, gepaart mit ISDN zum Pauschalpreis von 63,94 Euro.<\/p>\n<p>Bisher belief sich die Telefonrechnung auf rund 80 Euro monatlich. Inbegriffen ist eine ADSL-Anbindung mit 1 Megabit pro Sekunde, nicht aber der Internetzugang, der bisher \u00fcber eine relativ teure (16 Euro monatlich) Flatrate von Interoute lief.<\/p>\n<p>Es gilt also zwischen rund 95 Euro und 63,94 Euro abzuw\u00e4gen, wobei der Internetzugang f\u00fcr den geringeren Preis 16 mal schneller w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Entscheidung liegt auf der Hand.<\/p>\n<p>15.Februar 1007<br \/>\nWir m\u00f6chten Deutschen Telekom AG den Auftrag f\u00fcr &#8222;Call &#038; Surf Comfort Plus\/T-ISDN&#8220; erteilen. Die Deutsche Telekom AG bescheidet uns, da\u00df der Kupferdraht unter den Stra\u00dfen Schwabings nicht mehr als 6 Megabit pro Sekunde hergibt. Eingedenk dieser Einschr\u00e4nkung w\u00fcrde man aber 10 Euro weniger verlangen. 53,94 Euro f\u00fcr 6 MBit\/sec empfinden wir noch immer als deutliche Verbesserung und erteilen den Auftrag und bestellen gleich einen Router mit eingebautem ADSL-Modem dazu. Das bisherige Modell kann n\u00e4mlich nur 1 MBit\/sec.<\/p>\n<p>22. Februar 2007<br \/>\nDer Router &#8222;Speedport W 700V&#8220; wird geliefert. Neben einer Vielzahl an gr\u00fcnen L\u00e4mpchen und einer matt-silbernen Frontplatte f\u00e4llt er dadurch auf, da\u00df er beinahe zwangsl\u00e4ufig umf\u00e4llt, sobald man die n\u00f6tigen Kabel eingesteckt hat.<\/p>\n<p>Als erstes gilt es dem Ger\u00e4t eine IP-Adresse zuzuweisen. Bedauerlicherweise ist dem Hersteller offenbar entgangen, da\u00df es eine ganze Reihe von IP-Adressen gibt, die f\u00fcr private Zwecke reserviert sind. Der Speedport W 700V erlaubt nur eine Einstellung im Bereich 192.168.x.x. in dem unser LAN sich nicht befindet. Auf Nachfrage wird uns von der Telekom erkl\u00e4rt, da\u00df eine Einstellung der IP-Nummer f\u00fcr dieses Ger\u00e4t nicht als Leistungsmerkmal ausgewiesen ist und mithin keinen Mangel darstellt.<\/p>\n<p>Wenn Sie demn\u00e4chst Fernsehger\u00e4t kaufen m\u00f6chten, sollten Sie besser vorab kl\u00e4ren, ob auch der Empfang von &#8222;Tatort&#8220; m\u00f6glich ist. Denn wenn das nicht ausdr\u00fccklich ausgewiesen ist, d\u00fcrfen Sie sich darauf offenbar nicht verlassen.<\/p>\n<p>Eine tiefergehende Untersuchung des Fellow Passenger hat ergeben, da\u00df diese Einschr\u00e4nkung absichtlich herbeigef\u00fchrt ist. Das Ger\u00e4t selbst ist grunds\u00e4tzlich n\u00e4mlich durchaus in der Lage jede IP-Nummer anzunehmen. Allein die Benutzeroberfl\u00e4che l\u00e4\u00dft dies nicht zu. Wer das Ger\u00e4t nicht wegwerfen m\u00f6chte und technisch versiert ist, findet bei <a href=\"http:\/\/www.kessler-design.com\/speedport-w700v\/\">Thomas Kessle<\/a>r eine geeignete Anleitung.<\/p>\n<p>Nach dem Ansetzen der virtuellen Brechstange l\u00e4\u00dft sich das Ger\u00e4t im lokalen Netz wie gedacht erreichen. Leider scheut es den Kontakt zur Vermittlungsstelle.  Auf mehrfache Nachfrage stellt sich heraus, da\u00df der &#8222;Port&#8220; unserer Leitung nicht f\u00fcr &#8222;UR-2&#8220; geeignet ist, mithin also mit dem von der Deutschen Telekom AG gelieferten Ger\u00e4t gar nicht funktionieren kann. Dies sei zwar leicht zu beheben, freilich aber nur von der St\u00f6rungsstelle die sich bei uns melden w\u00fcrde.<br \/>\n23. Februar 2007<\/p>\n<p>Die St\u00f6rungsstelle meldet sich per SMS. Der Techniker ruft an und klemmt den &#8222;Port&#8220; um. Der Internetzugang l\u00e4uft nun gewohnt langsam auch mit dem neuen Router.<\/p>\n<p>25. Februar 2007<\/p>\n<p>Der Internet-Zugang von T-Online und die ADSL-Verbindung der T-Com sind offiziell freigeschaltet. Eine h\u00f6here Bandbreite als 1 MBit\/sec ist nicht festzustellen.<\/p>\n<p>26. Februar 2007<\/p>\n<p>Der Internetzugang hat eine Bandbreite von knapp 1 MBit\/sec. Ein Lauf durch die zahlreich vorhandenen Stellen ergibt, da\u00df eine maximale Bandbreite von 2, 6, 15 oder auch 16 Megabit technisch m\u00f6glich ist. Mehrheitlich folgt man der Theorie, der Auftrag sei eben noch in Bearbeitung. Allein die St\u00f6rungsstelle k\u00f6nne \u00fcber den tats\u00e4chlichen Zustand Auskunft geben.<\/p>\n<p>Wir werden statt zur St\u00f6rungsstelle zu einem Unternehmen verbunden, da\u00df beteuert mit der Deutschen Telekom  AG rein gar nichts zu tun zu haben. Es handle sich um eine leider h\u00e4ufig auftretende Fehlschaltung.<br \/>\nDie nach erneuter Anwahl erreichte St\u00f6rungsstelle erkl\u00e4rt, die Umstellung von 1 MBit\/sec auf 6 MBit\/sec w\u00fcrde planm\u00e4\u00dfig erst im Laufe des Tages erfolgen und zwar bis sp\u00e4testens 19:00 Uhr.<\/p>\n<p>27. Februar 2007<\/p>\n<p>Wir warten vergeblich darauf, da\u00df unser Auftrag gem\u00e4\u00df des Angebots der Deutschen Telekom AG ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>[Update:] Die Umstellung ist erfolgt. Nicht in Bayern, sondern bei der Telekom ticken die Uhren anders.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Telefonieren ist zu teuer, Call by Call Vorwahlen sind l\u00e4stig und der Internetzugang ist zu langsam. Abhilfe versprechen die wiedervereinten T-Error T-wins der Deutschen Telekom AG, T-Com und T-Online. ADSL mit einer Bandbreite von 16 Megabit pro Sekunde, gepaart mit ISDN zum Pauschalpreis von 63,94 Euro. 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