Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

19. August 2010

Guugel Gossenblick

von Gustav Freischütz

Mit Volkszählung, ELENA, Elektronische Gesundheitskarte, PKW-Maut, ePA, Online-Überwachung, De-Mail, SWIFT-Abkommen, Vorratsdatenspeicherung und anderen Maßnahmen möchten Ihre Abgeordneten möglichst rund um die Uhr jede Ihrer Lebensregungen aus- und am Besten auch noch inwendig beschnorcheln.

Ausgerechnet diese traurigen Deppen, versuchen gerade, Ihnen zu erklären, daß Ihre Persönlichkeitsrechte dadurch in Gefahr geraten, daß Gugel den Rinnstein vor Ihrer Haustür fotografiert hat.

Der analliberale Reservekanzler hält sein Pixelgesicht zwar gerne in jede herannahende Pressekamera, aber die Fassade seiner  Wohnstatt hält er für zu persönlich, als daß sie anonym im World Wide Web abgebildet werden dürfte.

FDP-Fraktionsvorsitzende Gisela Piltz fordert indessen, Guugel müsse bei Rentnern(!) vor der Veröffentlichung jeden einzelnen um Erlaubnis fragen. Ob sie dazu Guugel dazu mit einer Rentnerdatenbank beliefern will, ist nicht überliefert.

Rentner gegen Guugel Gossenblick

Aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Fassaden haben wir sie auf diesem Bildschirmfoto (Ausriss) von rp-online.de gepixelt.

Als Frau Piltz eine Sonderbehandlung für Rentner forderte, war sie vermutlich von jenen vier Exemplaren inspiriert, die sich aus Protest gegen Guugel Gossenblick von der “Rheinischen Post” mit vollen Namen und Foto im Netz verewigen ließen.

Fast schon schmerzhaft liest sich eine Verlautbarung von Rainer Wendt, dem Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, der durch die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wissen ließ: „Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.”

Man kann sich die Situation direkt vorstellen:

POM: Der ist doch gestern schon da gestanden, oder?
PHM: Stimmt. Wenn das mal kein Stalker ist.
POM: Man kann sein Gesicht gar nicht sehen.
PHM: Vermummt also auch noch! Da machen wir eine Verdachtsunabhängige Personenkontolle!
POM: Komisch …
PHM: Was denn?
POM: Wenn ich den anklicke passiert nix.
PHM: Das ist Widerstand gegen die Staatsgewalt!
POM: Ich rufe lieber Verstärkung …

Unklar ist sicher auch, ob es sich bei einer virtuellen Streifenfahrt um Innen- oder Außendienst handelt.

12. August 2010

Manfred Güllner, Ehrenretter in der Not

von Fellow Passenger

“Zur Ehrenrettung von Angela Merkel muss man sagen: Der große Einbruch fand bereits unter Helmut Kohl statt.”

Muß man?

11. August 2010

#Twitterausstieg 4

von Fellow Passenger

Gerade noch rechtzeitig Hemden in der Wäscherei abgegeben ohne darüber zu Twittern. Komisches Gefühl.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

von Fellow Passenger

Während man mit wohligem Grausen bestaunt, wie die ganze radioaktive Siffe in Russland gerade in Rauch aufgeht, ermöglicht der Dunning-Kruger-Effekt eine hitzige Diskussion über verlängerte Laufzeiten für Kernkraftwerken in Deutschland. Merke: Deutsche Wälder sind — schon wegen der großen Löschwasservorräte in Brandenburg und Sachsen — unbrennbar.

#Twitterausstieg 3

von Fellow Passenger

@anna nuehm: Naja, eigentlich war ich noch nie bei #Twitter. Aber #Twitterausstieg ist einfach zu schön.