Beep-Award

Weblogs sind ein tolles Mittel der freien Meinungsäußerung. Unabhängig von Geldgebern und vorgesetzten Redakteueren kann jeder mehr oder weniger schreiben was er will. In Deutschland gibt es leider ein paar Einschränkungen. So darf man beispielsweise nicht beschreiben, wie man am Besten eine Handtasche klaut. Das verbietet nämlich der §130a des Strafgesetzbuches „Anleitung zu Straftaten“. So ein Gesetz findet außer in Deutschland sonst übrigens nur in Diktaturen Anwendung.

Statt sich dafür zu schämen, führen sich ausgerechnet Blogschreiber teilweise noch viel schlimmer auf. Wärend sie für sich selbst die grundrechtliche Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen, verbieten Sie ihren Kritikern den Mund, indem Sie deren Kommentare löschen.

Wie ein Blogger sein Kommentarwesen handhabt, ist natürlich seine Sache. Allerdings muß er damit leben, daß er mit dem Löschen von Meinungen nicht nur Zustimmung erfährt.

Bei Frau Kaltmamsell wurde dieses Thema bereits im Februar ausführlich und anschaulich besprochen. Dennoch bleibt es aktuell, wie bei unter anderem bei Frau Grönert, Herrn Schewe, Herrn Zenzizenzizenzic zu sehen ist.

Deswegen verleiht der Fellow Passenger ab jetzt den Beep-Award für Blogger, die Kommentare gelöscht haben. Angestrebt ist eine monatliche Verleihung und eine Seite für Nominierungen. Ich vertraue darauf, daß es für WordPress ein passendes Voting-Plug-In gibt.

Die Trophähe ist ein Button im beliebten 80-mal-15-Pixel-Format. Der schwarze Hintergrund soll an die Balken erinnern, mit denen unliebsame Informationen auf Papier unkenntlich gemacht werden. Die Aufschrift „*beep*“ ist als Anlehung an den in Nordamerika üblichen Umgang mit freier Meinungsäußerung im Multimedialen Umfeld gedacht.

So sieht der Preis aus:

Weil das Voting noch nicht läuft, hat die Redaktion intern abgestimmt und verleiht die ersten beiden Beeps an Anke Grönert für die Löschung von Herrn Bloom und Don Alphonso für die Löschung von bourgeoisie.

78 Antworten auf „Beep-Award“

  1. Schöne Idee, allerdings bezweifel ich, daß die Preisträger sich diesen Button in ihr Blog heften werden.
    Und zum § 130a STGB noch eine Anmerkung: Der bezieht sich auf den § 126 STGB, der Straftaten auflistet, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Ich glaube nicht, daß darunter die Schilderung „Wie klaue ich einer Oma in der Fußgängerzone eine Handtasche“ fällt. Unter öffentlichem Frieden verstehe ich zumindest etwas anderes. Allerdings bin ich kein Jurist.

  2. Klassischer Fall, der mit Bourgeoisie.
    Kein Name, kein Blog, aber Don mit dem angreifen, was er über ihn weiß. Zurückschlagen mangels Information unmöglich.

    (Ich hätte das zwar nicht gelöscht, sondern von der Kommentarbande erledigen lassen, aber ich maße mir nicht an, Regeln für fremde Blogs aufzustellen – verdammt!)

  3. Die Sache mit Bourgeoisie ist starker tobak. Ich hatte das gestern nicht gesehen, als Herr Poodle mich auf diesen Beitrag von don. a. hinwies. Don a’s Zeux pflege ich nur zu überfliegen, wenn er mal wieder versucht eine neue Sau durch’s Dorf zu treiben. Mit einem unsäglich eitlen Wichtigtuer und haltlosen Schwätzer muss ich mich sicher nicht lange aufhalten, geschweige denn bei ihm Kommentare loswerden. Man tut Frau Gröner übrigens Unrecht, wenn man sie mit don a. in einen Topf wirft.

    Dass Sie don a’s Verhalten verteidigen Frau Sannie halte ich für unsäglich hirnrissig. Aber nun ja.

    Viel bedenkenswerter halte ich Ihre zweite Anmerkung, man solle es sich nicht anmassen Regeln für fremde Blogs aufzustellen. Da gehe ich mit Ihnen einig. Ich wiederhole es gerne, es ging mir nicht darum Frau Gröner vorzuschreiben wie sie ihr Blog führen soll, sondern ich schrieb, was ich davon halte, wenn Kommentare „geschönt“ werden, eine rührselige Story dazu verwandt wird, auf den eigenen Google-Rang aufmerksam zu machen und davor zu warnen, ergreifende Geschichten im Netz unbesehen zu glauben.

  4. Zurückschlagen mangels Information unmöglich.

    Warum sollte man sich eigentlich auf das gleiche Niveau eines Kommentators begeben, wenn man dessen Meinung/Methode eh ablehnt (und den Kommentar dann in Folge löscht)? Man muß als Blogbetreiber nicht jeden Kommentar kommentieren.
    Und wer ein Blog veröffentlicht und z.T. in deftigen Ausdrücken über andere herzieht, muß sich auch nicht wirklich wundern, wenn diese Methoden in Kommentaren aufgegriffen werden.
    Generell macht sich natürlich jeder, der etwas im Internet veröffentlicht, angreifbar. Aber das weiss man vorher und wer damit nicht klarkommt, sollte gar nichts veröffentlichen.

  5. Ihre Kritik an Frau Gröner ging viel weiter: Sie warfen ihr vor, mit den „Tricks der Werbebranche“ zu arbeiten. Sie verwenden Frau Gröners Leben gegen sie. Dabei wäre es völlig ok gewesen, die Frage aufzuwerfen, ob es nicht pietätlos ist, diese Anke und ihren Google-Rang in einem Posting zu erwähnen. Aber Sie mußten ja gleich persönlich werden.

    > Warum sollte man sich eigentlich auf das
    > gleiche Niveau eines Kommentators begeben,
    > wenn man dessen Meinung/Methode eh ablehnt

    Warum sollte ich persönliche Vorwürfe unkommentiert stehnlassen? Daß ich Dons Vorgehen verteidige, ist nicht hirneissig, sondern nach meiner Argumentation logisch.

    Den Hinweis
    > wer damit nicht klarkommt, sollte gar
    > nichts veröffentlichen.
    kann sich ja selten jemand verkneifen, wenn doch einfach nur ein bißchen Rücksichtnahme und Anstand gefordert sind. Nicht meine Meinung. Gar nicht. Aber ich würde sie nicht löschen 🙂

  6. Es lässt sich nun schwer beweisen, aber dass ich mit dem „Trick aus der Werbebranche“ argumentierte, das hätte auch einem Weblogbetreiber passieren können, der seinen Beruf nicht öffentlich macht. Das ist einfach zu durchsichtig. Das als persönlichen Angriff zu werten, finde ich gewagt. Aber wenn ich in der Richtung empfindlich bin, dann überlege ich mir doch bereits bevor ich meinen Beruf veröffentliche, einige schlagkräftige Gegenargumente, die sicher vorhanden sind. Jetzt lege ich meinen Finger nochmal in die Wunde: Als Werbetexterin mit sowas nicht umgehen zu können und nur „löschen“ als Antwort zu finden, finde ich ziemlich schwach.

    Zu don a. habe ich nichts weiter zu sagen, schade um jedes weitere Wort.

    Die Zitate stammen von Herrn zenzietc., sind keine Argumente von mir.

  7. Frau Sanníe, welche Ehre, daß Sie mein bescheidenes Heim mit dem goldenen Glanz Ihrer Anwesenheit bescheinen. Ich stimme fast völlig mit Ihnen überein. Bourgeoisie war ein wirklich ganz typischer Fall. Jemand macht eine spitze Bemerkung über Herrn Alphonso und der führt sich gleich auf, wie der übelste Kesselflicker: „Und Kommentararschlöchern sage ich: Dreilagig extraweich wird sowas hier nicht abgewischt.“ Von den schlechten Manieren unbeeindruckt, bleibt der Kommentator höflich aber bestimmt und wird gelöscht.

    Da kommt es darauf an, Herr 3zenzi+c, ob man beim Taschenklau Gewalt anwendet/androht oder nicht. Wenn ja, ist es Raub und fällt unter §126 StGB. Wie Sie also unbemerkt den Inhalt der Tasche an sich bringen, dürfen Sie schreiben. Den Tip geben, zu sagen „Tasche her, oder es gibt auf die Fresse“ dürfen Sie aber nicht. Logisch, oder?

    Was die Preisverleihung betrifft, teile ich Ihre Befürchtung. Andererseits hat Frau Hale Berry, sich ihre goldene Himbeere für Catwoman auch abgeholt. Warten wir es also ab.

  8. Das, Herr Fellow Passenger, interpretiere ich immer noch anders.
    §126 (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten) besagt:
    Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, […]
    5. einen Raub oder eine räuberische Erpressung […]
    androht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Dieser Paragraph findet sich im Siebenten Abschnitt/Straftaten gegen die öffentliche Ordnung.

    Also auch wenn Sie die Einwirkung von Gewalt in Ihre Beschreibung miteinfliessen liessen, würde das meiner Meinung nach nicht den öffentlichen Frieden stören.

    So verwerflich ein (Handtaschen-)Raub gegenüber einer Oma auch sein mag, ich erkenne dabei aber keine Störung der öffentlichen Ordnung. Allerdings fand ich auf Anhieb auch keine brauchbare Begriffsbestimmung des Begriffes „öffentliche Ordnung“.

  9. au weh.

    regel. wenn ich das höre, will zurück nach kolonial indien.

    weshalb solle es bitte schön regel geben, noch mehr für fremde blogs. ich übergebe mich gleich auf das gestärkte hemd meines butlers. meine herren (damen, sie machen es sowieso so wie sie sie es wollen, und immer anders), ich bin kein mensch der diskurse scheut. aber dies ist zu viel.
    es gibt genug regeln, meine herren. löschen, schmöschen.
    löschen sie mich, werter herr fellow passenger. ich werde demnächst einen sehr sehr wortreichen kommentar verfassen, mit der einleitung zu holistischer regellosigkeit. es wird heissen
    „die regellosigkeit. eine stepbaystep einleitung“ bitte erstellen sie umgehend einen stärer mit der aufschrift „BEKANNT AUS DER WERBUNG!“

    herzlichen dank, bin sehr verbunden.
    kvk

  10. Ich rufe hiermit öffentlich dazu auf, Frau Hermine Hubmaier (wohnhaft Bismarckstraße 7, 70197 Stuttgart) erstens mit voller Wucht eins in die Fresse zu semmeln und ihr dann noch die Handtasche wegzunehmen, unter wüsten Drohungen übrigens. Freitag vormittags geht sie immer zur Bank, Geld abheben, dann lohnt es sich am ehesten.

    Sehen Sie? Nix passiert!

  11. Habe ich das richtig verstanden? Hier werden keine Kommentare gelöscht? Hier kann ich Mist schreiben und rumpöbeln wie ich will? Sollen wir mal einen Test machen, wie lange es dauert, bis Sie sich selber ihren Preis in den Arsch schiebenverleihen müssen?

    Ok, können wir machen, fangen wir mal leicht an: Liebe Mutterficker, was habt ihr Kurzpenisträger und Schattenparker denn zu maulen? Mit welchem Recht wollt ihr Förmchenpisser über das Eigentum anderer bestimmen? My Blog, my Rules und wenn eure Wichsgriffel-Schreibe nicht erwünscht ist, ist sie nicht erwünscht. Wie sagten die alten Lateiner doch so schön:

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  12. Sagen Sie nicht Herr Fellow Passenger, der Herr Poodle hätte Sie nicht gewarnt. Er sagte sehr treffend, denen ist nicht beizukommen. Ausser natürlich, dass Sie jetzt schönen Traffic verzeichnen, den ich Ihnen sehr gönne. Aber muss man die Sorte wirklich haben?

    Nett, dass der „grosse Enthüllungsjournalist“ don a. sich als das armselige Würstchen zeigt das er wirklich ist, indem er einfach mal annimmt ich hätte als „Santos“ bei ihm drüben gewirkt. Aber das ist leicht erklärlich. Er kann es nicht haben, wenn man ihn weiträumig umschifft, da muss er zwanghaft solche Zusammenhänge herstellen.

    Aber letztlich ist es wirklich überflüssig, sich mit Knäblein zu streiten. Man muss einfach zu tief runtergehen um ihnen ins Ohr zu flüstern, Papi sähe es bestimmt nicht gerne, dass sie nur einen hochkriegen, wenn sie mit der Partnerin vorher blinde Kuh spielen dürfen. Und dass der kleine Mann so winzig klein bleibt, wie er ist, wenn die Partnerin sich weigert.

  13. ah, fantastisch! und das zum jahrestag der stundentenaufstände! ach, mich überkommt die melancholie. (meloncholic?). operative hektik ersetzt…
    nee nee, ich zitiere die holländer. nee, nee. und dieser herrlicher blindtext.
    werter for he’s a jolly good fellow passenger, wäre das zensur, wenn sie einen, wie das üblich ist, hinweis anbringen:
    „Dies ist ein Blindtext. Ein klassischer Stellvertreter eines Textes, der sich zur Zeit beim Lektor befindet. Lesen Sie nicht weiter. Ergötzen Sie sich nur an seinem wunderbaren Grauwert.“

    hier, guter for he’s a jolly good fellow passenger, ist ein kleiner vorgeschmack meines blindtextes:
    „Information und Gesellschaft
    Mitte der sechziger Jahre wurde ein Schlagwort geprägt, das aus unserer Produktions-Gesellschaft die Informations-Gesellschaft machte. Vor allem Kultursoziologen waren der Meinung, nicht mehr die Fertigung und der Verbrauch materieller Güter bestimme wesentlich menschliches Zusammenleben, sondern der Austausch von Nachrichten. Zwar habe der wirkungsvolle Umgang mit Informationen – also Sprache und Bild, Argumentation, Dokumentation und Propaganda – seit jeher den Prozeß der Zivilisation entscheidend beeinflußt. Doch sei nunmehr die Abhängigkeit vom schnellen, zuverlässigen und kontrollierbaren Umgang mit Daten und Fakten so groß, daß nur seine Professionalisierung auch künftig sozialen Fortschritt sichern könne.

    Die Prognose ging von diesem Tatbestand aus: Die Menschheit hat sich gewaltig vergroßert und wächst ständig weiter; entsprechend breitet sie sich horizontal und vertikal aus und verliert so nicht nur ihre geographische Nähe, sondern auch die natürlichen Bindungen, die Voraussetzung des zwischenmenschlichen Informationsaustausches sind; technische Hilfsmittel wie Eisenbahn, Auto, Flugzeug, Telefon, Radio, Fernsehen und Computer haben seit Beginn der Industrialisierung räumliches Miteinander und direkte personale Verbindungen hilfsweise wiederherge stellt; der „Explosion“ menschlichen Zusammenlebens entspricht demnach die
    Implosion“ mittels technischer Medien; die Welt wird wieder zum Dorf. Aber dieser globale Prozeß macht sie nicht bloß komplexer, sondern hochst kompliziert.

    Obwohl kritische Soziologen und Psychologen schon früh darauf hinwiesen, daß es innerhalb dieser anscheinend nur strukturellen Prozesse vor allem um die Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen und Werte geht, gilt „lnformation“ bis heute hauptsächlich als ein technischer Begriff. Die aus Amerika importierte Informationstheorie, eine pragmatische, mit mathematischen Methoden operierende Wissenschaft, bewies die prinzipielle Meßbarkeit jeder Information-bis hin zur „ästhetischen Information“ innerhalb von Kunstwerken. Logisch, daß dadurch der Umgang mit Informationen überwiegend von rationalem Kalkül und ingenieursmäßigem Denken bestimmt wurde. Plausibel auch, daß dafür besonders die Nachrichtentechnik, die elektronische Datenverarbeitung also, geeignet erschien.“ peter kornatzky

  14. Wie die sicher mühselige und beladene Seele des armen Schockwellenreiter auf die Schlagzeile „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ kommt, bleibt alleine sein Geheimnis. Das ist wie stille Post. Am Ende kommt etwas völlig anderes raus, als ursprünglich gesagt wurde.

  15. Pingback: Dagbok
  16. Was oder wer ist denn der Schockwellenreiter überhaupt? Muß man das/den/die kennen?
    Aber stille Post ist prima. Das sollten wir auch mal hier spielen!
    Ich fange mal an:
    Die Ontogenese rekapituliert die Phylogenese.

  17. auf die antwort ob ein kommentar gelöscht werden darf oder nicht kann es keine ja/nein antwort geben. was würde wohl passieren wenn der bkanzler anfangen würde zu bloggen?

    die ganze diskussion führt doch zu nichts. imo sollte man besser darüber nachdenken wie man das problem des ‚löschens‘ technisch am besten umsetzt so dass beide parteien damit leben können.
    warum blendet man trollige kommentare nicht einfach aus, verschiebt sie in eine dunkle ecke oder führt ein ranking ein (siehe http://www.slashdot.org)?
    über diese nahezu unbegrenzten möglichkeiten zu streiten ist der weg den hier alle gehen sollten .

    es liegt allein an eurer kreativität wie mit solchen solchen kommetaren umgegangen werden soll…das mehr oder wenige stupide löschen erinnert mich da schon stark an die zeit 39-45 um es mal nicht ganz so krass zu sagen wie ich es eigentlich denke.

  18. Auch Schmäh-Graffitis an den Wänden von Privathäusern (Hier wohnt der Franz mit dem kurzen Schniedel!) sollten IMHO nicht gelöscht werden, sondern allerhöchstens archäologisch konserviert und sorgfältig mitsamt der Putz-Schicht abgetragen werden, anschließend an einer unauffäligen Stelle wieder ausgestellt werden (etwa an der Garagenwand). Alles andere erinnert schon stark an die dunkelsten Tage unserer Geschichte.

  19. Dr. Freud hätte sicher seine Freude gehabt, all die Leute hier zu untersuchen, die auf angeblich kleinen Schniedeln rumreiten…ähem sofern das geht und die nicht zu klein sind, die Schniedel. Gab’s da nicht mal ein Lied zu? Sind so kleine Schniedel…la la la

  20. Jetzt hab ich mir doch glatt den möglichen Reim mit ‚Franz‘ und ‚Schniedel‘ durch die Lappen gehen lassen.

  21. Steigerungen sind ne feine Sache.
    Ich geb mir Mühe und bessere mich.
    Geförderte Talente
    neigen zu berechtigten Höhenflügen,
    um dem, der die Bahn baute
    durch Wegflug die Abfuhr zu erteilen.

    Aus Fehlern wird man klug ™, Gröner-Anke.
    Aus Fehlern wird man klug ™, Gröner-Anke.
    Aus Fehlern wird man klug ™, Gröner-Anke.
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    Aus Fehlern wird man klug ™, Gröner-Anke.
    Aus Fehlern wird man klug ™, Gröner-Anke.

    Santos, sauer

  22. Cuius regio, eius religio ist eine lateinische Redewendung, die besagt, dass der Herrscher eines Landes die Religion für alle Bewohner des Landes vorgibt. Das Prinzip ist so alt wie die Christianisierung, eingeführt in Armenien und im Römischen Reich von Kaiser Konstantin.

    Cuius regio, eius religio und Gröner Anke wirkt nach ihren eigenen Löschungen auf die andere Myblog-Anke ein, sie habe auch dort meinen Kommentar zu löschen. Es geht nicht nur um die Löschung der Kommentare bei Gröner Anke und Blogbar, sondern grundsätzlich um alles was Gröner Anke betrifft. In ihrem Blog und ausserhalb ihres Blogs, ihr doch egal. Pochen auf das Selbstbestimmungsrecht, meint sie. Und zur Erniedrigung selbstbestimmt sie auch über mich:

    Cuius regio, eius religio
    http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comments
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://www.ankegroener.de/?p=849
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/279379/#279434
    Santos gelöscht.

    Was schrieb böser Untertan Santos?

    Ich habe — die zur Zeit zu meinem Bedauern angeschlagene — Myblog-Anke http://www.myblog.de/anke/ darauf hingewiesen, dass die Gröner Anke http://www.ankegroener.de/ auf der http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/
    über sie geschrieben hat. Ebenso auch umgekehrt. Das darf aber niemand wissen, sagt Gröner Anke und deswegen werden wir alle gelöscht und meine Einträge sinnentstellend verändert. Gröner Anke veranlasst dazu noch bei der Blogbar eine Sperrung der Kommentarfunktion um eine Klarstellung für die dort erfolgte Sinnentstellungen von vornherein auszuschliessen.

    Cuius regio, eius religio? Wird nicht jedem Menschen das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit garantiert? Wo doch gerade Kommentare auch wesentlicher Bestandteil eines Blogs sind und sich Persönlichkeiten dadurch prägen? Auch die Persönlichkeiten der Kommentierenden die mit diesen Methoden verzerrt werden?

    L’elefante ha bloccato nella sala. In Dons zu kleinem Wohnzimmer. Um den kümmert sich mein Anwalt. Ich bin zwar Ausländer, stehe zu meinem Namen mit ladungsfähiger Postanschrift in meinem Blogimpressum — im Gegensatz zu Freidon von Alphonsoreuth — und zahle brav meine Steuer, aber ich bin noch lange kein dahinzustellendes und durchzufickendes(tm) Arschloch und schon gleich gar nicht Bloom oder Sonstwerwas. Meine Emailadresse ist bekannt.

    Wenn Santos ganz böse ist: „Blogger.de behält sich vor, einzelne Blogs zu sperren, die gegen deutsche Gesetze verstoßen“ (§1 AGB). Kostet ene Kasten Biersken das. So iss datt.

    Prösterken.
    Santos

  23. wenn du „Vorkämpfer der Meinungsfreiheit“ blogs mit häuserwänden vergleichst fällt es mir schwer dich ernst zu nehmen. lasst doch mal diese dämlichen vergleiche. wenn jemand göthe auf einer hauswand zitiert wirds ja schließlich auch weggemacht.

    zurück zum thema.
    das eigentliche problem ist doch die grenze ab der jemand vertändnis dafür hat, dass ein kommentar gelöscht wird. die ist nämlich bei jedem unterschiedlich. während ich zb nur mal kurz lachen würde wenn mich jemand als arschloch betitelt sucht ein anderer schon wild nach dem delete-knopf. hält man die leser seines blogs für so blöd, dass man meint für sie eine vorauswahl an kommentaren treffen zu müssen oder will man womöglich die wahrheit nicht hören? anscheinend ja…
    warum überlässt man es nicht seinen lesern zwischen gut und böse zu unterscheiden? warum gibt man den lesern nicht die möglichkeit abzustimmen was gelöscht werden soll und was nicht?

  24. Auweia, da hast Du ja was losgetreten…Die Trolle sammeln sich und testen die Belastungsgrenze aus…

    Die Aufregung beim Schockwellenreiter ist mir nicht begreiflich, insbesondere der Seitenhieb mit „anonyme“ mit Link auf Dein Impressum.

  25. Keine Leserabstimmung, um Gottes Willen, der Alltag ist mir Abstimmung genug! Was esse ich zu Abend? Was gucke ich mir im Fernseh an? Wen wähle ich zum Bundeskanzler? Welches Heftchen betrachte ich als Nächstes? Ich bin froh, wenn mir wenigstens in den Kommentaren eine handverlesene Vorauswahl angeboten wird. Ich möchte Herrn Alfons an dieser Stelle zu seinem Preis herzlich gratulieren.

  26. @Thomas: Der Verweis aufs Impressum ist die „feine englische Art“ des SWR die Bluthunde loszuhetzen, die zwar zu dämlich sind, das Impressum selbst zu finden aber zu anderen Dingen sehr wohl in der Lage sind. So macht er das mit Spammern, wenn er mal eine Adresse findet, bei denen fügt er dann noch hinzu „macht damit was ihr wollt“. In dem Fall war ihm das anscheinend zu heiss. Der SWR nimmt nichts locker, der schlägt zu, bzw. lässt zuschlagen.

  27. Was ich aber voll gut finde an dem Herrn Schockwellenreiter: er protokolliert feinsäuberlich jeden Kneipenbesuch, noch wenn er einen fahren lässt, ist ihm das brisant genug. Auch mit voll schwierigen Wörtern kennt er sich aus — Denunziant (!) — zu ärgerlich, dass mir sowas nie einfällt. Lieber Herr Passenger, gäbe es nicht noch einen Preis, den Sie Herrn Schockwellenreiter überreichen könnten? Vielleicht den »Ouch« für kreative Wortklaubereien?

  28. Cuius regio, eius religio ist eine lateinische Redewendung, die besagt, dass der Herrscher eines Landes die Religion für alle Bewohner des Landes vorgibt. Das Prinzip ist so alt wie die Christianisierung, eingeführt in Armenien und im Römischen Reich von Kaiser Konstantin.

    Cuius regio, eius religio und Gröner Anke wirkt nach ihren eigenen Löschungen auf die andere Myblog-Anke ein, sie habe auch dort meinen Kommentar zu löschen. Es geht nicht nur um die Löschung der Kommentare bei Gröner Anke und Blogbar, sondern grundsätzlich um alles was Gröner Anke betrifft. In ihrem Blog und ausserhalb ihres Blogs, ihr doch egal. Pochen auf das Selbstbestimmungsrecht, meint sie. Und zur Erniedrigung selbstbestimmt sie auch über mich:

    Cuius regio, eius religio
    http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comments
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://www.ankegroener.de/?p=849
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/279379/#279434
    Santos gelöscht

  29. Zuerst einmal sorry, für die verzögerten Kommentare, Herr Santos. Das ist ein Mechanismus von WordPress, der nach mir unbekannten Kriterien manchmal Kommentare in die Warteschleife packt, so daß ich sie erst von Hand freigeben muß. Ich wollte Sie da nicht ausbremsen.

  30. Herr Hugo, die ersten beiden Absätze Ihres Kommentars finde ich einigermaßen erfrischend. Danach wird es ein wenig langatmig.

    So eng sehe ich das nicht, Herr Bloom. Ich hatte nie die Absicht, irgendwem beizukommen. Ich fand es angesichts der allgemeinen Aufregung eine einigermaßen lustige Idee einen Preis zu verleihen. Daß sich daraus gleich eine Art Hype entwickeln würde hätte ich nicht ansatzweise vermutet. Ein müdes Lächeln von Frau Gröner und Herrn Alphonso war eigentlich schon alles was ich erwartet hatte.

    Na Sie, Herr Voll Anonym, trauen sich ja was. Aber stellen Sie sich vor, den beiden Anken geht es in der noch viel schlimmer. Manchmal ist die Natur einfach grausam.

    Und o weh, Herr Alphonso, Sie haben mich ertappt. Ich bin nämlich, so ganz unter uns gesagt, eine richtige RSS-Schwuchtel. Noch schlimmer: ich spanne per RSS und lese dann doch mit dem Browser. So, jetzt ist es raus, und das ist auch gut so!

    Da bin ich dabei, Herr 3zenzi+c, ich gebe weiter:
    Die Oxidation regiert die Pyrolyse.

    Ach Herr Hbot, ich glaube so wild ist das ganze nicht. Ihr Vergleich zur Nazi-Zeit ist doch stark über das Ziel hinausgeschossen. Aber ich gebe Ihnen schon recht, es gibt fast immer bessere Wege mit Kommentaren umzugehen, die einem nicht in den Kram passen als sie zu löschen. Das hängt aber wohl auch ein wenig davon ab, was ein Blogger sich von seinem Werk erwartet und wie ernst er sich dabei selbst nimmt.

    Ganz recht, Herr Vorkämpfer der Meinungsfreiheit, ich sehe es genauso. Seltsame Kommentare möchte ich lieber konservieren als löschen. Sie sind Dokumente zeitgeistlicher Strömungen, die man sich in ein paar Jahren vermutlich gerne wieder ansieht. Das ist ja sogar ein Grund, warum ich ein Blog angefangen habe. So viel Zeug habe ich geschrieben, per Mail verschickt, nie wiedergefunden und herrnach stark vermisst. Mein bislang herbster Verlust ist die „Ode an meine Zahnbürste“, die bis heute nicht wieder aufgetaucht ist.

    Sie, Herr oder Frau Ich, übrigens auch. Wenn wir einen dritten finden, gründen wir einen Verein, ja? Das ist in Deutschland nämlich üblich, wenn sich drei Deppen zusammenfinden.

    Ihre Usenet-Tradition respektiere ich durchaus, Thomas, aber die Höflichkeitsform ist in meiner Blogtätigkeit ein unabdingbares Stilmittel. Sie düfen mich aber jederzeit gerne duzen. Persönlich, per E-Mail oder am Telefon, werde ich es Ihnen gerne gleichtuen. Die aktuelle Trollbelegschaft finde ich übrigens ganz unterhaltsam. Herrn Schockwellenreiters Artikel finde ich auch etwas eigenartig. Den kenne ich aber auch nicht so gut. Aber den Linktitel „anonym“ kann ich erklären. Meine Anschrift stand bis zu seinem Hinweis nicht in meinem Impressum, weil es mir in einem privaten Weblog nicht wichtig erschien. Offenbar spielt mein Realname aber neuerdings eine ganz große Rolle. Da wollte ich den interessierten Fanpost- und Briefbombenabsendern ersparen, extra die DENIC-Datenbank zu bemühen. Eine Briefmarke aufzukleben ist ja anstrengend genug.

    Das ist aber schade, Herr (Don) Poodle, wo ich doch insgeheim gehofft hatte, gerade einen unanfechtbaren Experten wie Sie als Mitglied der Jury zu gewinnen. Wenn ich Ihnen nun angemessene Vorschläge für Ihre Abendspeise machte und ihnen mit einem Marker in einer Farbe meiner Wahl die relevanten Fernsehsendungen anstriche, könnten Sie sich dann vielleicht erweichen lassen? Ich würde Ihren Beistand auch für die Erfindung eines speziellen Blogwart-Paranoia-Awards (Arbeitstitel) sehr zu schätzen wissen.

    Und Sie, meine Herren, deren Leserbriefe ich dismal nicht ausreichend würdigen konnte, ihnen möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. Vor allem für die Nominierungen für die nächsten Beep-Awards.

    Da könnte es allerdings zu Engpässen kommen, denn der Preis ist inzwischen derart begehrt, daß nicht nur Der Schockwellenreiter und Industrial Technology & Witchcraft sich ungefragt bedient haben. Es sind insgesamt mindestens 242 „Beeps“ entwendet worden. Also der Vorrat für über zwei Jahre. Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich, eine Versicherung abzuschließen.

    Der Verlust ist so groß, daß es wahrscheinlich das Aus für den beliebten Beep-Award bedeutet. Im Augenblick, scheint es nur eine Rettung zu geben: Spenden Sie für Peppy!

  31. Danke für die Aufklärung bezüglich des Impressums Herr Fellow Passenger. Ich nehme meinen Irrtum gerne zur Kenntnis, aber da Sie mit eigener de-Domain nicht anonym waren, halte ich den Hinweis des SWR nach wie vor für schwachsinnig, denn der SWR sollte wissen, dass er bei denic nach Ihrem Namen schauen kann.

    Die Postings des SWR und ITW legen die Vermutung nahe, sie wollten einfach nur Solidarität bekunden, ohne sich über Sachverhalte zu informieren. Genau dies kritisieren sie gerne und oft an etablierten Medien. An Spiegel online vergibt ITW sogar gerne eine eigens entworfene „Spiegelbanane“.

    Das jetzt gezeigte Verhalten sagt sehr viel über die Seriosität ihrer Meldungen aus. Welche Multiplikatoren die beiden Blogs sind, sehen Sie an Ihrem in Windeseile verbreiteten Beep-Award. Und haben erst hunderte von blogs etwas übernommen, werden aus Vermutungen oder Gerüchten Tatsachen, schon alleine weil es „alle“ sagen.

    Die Diskussion hätte nicht aufschlussreicher verlaufen können. Ist doch ein Unterschied, ob man solche Vorfälle nur als Zuschauer erlebt oder selbst beteiligt, gar der Auslöser ist.

  32. @bloom: Heh, Sie beschweren sich über „Die Postings des SWR und ITW legen die Vermutung nahe, sie wollten einfach nur Solidarität bekunden, ohne sich über Sachverhalte zu informieren.„. Witzig. Denn Sie kennen aus eigener Anschauung im Falle von Anke Gröner nur Ihre zwei Kommentare und schlußfolgern dazu wild:

    wusste ja nie wie das abläuft und wie niedrig Frau Gröners Schmerzschwelle ist“, “fragwürdigen Vorgehen“, “nahezu perfekt und unauffällig arbeitende Zensur“?

    @santos: du verbreitest eine kacke, dass es schon atemberaubend ist. woher willst du wissen dass anke-1 auf anke-2 eingewirkt hat, deine kommentare zu löschen? anke-1 bestreitet es.

    du zerrst immer wieder anke-2 an die öffentlichkeit als beleg für deine sache. das ist schlichtweg nur noch dreckig und zeigt einmal mehr, dass es dir nur um rechthaberei geht und nicht um „hilfsbereitschaft“ u.ä. wenn du zu der sache diskutieren willst, bitte ich dich anke-2 aus der sache rauszuhalten und die „zensur-geschichte“ unabhängig von anke-2 zu behandeln.

    zu deinem verhalten inkl. deiner drohung mir gegenüber, habe ich anderenortes bereits geschrieben. http://www.nasobem.all.de/blog/archiv/2005/05/27/24

  33. auch hier noch mal der vollständigkeitshalber bezüglich des mülls den santos verbreitet:

    @santos: das einzige was ich gemacht habe: den link zu entfernt und das für jedermann transparent. ich habe ferner die „spielregeln“ betont: dass der link nicht reinzusetzen ist.

    du solltest wissen, dass kommentare in wordpress teilweise nicht „gelöscht“ werden, sondern von der veröffentlichung rausgenommen werden. sie sind daher teilweise noch in der DB drin. sie liegen mir zudem noch als benachrichtungsemail vor. betrachten wir doch mal deine kommentare in reaktion auf meine löschung des links.

    erster kommentar danach: „Feigling – Eigentlich ist dein Blogeintrag noch harmlos. Viel zu viel Zeilen, um dann doch nicht auf den Punkt zu kommen.“

    danach folgten Kommentare der güteklasse:
    „Und deswegen tun wir den gelöschten Link http://www.xxxx.de auch wieder rein und versuchen der Anke zu helfen.“ (2x 11h41, 11h44)

    „http://www.xxxx.de“ (11h44)

    „Und deswegen tun wir den gelöschten Link http://tinyurl.com/xxx auch wieder rein und versuchen der Anke zu helfen.“ (11h46, 11h48, 11h50, 4x 11h51, 2x 11h52, 2x 11h53)

    „du zensierst die links, du schnappsnase“ (11h47)

    „ich komme später wieder. schäm dich, du zensurkanarienvogel“ (11h54)

    „nein“ (11h55)

    „riesensauerei das hier. du bist nicht anke gröner“ (11h56)

    „wenn dir was dran liegt, dann tu den gelöschten Link http://tinyurl.com/xxx wieder rein und versuche damit der Anke zu helfen.“ (11h58)

    „oder auch nicht und dann direkt http://www.xxxx.de/xxxx“ (11h58)

    „meine email hast du http://www.xxxx.de/xxxx“ (11h59)

    „sie selbst linkt nicht, kein Problem das. Ich linke das.“ (12h02)

    „ich kann auch anders linken. ich surfe zu anke und linke hier rein. suche es dir aus. ich gebe dir 10 Minuten. Santos postet bei Anke“ (12h03)

    „9“ (12h04)

    „8“ (12h05)
    etc…

    es sind 26 kommentare von dir zwischen 11h41 und 12h06 gewesen.

    auf ein wort: das sind nicht kommentare von jemanden der diskutieren will, sondern ein psycho- oder soziopath. „reden kann man über alles“? schaue dir deine kommentare an. das hat nichts mehr mit reden oder dem wunsch nach richtigstellung zu tun. nur weil es das internet ist, heißt es nicht, dass regeln des anstands und umgangs außer kraft gesetzt ist.

  34. So so, eine RSS-Schwuchtel sind Sie also, Herr Fellow Passenger. Ich bin schockiert. Wissen Ihre Eltern das schon?

    Der Mechanismus von WP ist so unbekannt nicht. Sie können unter Options/Discussion die Anzahl der Links eingeben. Standard dürfte da 5 sein: „Comment Moderation
    Hold a comment in the queue if it contains more than x links. (A common characteristic of comment spam is a large number of hyperlinks.)“

    Und zur stillen Post:
    Die Oxymorone regieren die Pyromanen.

  35. Ja, ja, dogfood. Ich schrieb dazu aber wesentlich mehr, als nur die Zitatschnipsel die Sie bringen und die Sie besonders zu nerven scheinen.

    Meine Annahme, dieses Instrument, dass Beiträge plötzlich in die Warteschleife gesetzt werden, sei nicht meinetwegen entstanden, ist sicher nicht zu weit hergeholt, wobei ich ausdrücklich erwähnte, jeder möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

    Für mich ist eine unsichtbare perfekt arbeitende Steuerung von Beiträgen, fragwürdiges Vorgehen. Ich wusste nicht wie das bei Frau Gröner abläuft und ihre Schmerzschwelle schien weitaus höher, ihren Beiträgen zufolge. Und fragwürdiges Vorgehen erscheint mir immer noch, den Hinweis auf Krebskranke mit dem eigenen google-Rang zu verknüpfen.

    Der SWR schreibt von „Denunziant“ und „anonym“. Mit Verweis auf Herrn Fellow Passenger ist beides schlicht falsch.

  36. Wie wollen Sie eine substantielle Diskussion darüber führen, wenn Sie das Phänomen in diesem speziellen Fall von außen nicht gar nicht beurteilen können? Nochmals: Sie ziehen all Ihre Schlüsse aus zwei Kommentaren die Ihnen gelöscht wurden! Ich wiederhole die Zahl: zwei Kommentare.

    Daraus schlußfolgern Sie: Zensur, Schmerzschwelle, Vorgang. Sie haben im Laufe der nun Tage währenden Diskussion nicht ein weiteres Faktum anbieten können, dass außerhalb ihrer beiden gelöschten Kommentare „Zensur, Schmerzschwelle, Vorgang“ im Zusammenhang mit Kommentaren bei Anke G. unterstützt.

    Lehnen Sie sich immer mit solchen Ausdrücken aus dem Fenster im vollen Bewusstsein nur ein Bruchteil des Gesamtausschnittes zu kennen?

    Wenn Sie über das Thema „Frau Gröner hängt einen Eintrag über Krebs an ihrem Google-Ranking“ diskutieren, okay, eine andere Geschichte. Tun Sie aber nicht. Stattdessen wird eben eben nur dieses winzige Detail, „zwei Kommentare gelöscht“, um mit dem Totschlagargument „Zensur“ und „Manipulation“ zu kommen, auf das prompt alle erregt angesprungen sind. Und der Ball wird weiter von Ihnen fröhlich nach vorne gedroschen.

    Um außerdem einen Aspekt aus der Diskussion bei ThoSch:Blog aufzugreifen: den Ihrer Anonymität.

    Es geht dabei nicht so sehr darum Angriffspunkte über Sie herauszubekommen. Aber ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass hier jemand über den Umgang mit Kommentaren in Blogs spricht, der, wie weiland der Papst über Sex, es in seiner Praxis noch nicht mit einem häufiger frequentierten Blog zu tun gehabt hat.

    Der Wunsch seine Kommentare für alles und jedes offenzulassen, ist ein hehrer Bestreben, der von der Praxis mit der Zeit abgeschliffen wird. Das Beispiel Santos verdeutlicht es.

  37. Das war sogar auf ganze 3 gestellt, Herr 3zenzi+c, kein Wunder, daß es da Schwierigkeiten gab. „Ochsenkarren rotieren mit Pygmäen“, sage ich Ihnen nur. Eigentlich müssten mehr Leute mitspielen und das jeweils von Blog zu Blog weiterreichen.

    Ihre Politikverdrossenheit kann ich nachvollziehen, Herr Ole. Ich ermatte allmählich auch ein wenig.

  38. Wo Sie das Beispiel Santos erwähnen. Ein don a. der sich auf meine Seite schlüge, betrachte ich als das weit schwerer erträgliche Schicksal empfinden. Aber wirklich.

    Ich schilderte, was ich erlebte und schrieb dazu meine Meinung, die offensichtlich durchaus diskussionswürdig ist und einiges von dem was ich schrieb ist mittlerweile schon nicht mehr strittig.

    Was verlangen Sie noch von mir? Dass ich darüber spekuliere, ob Frau Gröner die Beiträge, die gelöscht werden, von anderen lesen und löschen lässt. Dass ich darüber spekuliere wie oft das geschieht. Möchten Sie von mir eine allgemein verbindliche und anerkannte Anleitung zum Umgang mit Kommentaren?

    Meine Position zum Umgang mit Kommentaren steht auch nach der nun langwährenden Diskussion in einem Punkt unverrückbar.

    Kommentare in eine Moderationsschleife zu stellen, halte ich für die beschissenste aller Möglichkeiten, von der Täuschung der Leserschaft einmal abgesehen, muss das was ich lösche sowieso erstmal lesen, damit hat der Kommentator ein Ziel bereits erreicht. Der schöne Schein nach aussen, erspart den Lesern sich zu ärgern, während mir der Frust bleibt und verhindert dass der Eindringling von anderen abgebürstet wird. Verhindert am Ende echte Diskussionen, weil ein Grossteil der Leserschaft frustrierenderweise sich nur noch aus „du bist ja so lieb – hast so recht – schreibst so wunderbar“ Kommentatoren besteht. Das Herr dogfood erachte ich als weit schlimmeres Erleben, als seine Kommentare jederzeit für alles offen zu lassen. Was z.B. nicht ausschliesst, für einzelne Beiträge die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

  39. einiges von dem was ich schrieb ist mittlerweile schon nicht mehr strittig.“ – Äh, was?

    Bloom, hatten oder haben Sie schon mal ein Blog mit größerem Kommentarzulauf geführt? Ihre Bemerkungen wie über die Moderationsschleife lassen bei mir den Verdacht aufkommen, dass sie nicht so richtig wissen, wie die Moderationsschleife eingesetzt wird: in der Regel um Spam zu filtern, der sich gut auf einige Schlüsselwörter reduzieren lassen, nicht zuletzt weil es meistens englischsprachiger Spam ist.

    Jetzt verraten Sie mir, wie man mit einer Moderationsschleife „mißliebige“ Kommentare ausfiltert, an was für Schlüsselwörtern pauschal für Einträge in einem Blog so etwas ausgefiltert werden kann.

    Wenn Sie im Ernst glauben, Moderationsschleifen wären ein Werkzeug um „gute“ Kommentare durch zu lassen und „schlechte“ zu blocken, erklärt es auch, warum sie den großen Hammer „Zensur“ schwingen.

    (Ja, wie im Falle von Santos, kann man mitunter anhand von IP-Adressen und 2-3 Schlagwörtern bestimmte Kommentare temporär gut aussortieren, aber das wird nur für einen Thread funktionieren und nur wenn der Kommentator etwas simpler gestrickt ist, aber nie für ein ganzes Blog und nie für einen längeren Zeitraum, weil entweder langfristig zuviele oder zuwenige Kommentare aussortiert werden)

    Noch etwas zur großen These: gelöschte Kommentare würden der Diskussion abträglich sein.

    Es geht auch andersrum: dass Nicht-Löschen von Wutausbrüchen wie von Santos hat zwar vielleicht einen „Witzischkeits“-Wert, aber schraubt in Threads die „signal-to-noise“-Ratio runter und macht Kommentar-Threads unlesbar. Es ist dem Sujet abträglich durch solchen Wortmüll waten zu müssen, ehe sich mal wieder ein Kommentar zur Sache befinden. Warum soll man durch eine hohe Kommentarzahl einen Thread interessant machen, wenn sich dahinter doch nur ein Santos verbirgt, der seine Tabletten vergessen hat? (Abgesehen davon, dass die Link-Geschichte von Santos nicht erwünscht war)

    Möchten Sie von mir eine allgemein verbindliche und anerkannte Anleitung zum Umgang mit Kommentaren?“ – Offen gesagt: ja. Wer aus zwei gelöschten Kommentaren einen sollte Rattenschwanz an Vorwürfen entwickelt, sollte seine Maßstäbe verdeutlichen. Sie sind es doch, der einen Boohay um die zwei gelöschten Kommentare machen und mit dem Einwurf des bösen Wortes „Zensur“ indirekt ihren Maßstab als Verhaltensregel aufstellen. Wer sich nicht daran hält, „zensiert“.

    Bislang haben Sie nur geschildert was nicht gemacht werden darf, e.g. keine Kommentare löschen. Wie soll das weiter durchdekliniert werden? Gibt es keine Schwelle für Bloom?

    Alle Kommentare passieren lassen? Spam passieren lassen, ja/nein? Muskelspiele a la Santos passieren lassen, ja/nein? Gerne würde man einen Blogger Bloom in Aktion beim Handling seiner Kommentare sehen… vorausgesetzt es ist etwas mehr 2-3 Stück die pro Tag reintropfen.

    Nein, die Regeln sind andere. Die Regeln werden vom jeweiligen Blogger gemacht. Diese Regeln und seine Inhalte tragen zur seiner Glaubwürdigkeit/Image bei. Die kann man akzeptieren oder eben nicht. Im Falle von Frau Gröner akzeptieren Sie sie nicht. Soweit okay. Der Vorwurf der „Zensur“ hat aber eine andere Stellenwert wie das subjektive „ich mag Frau Gröners Blog nicht“. Wenn Sie gesagt hätten „ich mag Frau Gröner nicht, weil sie meine Kommentare löscht“, wäre in China noch nicht einmal ein Sack Reis umgefallen. So musste es halt „Zensur“ sein und deswegen sitzen wir jetzt alle vor dem Monitor.

  40. Unstrittig ist mittlerweile, das Verknüpfen von Google-Rang und ergreifendes Schicksal ist kaum optimal, schon gar nicht in der Form in der das geschah.

    Es wird mittlerweile lange genug geschrieben, Herr Dogfood. Lesen Sie einfach einmal nach, was ich in meinen ersten beiden Kommentaren bei Thomas Schewe schrieb. Dort wurde von mir alles gesagt, was zu sagen war. Kein Rattenschwanz von Vorwürfen. Auch das was Sie nun anders drehen und wenden wollen. Auch dass Frau Gröner Ihr Blog führen kann wie Sie will. Alle anderen Beiträge von mir sind Reaktionen auf Kommentare.

    Kommentare in denen der entsetzlich lange Weg vom Hundersten ins Tausendste (tm Herr Poodle) quälend ausführlich beschritten wurde. Ich wiederholte brav was zu wiederholen mir notwendig schien. Nun steige ich endgültig aus. Gute Zeit, wünsche ich.

  41. „Zuerst einmal sorry, für die verzögerten Kommentare, Herr Santos. Das ist ein Mechanismus von WordPress, der nach mir unbekannten Kriterien manchmal Kommentare in die Warteschleife packt, so daß ich sie erst von Hand freigeben muß. Ich wollte Sie da nicht ausbremsen.“

    @Fellow Passenger: Das ist kein Problem. Z. und Thomas haben es mir bereits erklärt, dass ich zuviele Links gesetzt habe und in solchen Fällen gelangt das in die Warteschleife. Ich muss das noch lernen. 🙂

    Gruss
    Santos

  42. @dogfood: Die eigentlichen Gründe für die Löschungen sind nach wie vor ungeklärt. Wenn es wenigstens Links zu rechtswidrigen Inhalten gewesen wären, dann hätte ich das auch noch verstanden. Aber so?

    Die Ansätze von Herrn Bloom und Thomas, das Ganze können mit dem Hochschaukeln bei der Suchmaschine Google zu tun haben (und von daher dürfe man auf keinen Fall einen Link zu Myblog-Anke setzen un diese nicht hochzufördern), sind auf jeden Fall interessant.

  43. @fellowpassenge: Gestern habe ich dem Thomas einen Link zum „Museam of Hoax“ (Museum der Blog-Fälschungen) in seinem Blog gesendet.

    http://www.museumofhoaxes.com/hoax/weblog/archive/2004/06/P50/

    Vielleicht schreibst du etwas darüber?

    @Alle: Die Bedenken von Herr Bloom teile ich. Wer sagt denn, dass der anonyme Blogeintrag der anonymen Myblog-Anke nicht auch eine Fälschung ist?

    @dogfood: Gerade du als Journalist müsstest es am besten wissen, dass man vor der Veröffentlichung eines Artikels nachrecheriert.

    Vielleicht habe ich mit Gröner Anke und dogfood ein gemeinsames Spiel getrieben, an dessen Spielregeln sich Gröner Anke erst im nachhinein nicht mehr daran gehalten hat und den Link zu meiner Myblog-Anke unterdrückt hat? Und deswegen bin ich gelöscht worden? Das wäre ein Löschungsgrund für meinen Link zu Myblog-Anke, ja. Ob er berechtigt ist, ist eine andere Frage.

    @Alle: Natürlich ist diese Verschwörungstheorie Quatsch.

  44. „Warum soll man durch eine hohe Kommentarzahl einen Thread interessant machen, wenn sich dahinter doch nur ein Santos verbirgt, der seine Tabletten vergessen hat?“

    Du und Gröner Anke leiden an Löschungswahn für völlig unbedenkliche Links. Nur weil es nicht gut für den Google-Rank und fürs Buchgeschäft ist. Ich habe keine 30 Kommentare abgesetzt, sondern nur einen Kommentar mit 2 Wörtern „negativ das“ und den Link zu Myblog-Anke. http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comments

    Und so ohne den Link sagt Gröner Ankes Blogartikel nichts anderes aus als wie: „gugge mal, da verreckt einer“ und deswegen gibt es den Link zu Myblog-Anke nicht.

    Cuius regio, eius religio
    http://www.blogbar.de/archiv/2005/05/27/untitled/#comments
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://www.ankegroener.de/?p=849
    Santos gelöscht.

    Cuius regio, eius religio
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/279379/#279434
    Santos gelöscht

    Gratulation zum Beep-Award!

    MfG
    Ihr so von Ihnen bezeichnetes Kommentararschloch, das wird natürlich nicht gelöscht http://rebellmarkt.blogger.de/stories/282873/

  45. Ach und überhaupt, Herr Fellow Passenger, hier blickt ja kein Schwein mehr durch bei den ganzen Kommentare…löschen Sie doch mal alles ausser der stillen Post, Sie RSS-Schwuchtel!

  46. @dogfood: meine email hast du http://www.xxxx.de/xxxx” (11h59

    Einen solchen Link zu der Pornoseite Xxxx.de „Bekehrungszimmer“ habe ich nicht gesetzt.

    Merkst du es nicht, dass du mit dieser Sinnentstellung schon wieder meine Persönlichkeitsrechte verletzt? Mein Link zur Myblog-Anke lautete http://www.myblog.de/anke und nicht zu einer Pornoseite xxxx.de

    Kann das sein, dass du mit deinem Link zu xxxx.de in einer Sekte bist? Das würd einiges für die einseitigen Löschungen erklären.

  47. @santos: erst mal nur in aller kürze, weil ich auf dem sprung bin: „xxxx.de“ ist nur ein von mir zufällig ausgesuchter platzhalter der für die richtige von dir geschriebene URL steht. ob’s eine sekte ist oder whatever, keine hab’s mir noch nicht angesehen. mehr später.

  48. Gelbsüchtige finden den Honig bitter, die von einem tollen Hunde gebissen werden, scheuen das Wasser, Kindern gefällt ein Ball am besten. Was ereiferst du dich also? Oder meinst du, daß der Irrtum weniger Einfluß habe als die Galle beim Gelbsüchtigen oder das Gift beim Wasserscheuen?

    (Marc Aurel 6.57)

  49. „Deswegen verleiht der Fellow Passenger ab jetzt den Beep-Award für Blogger, die Kommentare gelöscht haben. Angestrebt ist eine monatliche Verleihung und eine Seite für Nominierungen. Ich vertraue darauf, daß es für WordPress ein passendes Voting-Plug-In gibt.“

    @Fellow Passenger:
    http://www.hotscripts.com/PHP/Scripts_and_Programs/Polls_and_Voting/index.html

    X-Poll 2.30 soll ganz gut sein
    http://www.hotscripts.com/Detailed/41118.html
    http://members.lycos.co.uk/xscripts03/

    Gruss
    Santos

  50. @Santos: Persönlichkeitsrechte verletzt? Na, dann sage ich: nur zu. Ich steh mit Namen und Adresse im Impressum. Viel Spaß. Grüße an die Beamten.

    Keine 30 Kommentare abgesetzt? Nee, waren auch nur 26.

    Sekte? Nee, ich bin von der Fraktion der Polizei-Blogger und habe auf meinem Dach einen schwarzen Hubschrauber. Und wenn du auf den kleinen weißen Pixel unten rechts guckst: durch den beobachte ich dich gerade.

    Ich „Journalist“? Wo hast du das her? Reichen die Wahrnehmungskräfte nicht mehr aus um die zwei Absätze über mich auf der Autoren-Seite zu lesen?

    Verlinkung nicht gut für Google-Rank? Ich glaube da ist für jemanden die Geschichte mit dem Google-Rank jenseits der intellektuellen Kapazität. Nicht nur die mit dem Google-Rank.

  51. Wenn einer meiner seriöseren Kommentare gelöscht wird und ich meine, dass er aber sachlich war, dann schaue ich in den Blog nicht mehr rein. Und lasse das so auch mit dem Kommentieren bleiben. Ich freue mich diebisch, dass ich offensichtlich ins Schwarze getroffen habe und mache eine Kerbe in meine Maus. Ganz einfach. Heute war die Gelegenheit für die zweite Kerbe 😀

  52. Mein Lieber, ich muß Sie lügen strafen – ich möchte den Preis gerne haben!
    Bei mir gibt es genau ein Indivduum, dessen Einlassungen ich regelmäßig lösche, allerdings nachdem ich lange, lange Geduld bewiesen hatte. Der Grund dafür ist einer, der hier noch niemandem eingefallen ist: Wenn jemand aus der Rolle fällt, bricht oft ein heftiges Kommentar-Bashing aus. Die wohlgesonnenen Leser werfen sich mehr oder minder heftig auf den Missetäter. Damit geht i.d.R. einher, daß die weiteren Kommentare mit dem Ursprungstext rein gar nichts mehr zu tun haben. Aus meiner Sicht wird damit das betreffende Blog mißbräuchlich benutzt – und zwar nicht vom Eigner. Derlei sollte man, denke ich, keine Plattform bieten.
    Zu dieser Auffassung stehe ich und möchte daher in den Kreis der Beeper aufgenommen werden.

  53. Kathleen, meine teuerste, an Sie musste ich die letzten Tage immer wieder denken. Ich weiß ja um die Sorgen, die Sie angesichts des Lupus Tremor plagten, der Sie wieder und wieder ereilte.

    Ich meine aber, der Beep-Award stünde Ihnen nicht. Zumindest müssten Sie erst eine schwarze Katze in Ihr Repertoire an Hintergrundbildern aufnehmen. Auch dann ginge es ja nur zeitweise.

    Selbstverständlich wird Ihre Nominierung brücksichtigt und sorgfältig geprüft. Aber ich kenne die Jury und befürchte, daß gerade Ihre Engelsgeduld dazu führen könnte, daß Sie bei der nächsten Preisverleihung leer ausgehen.

    Ich stelle mal wieder fest, daß Sie wissen, was sich gehört. Wärend Sie sich um eine ordentliche Preisverleihung bewerben, wurden bereits über 250 „Beeps“ ungefragt entwendet. Außer bei IT&W, denen der Beep nachträglich ehrenhalber verliehen wurde, trägt jeder Beep-Dieb die begehrte Trophäe nämlich zu unrecht.

  54. @Kathleen: Ich bitte doch sehr um hemmungslose Schönfärberei in deinem Blog. Lies nochmals das:

    „Wärend sie für sich selbst die grundrechtliche Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen, verbieten Sie ihren Kritikern den Mund, indem Sie deren Kommentare löschen.“
    http://www.fellowpassenger.de/archives/93

    Meistens stammen Kommentarlöscharschlöcher(tm), die keine konstruktive Kritik und harmlose Deeplinks vertragen, aus den alten NE-Zeiten wo sie als PR- und Werbetextpersonal versagt haben. Schönrederei betriebt damals jede Firma, damit der Kunde alles glaubt, was die Werbung ihm suggeriert. Heute spiegelt sich diese Berufskrankheit in deren Blogs wieder.

    „Gefälscht“ ist genau der zutreffende Ausdruck eines schönzugeredeten Blogs, bei dem ein Kommentarlöscharschloch(tm) bewusst alles darauf anlegt, ein falsches (ihm zusagendes) Ergebnis zu erhalten.

    Und wenn gerade durch die Löschungen ein Kommentarlöscharschloch(tm) die Kündigung von seinem Hoster erhält, weil er damit gegen deutsche Gesetze und gegen die AGB des Hoster verstösst, dann wird daraus ein gelöschtes Kommentarlöscharschloch(tm), gelöscht durch den Kommentarlöscharschlochlöscher(tm).

    Fellow Passenger möchte mich korrigieren, der Beep-Award kann auch als eine Vorwarnung zur bevorstehenden Kündigung durch den Kommentarlöscharschlochlöscher(tm) verstanden werden, gerade wenn durch die Sinnentstellungen die Persönlichkeitsrechte eines Kritikersverletzt werden. Richtig?

    ;o)

    Gruss
    Santos

  55. @santos
    „Santos
    4. Juni 2005 um 0:47

    Weiterer Kanditat für den Beep-Award:
    http://lanu.blogger.de/stories/262859/#275283

    oh, ein anschwärzer. kleiner fehler deinerseits.
    hier ging es um einen beitrag, nicht um einen kommentar. ich bin also noch schlimmer als alle anderen.

    grosser fehler deinerseits: don für lanu zu halten ist sowas von falsch, das glaubste gar nicht. aber wenns dir irgendwie weiterhilft, dann mach ruhig.

    gruss lanu

  56. Werter Herr Passenger, Ihre Einlassungen sind absolut schlüssig. Im Verein mit den Erkenntnissen, zu denen mir Herr Santos verhalf, muß ich zu dem Schluß kommen, daß ich mich unrechtmäßig um den Beep-Award bewarb. Obgleich ich dem Tremor Lupus in altgewohnter Weise zu begegnen beabsichtige, kann ich keinerlei Hemmungslose Schönfärberei für mich oder mein Blog reklamieren. Somit bitte ich die Unannehmlichkeiten zu verzeihen und trete von meinem Ansinnen zurück.

    Die hohe Zahl an Einbruchdiebstählen in Ihrem Hause befremdet mich. Ich sag’s doch immer: keine Liebe mehr unter den Menschen.
    Hochachtungsvoll
    Kathleen

  57. Öhm Santos eine Frage mal: Seit wann verpflichtet unsere deutsche Gesetzgebung denn Publizisten dazu, geistlose und/oder diffamierende Kommentare zu ihren Veröffentlichungen auf EIGENEM Terrain zu veröffentlichen?

    Glaubst Du etwa, wenn Du z.B. einen gepfefferten Leserbrief an ein weit verbreitetes Schmier… ähm Boulevardblatt schickst, müssten die das drucken? Und wenn nicht, legt man denen die Druckerpressen lahm? Träum weiter.

    Klar haste ein Recht auf freie Meinungsäußerung (mit gewissen Einschränkungen, z.B. Wahrung der Persönlichkeitsrechte anderer). Aber Du kannst keinen anderen zwingen, Dir dafür SEINE Plattform zur Verfügung zu stellen. Entweder räumt er Dir freiwillig die Gelegenheit ein (wenn er großzügig und gastfreundlich ist, was man aber imho nicht in respektloser Weise ausnutzen sollte), oder Du musst Dich auf Deinen Hosenboden setzen und Dir selber eine Plattform erarbeiten und für benötigten Webspace auch selber bezahlen.

  58. Herr Santos,

    der Beep, als Vorwarnung des Hosters ist natürlich Mumpitz. Schon weil, wie Herr oder Frau Netizen richtig bemerkte, eben niemand ein Recht darauf hat, daß seine Meinung von jemand anderem veröffentlicht wird.

    Wie der Betreiber einer Internetseite mit Kommentaren verfährt, die ihm gegen den Strich gehen, ist seine persönliche Entscheidung.

    Der Beep-Award ist allein als Ermunterung zu sehen, mit mißliebigen Kommentaren anders umzugehen, als sie platt zu löschen.

  59. Ich behalte mir vor, weiterhin Kommentare mit Spam- sowie beleidigendem Inhalt zu löschen.

    Denn ich bin als Betreiber der Webseite/des Blogs auch für die Inhalte der Kommentare bzw. im Kommentar eingefügter Links verantwortlich.

    Ich warte gerne auf den Beep-Award, wenn’s denn sein soll. 😉

    Schöne Grüße… Britta

  60. Very well, Mr. or Mrs. Anonymous,

    as you post in English, I wonder if you are able to understand the contents of this site.

    If you check back, I would love you to tell me what you especially like about my latest experiences in preparing japanese dishes.

  61. Ich bin ein dummes Kommentarspammarschloch und geile mich daran auf im Fellow Passenger herumzuspamarschlöchern. Als Mail-Adresse habe ich einfach „t24qg3f@mail.me“ eingetragen. Ich spreche nicht einmal die Sprache in der dieses Blog geschrieben ist. Aber das ist mir scheißegal, weil mich der Dreck eh nicht interessiert. Ich will nur daß ihr Vollidioten alle meine geile Nepp-, Schlepp- und Bauernfangseite anklickt, damit ich endlich mein Geld von euch kriege, daß ihr immer mit euch rumschleppt und ja doch nur ausgeben würdet.

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