Auf vielfachen Wunsch

Eine ganze Reihe von Blogschreibern, haben sich für den Beep-Award begeistert und haben gebeten, ihn in ihr Blog heften zu dürfen, obwohl sie selbst keine herausragenden Löschleistungen vorzuweisen haben. Aus diesem Grund hat das Komitee zu Verleihung des Beep-Awards beschlossen, jenen die sich um den Award selbst oder das Presseorgan des Komitees verdient gemacht haben, den Beep ehrenhalber zu verleihen.

Das soll auch helfen, jene die sich den Beep im ersten Überschwang eigenmächtig angeeignet hatten zu entkriminalisieren. Bei der nachfolgenden Nennung der Würdenträger wird daher nicht gekennzeichnet ob es sich um einen ordentlichem Antragsteller oder einen Beep-Dieb handelt.

Fortan sind den Beep honoris causa öffentlich in ihrem Weblog zu führen zeitlebens berechtigt:

Frau Britta
Frau Chronistin
Frau Iris
Frau Kathleen
Herr und Frau SpexX

Herzlichen Glückwunsch!

Wer der Ansicht ist, er habe sich ebenfalls für den Ehren-Beep qualifiziert, ist aber auf der Liste der Gewinner nicht aufgeführt, möge bitte in Form eines Kommentars zu diesem Eintrag den Nachweis über seine Verdienste erbringen.

27 Antworten auf „Auf vielfachen Wunsch“

  1. Sie haben es bestimmt schon erfreut zur Kenntnis genommen, bester Herr Passenger, falls nicht, reibe ich es Ihnen vorsichtshalber unter die Nase: Sie sind in der Pasta-Blogroll, ohne dass ich dort ebenfalls zu finden wäre. Alle Achtung!

  2. Was ist denn mit Schreibern, die Kommentare löschen und am Ende sogar ihren eigenen Blogeintrag entfernen? Mir hat es ja gezeigt, dass mein Argument stichhaltig war und gesessen hat. 😀

  3. Verehrter Herr Poodle, diese Seite befindet sich in meiner Blogroll zwecks Bestechung des Komitees, was ja letztendlich auch zum gewünschten Erfolg führte. Sofern Sie ein adäquates Angebot zu unterbreiten hätten, können wir gerne in Verhandlungen treten.

  4. Ja, Herr Poodle, mein Lieber,

    ich habe sogar darauf hingearbeitet. Nur auf die Nennung, nicht auf Alleinstellung. Mit Ihrer Auslistung bei Herrn Winkel, habe ich übrigens nichts zu tun.

    Bei SpexX hatte ich mich sogar direkt für Sie eingesetzt. Leider ohne Erfolg. Bei 24stunden.de erfolgte meine Exklusivlistung ohne eigene Mitwirkung.

    Was Sie, Herr Marcc, da beschreiben, klingt nach einer recht veritablen Löschleistung, aber nicht nach besonderen Verdiensten am Award oder dem TFP. Ein Beep honoris causa gibt es dafür natürlich nicht. Da käme eher ein regulärer Beep-Award in Betracht.

  5. Liebe Frau Iris,

    sehr gerne komme ich Ihnen entgegen. Sagen Sie mir nur, an was Sie denken. Solange es nicht ein ominöser Preis ist, den ich verleihen soll, bin ich durchaus geschmeidig. Ich könnte Ihr Kommentarwesen durch erstaunliche Beiträge aufwerten, auch lobende Worte könnte ich verlieren, wenn sie denn der guten Sache dienlich wären. Ein Blumenstrauß? Eine Tafel Schokolade? Etwas Selbstgebasteltes vielleicht?

    Sie hingegen, verehrter Herr Passenger,

    entsetzen mich. Bei McWinkel wurde ich ausgelistet? Im Ernst? Ohne das er mir Gelegenheit gegeben hätte, Stellung zu beziehen, mich zu bessern womöglich? Andererseits erstaunen Sie mich, bis in die Netzeitung haben Sie es gebracht, ein trauriges Käseblättchen zwar, dass sich nicht einmal scheut, trübe Funzeln wie den Historiker Wolfssohn zum Kommentar zu bitten, dennoch: mein Respekt! Machen Sie nur weiter so!

  6. Ja, Herr Poodle, wirklich!

    Ich traute meinen Augen kaum, als ich Ihr beachtliches Werk in Herrn Winkels Literaturempfehlungen nicht mehr erwähnt sah. Mein blankes Entsetzen vermochte selbst der äußerst schmeichelhafte Umstand, daß dort neuerdings auf mein bescheidenes Periodikum hingewiesen wird kaum zu mildern. Die Ihnen völlig zu unrecht widerfahrene Schmach ist mir unfassbar.

    Die Netzzeitung ist überhaupt sehr erstaunlich. Der Bericht in dem der Beep-Award erwähnt wurde, erschien mir durchwegs sachlich. Anhand der mir vorliegenden Zugriffszahlen, komme ich allerdings zu der Überzeugung, daß die Netzzeitung am Rande der Bedeutungslosigkeit rangiert. Gerade drei Prozent der zusätzlichen Leser kamen über die Netzzeitung.

  7. Sehr geehrter Herr Passenger,

    ich habe folgende Bilanz aufzuweisen:
    1. Ich lösche alle Kommentare die ich scheiße finde, die mir nicht in den Kram passen, die auf Dummheit des Kommentators schließen lassen nicht weitestgehend zum Thema gehören.
    2. Ich leide unter plötzlichen Löschattacken von Beiträgen, mit Vorliebe nicht etwa einzeln, sondern gleich monateweise, wobei pro gelöschtem Beitrag in etwa 10 Kommentare draufgehen.

    Wenn das keine ordentliche Bilanz ist!
    Ich beantrage hiermit den den offiziellen Beep-Award, bitteschön.

  8. Bitte Herr Passenger,

    auch wenn ich mich eindeutig auf dem absteigenden Ast befinde, hören Sie auf mich: Verleihen Sie jetzt bloß nicht inflationär den Preis an jeden dahergelaufenen Bittsteller, nur weil er ein paar herzergreifende Gschichderln erzählt. Den Grimme- oder gar Nobelpreis bekommt schließlich auch nicht jeder.

  9. wertester herr poodle,

    das mit dem nobel preis ist eine prikäre situation. wie auf unserem blog zu lesen ist, hat auch grass, nach 27 jahre schmollen, den auch nocht erhalten.

    also, seien sie nicht so hart zu kinky.

    in diesem sinne: grass lese ich nicht. böll schon.

    mit besten grüssen

  10. Kann man sagen, das Wesen des Preises ist die Beliebigkeit
    und
    ich hätt gern das rote Schweinderl
    und
    @Poodle: lassen Sie uns wenigstens einmal zusammenarbeiten und bei der Verleihung das Gegenteil weis machen, die Leut mögen so arg gern einzigartig sein

  11. Allerbester Kubelick,

    Grass hat den Nobelpreis ja hauptsächlich bekommen, damit er endlich Ruhe gibt, sein notorisches Gegreine war ja wirklich nicht mehr auszuhalten. Wenn ich mich recht entsinne, war der offizielle Grund »Die Blechtrommmel«, also das einzige gute Buch, das er je geschrieben hat, das liegt aber bekanntlich schon eine ganze Weile zurück. Nun ja, man ist damit einigermaßen sauber rausgekommen. Heute beschäftigt er sich, wie alle alten Säcke, hauptsächlich mit Fragen der Erektion und weist im Fernseh stolz auf die totale Abwesenheit grauer Haare hin.

    Dass Sie im Gegensatz zu ihm Böll lesen, hätte ich allerdings nicht vermutet. Gut, Böll hat mehr als ein ansehnliches Buch verfasst, aber sein Drang zu jedem, aber nun wirklich jedem Thema seine Leidensmiene in die nächstbeste Fernsehkamera zu halten, war mindestens so ausgeprägt wie bei Grass heute noch. Ein Don Alphonso der Hochliteratur sozusagen. Die Leute brauchen das anscheinend.

    Frau Gitana,

    Ihr Angebot zur Zusammenarbeit klingt mehr als nur verlockend. Alleine schon deshalb bin ich gern bereit, mein gestriges Statement zurückzunehmen (ohnehin: was interessiert mich schon mein gestriges Geschwätz?) und Herrn oder Frau Kinkys Antrag zu unterstützen.

    Herr Passenger,

    bitte geben Sie nach, Herr oder Frau Kinky ist ein[e] einzigartige[r], hochverdiente[r] Kommentarlöscher[in] und hat den Beep mehr als redlich verdient!

    (Gut so, Frau Gitana?)

  12. Ja, das ist gut so
    Das andere ist ein Mäderl glaub, aber man kann ja auch bei Gefahr im Verzug oder einfach nur weil es Realtitäten nahe kommt, Es-Preise verleihen
    Ich lad sie mit dem Schweinderlgeld noch dazu auf ein unschuldiges Essen ein. Ich schlag den Italiener vor. Oder darf der auch was nicht erfunden haben wie wir Oberbayern und Allgäuer?

  13. Der Italiener, Frau Gitana, gehört zu den am exorbitantesten Überschätzten unserer an Überschätzten nicht eben armen Zeit. Das meiste, mit dem er sich heute brüstet, hat er dem Chines gestohlen, das ist aber auch voll egal. Ihre Einladung nehme ich natürlich gerne an (wenns was umsonst gibt, stehen wir verlässlich auf der Matte und sehen alles nicht mehr so eng). Ort und Zeit bestimmen Sie, ich kann immer.

  14. Kaum kehrt man seinem Kommentarwesen für kurze Zeit den Rücken, schon wird von Grass und Böll lamentiert und versucht die Hoheit des Beep-Award-Komitees an sich zu reißen. Derartige Demokratieausbrüche wird es aber unter der eisernen Faust des Fellow Passenger nicht geben.

    Ich fühle mich durch Ihre geschätzte Anwesenheit in höcht angenehmer Weise geehrt und durch Ihr Interesse am Beep überaus geschmeichelt, meine liebe Frau Kinky.

    Ihre Bewerbung verstehe ich als Selbstnominierung für den regulären Beep-Award für herausragende Löschaktivitäten. Da hätten Sie es allerdings mit durchaus beinharter Konkurrenz zu tun. Zumal dieser Preis ja nur einmal pro Monat verliehen wird. Da möchte ich Ihnen keine falschen Hoffnungen machen. Seit Einführung des Award versuchen sich alle möglichen Blogschreiber wahllos durch besonders unsinnige Kommenarlöschungen hervorzutun, nur um endlich die Aufmerksamkeit des Fellow Passenger zu erheischen.

    Der Beep honoris causa ist dagegen etwas völlig anderes. Da geht es überhaupt nicht um Löschaktivitäten. Der ist allein wohlwollenden Förderern vorbehalten. Es ist, wenn Sie so wollen, ein typischer Schleimpreis, zum Beispiel für Blogger, die dem Fellow Passenger im Allgemeinen und dem Award im Besonderen zu einer größeren Öffentlichkeit verholfen haben.

    Eines gilt jedoch für beide Auszeichnungen: Für die Leistungen müssen Nachweise erbracht werden.

    Bestechung, meine liebe Frau Gitana, mein bester Herr Poodle, wird nicht geduldet, wenn überhaupt, dann nur solange die Zuwendungen an den Vorsitzenden des Komitees gerichtet sind.

    Mein werter Herr Kubelick, ich habe ein Buch von Herrn Grass gelesen, daß den Titel „Katz und Maus“ trägt. Das war durchaus kurzweilig. Wenn es allerdings repräsentativ für Herrn Grass Werk sein sollte, verstehe ich durchaus, warum er warten musste, bis seine Konkurenten altersbedingt ausgeschieden waren.

  15. Frau Kinky, Herr Passenger will nur auf Ihre Blogroll, dafür ist ihm kein Mittel zu abgeschmackt. Ich will da übrigens auch hin. Auch mir ist kein Mittel zu abgeschmackt.

  16. Mein teurer Herr Poodle,

    Es schmerzt mich, wenn ich sehen muß, daß Sie Ihre bemerkenswerten demagogischen Fertigkeiten an der Schlange einer Supermaktkasse verschwenden.

    Zugleich beneide ich Sie für die unverblümte Direktheit, die Sie hier ganz überraschend an den Tag legen.

    Meine hochverehrte Frau Kinky,

    Herr Poodle hat natürlich recht. Setzen Sie uns am Besten beide auf Ihre Blogroll, denn gemeinsam sind wir unerträglich.

  17. Mögns denn irgendwas bsonders?
    Wie jetzt Nachweis? Sie ham doch ein Gefühl und in dem Fall halt dann mehrere (sagten die Mädchen).
    Nobel hat auch erst mal nur nach Gefühl gesprengt.

  18. verehrtester jolly good fellow passenger,

    nun ist mir auch der begriff eingefallen: elfenbeinturm.

    mein lese-vorlieben und emfehlungen sind…meine. d.h. völlig ego-zentriert und bar jeder öffentlichen einflusses. weder das nobel preis noch m.r.r. kann mich dazu bewegen, ein buch zu lesen.

    um mich weiterhin unbeliebt zu machen, ich bevorzuge böll über grass und dostojewsky über tolstoy. zu meinem entsetzten muss ich zugeben, dass weder grass noch tolstoy wurden bislang gelesen. von böll und dostojewsky gibt es jedoch allerlei noch ungelesenes.

    manchmal muss man im leben entscheidungen treffen. ich verstehe, ein mensch formt sich in seine überzeugungen in seiner twens. sartre hingegen schmiss auch mit 70 alles überbord und erfand sich neu. mal gucken, ob ich mit 70 der weltliteratur den rücken kehre und zu konsalik und co. übertrette.

    die welt soll gespannt sein.
    die herren!

  19. siamo d`accordo, ma:
    (Klugscheisser Kommentar di me)
    1864 flog das Laboratorium des Herrn Nobel in die Luft (ohne Gefühl) und er versuchte, die Handhabbarkeit bei gleichbleibender Sprengkraft zu verbessern (auch unter Einsatz von Gefühl)
    1867 Erfindung des Dynamits
    weiß jetzt nicht ob Sommer oder Winter
    Ja?

  20. ach, werter herr poodle,

    vielleicht wird eine zeit kommen, in dem blogs dadürch glänzen, dass sie den beep-award, legitim verliehen, ablehnen.
    wie der oben erwähnter französischer zeitgenosse, den nobel preis. ich glaube, er hat viel lieber mit dem dynamit weitergespielt.

    *schwenk* *schnupper*

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