Die Masse macht’s

Ab einer gewissen Unternehmensgröße gibt es Zuständigkeiten. Der Kunde mag ja glauben, nur weil er den Umsatz erbringt, richte sich der betriebliche Ablauf nach ihm. Dabei ist alles von Wirtschaftswissenschaftlern bereits im Voraus geplant, die viel besser, früher und genauer wissen, was der Kunde will, der selbst ja nur ein Laie ist, dessen Kernkompetenz im Bezahlen liegt. Wenn überhaupt. Besser ist eine Einzugsermächtigung. Hauptsache: Kundenkontakt vermeiden. Der hält nur auf und kostet Geld.

Ab einer gewissen Größe hat ein Unternehmen es auch nicht mehr nötig, Rücksicht auf einzelne Kunden zu nehmen, weil es sich auf Statistik verlassen kann. Wenn ein unverbesserlicher Querulant wegen einer zerbrochenen Kontaktlinse zur Konkurenz geht, kommt dafür ein anderer, der sich über den Mitbewerber ärgert. Ein paar Prozent Fluktuation gibt es schließlich immer und nach dem zweiten Wechsel geben die meisten ohnehin auf. Traurig aber wahr.

11 Antworten auf „Die Masse macht’s“

  1. unverbesserlicher Querulant???
    Sie, Herr Fellow Passenger ich querulante Ihnen gleich mal was, daß Ihnen Hören und Sehen vergeht…da können Sie dann noch Ihren Enkelkindern von berichten…aber auch nur, falls Sie danach überhaupt noch in der Lage wären, Enkelkinder zu bekommen.
    Was meinen Sie, warum ich die Schandtaten von Bausch & Lomb rausposaune? Damit jeder davon erfährt und nie wieder ein Produkt dieses kundenunfreundlichen Ladens kauft. Sie wissen doch, unzufriedene Kunden erzählen’s x-mal weiter, zufriedene nur x-y-mal, wobei y annähernd so groß ist wie x aber halt doch kleiner, manchmal gilt auch y=x. Bei Bausch & Lomb eher x=u.

  2. Querulieren Sie ruhig, Herr 3zenzi+c. Ihre hehren Absichten weiß ich als ehemaliger Kontaktlinsenkonsument durchaus zu schätzen. Wenn ich Sie als „unverbesserlicher Querulant“ darstelle, versuche ich dem Leser die Sicht eines großen Unternehmens zu vermitteln.

    Ihre Rechnung ist der Geschäftswelt bekannt. Sie hat aber für Großunternehmen wie B&L keine Bedeutung, weil der Markt unter wenigen Anbietern aufgeteilt ist. Dem Faktor z*12 für zufriedene Kunden und u*3 für begeisterte Kunden unterliegen doch alle Anbieter. Diese Rechnung mag für hunderttausend Optiker von Relevanz sein, für die fünf möglichen Lieferanten ist es dagegen ohne Belang.

  3. Vielleicht sollte ich mal einen B&L-Boykott-Button entwerfen, den sich dann jeder an sein Blog heften kann.
    Wieso ist Ihr Blog eigentlich immer so langsam, Herr Fellow Passenger? Bei mir dauert das immer Stunden, bis ich Ihre Seite im Firefox sehe. Andere Blogs sind da schneller.

  4. Das Blog ist langsam, Herr 3zenzi+c, weil der Server stark belastet ist und mein Provider einen ähnlich engagierten Kundenservice bietet wie Bausch & Lomb.

    Angeblich mach WordPress zu viele Datenbankabfragen. Die brauchen aber nur Sekundenbruchteile? Dann muß es an WordPress selbst liegen. Schon schon beim Download von statischen HTML-Seiten ist der Server so agil ist wie ein Blauwahl in Honig? Na, dann ist es eben einfach so. Danke, daß Sie sich für 1&1 entschieden haben, Herr Passenger.

    Ungefähr so hat man meine Reklamation bearbeitet.

  5. Na, machen Sie da doch einen extra Eintrag für…1&1 der König der Einbeinigen unter den Serverfarmen, unter den Lahmarschigen ist der einbeinige 1&1 König oder so in der Art, Ihnen fällt da schon was ein…da hilft nur, den Anbieter zu wechseln. Ich könnte Ihnen da einen empfehlen…oder Sie schauen halt mal für meine Domain im who is nach…

  6. Lieber Herr Guan,

    vielen Dank für Ihren Hinweis auf den Tip zur Beschleunigung von WordPress. Ich kam eben erst dazu, es auszuprobieren. Wie sie vielleicht gerade in diesem Augenblick selbst bemerken, ist die Geschwindigkeit dieser Seite dennoch unverändert.

    Wenn ich es recht verstanden habe, greift die Methode nur, wenn man einen bestimmten Mechanismus zur Übersetzung der Sprache verwendet, die in meinem Blog gar nicht zur Anwendung kommt.

  7. Geehrter Herr Fellow Passenger,
    das wusste ich leider nicht. aber es wäre zumindest einen versuch wert gewesen, diesem problem mal auf dieser art nachzuspüren. insofern müsste dann allerdings eine andere lösung greifen, deren kenntnis ich jedoch in diesem fall nicht habe. schade, dass ich Ihnen somit nicht wirklich weiterhelfen konnte – sorry…

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