Datenvorräte aufstocken

Wer kennt das nicht. Hungrig schaut man in den Datenkühlschrank und stellt fest, daß nichts gescheites im Hause ist. Natürlich ist es wieder einmal außerhalb der landesüblichen Datengeschäftszeiten und man hat die Wahl entweder mittelmäßiges bei Call-A-Data zu bestellen oder gleich auswärts zu datieren.

Doch das muß nicht sein, denn viele Daten kann man auch auf Vorrat speichern. Verbindungsdaten zum Beispiel sind zwischen 6 und 24 Monaten haltbar. Wenn Sie es geschickt anstellen, brauchen Sie für Ihren Datenvorrat nicht einmal eine eigene Datengefriertruhe. Zwingen Sie einfach Ihre Datenlieferanten Ihre Lieblingsdaten für Sie aufzubewahren.

Auch wenn Sie zunächst nur an deftigen Kalorienbomben interessiert sind, kann es ja auch mal eine willkommene Abwechslung sein, Bewegungsdaten Ihres Nachbarn zu goutieren, der sein Harz-IV-Einerlei au beurre noir zubereitet. Denken Sie nur an den herrlichen Genuß, ein Datenstrafgericht mit einer heimlichen Liebschaft als Zeugen zu würzen. Selbst wenn der Delinquent durch falsche Vorwürfe nicht weich wird, bleibt ein hübsches Familien-Haché.

Auch wenn mancherorts rückständige Moralaposteln Kritik über den Preis solcher Delikatessen äußern, müssen Sie auf den Genuß nicht Verzichten. Die Europäische Union weiß was Ihnen schmeckt — Besser als Sie selbst.

4 Antworten auf „Datenvorräte aufstocken“

  1. Sie haben Post, Herr Neo-Bazi.

    Natürlich, Herr 3zenzi+c, muß man Daten in Maßen genießen. Deswegen wird die Vorratshaltung empfohlen. Mit den Daten von 450 Europäern kommt man gut durch den Winter.

    Crisis? What crisis, Herr Burnster?

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