Wenn Suchmaschinen Multiple Persönlichkeitsstörungen entwickeln

Google ist der Fels in der Brandung, der Held, der die Seinen vor der herumschnüffelnden US-Regierung schützt und die Daten über seine Benutzer und deren Suchanfragen nicht herausgeben will — Ganz im Gegensatz zu anderen Betreibern von Suchmaschinen. Auf der anderen Seite sammelt Google die Daten ja freiwillig und weckt damit erst die Begehrlichkeiten.

Gleichzeitig verdingt Google sich als Erfüllungsgehilfe ohne Rückgrat für die Zensoren der chinesischen Regierung und zeigt den Chinesen nur jene Suchergebnisse an, die den Zensoren genehm sind. Dabei Liefert Google selbst das Werkzeug, um statt der bereinigten Suchergebnise die vollständige Liste zu sehen.

Ein Tipp für unsere Leser aus China: Einfach unter http://www.google.com/ig?hl=zh-CN suchen.

Ebenso wie Zensur für China setzt Google die Beschränkung für seinen eigenen Videosuchdienst um. Die Suche nach Videoclips wird in Deutschland von Google nicht angeboten. Die Beschränkung läßt sich aber umgehen mit Hilfe von — genau — Google. Freunde kurzer Videoclips aus Deutschland schauen nicht bei video.google.com, sondern hier.

Sollte Google demnächst eine Hotelkette namens Bates Motel eröffnen und viel über Mutter erzählen, würde das vermutlich niemanden mehr wundern.

Kommentare

4 Antworten zu „Wenn Suchmaschinen Multiple Persönlichkeitsstörungen entwickeln“

  1. Avatar von Bunstel

    Danke liebel Fello Passengel,

    wil Lesel aus China fleuen uns immel übel Tipps und Tlicks aus ihlel Blog.

    Viele Glüsse

    Ihl Hel Bunstel

  2. Avatar von Fellow Passenger

    Abel geln, Hel Bulnstel, überlhaupt keine Ulsache.

  3. Avatar von kubelick
    kubelick

    mit entsetzen und unerbittlichem bedauern, stellte ich heute fest, dass die dichter, vorübergehend so meine hoffnung, dicht gemacht haben. aber nicht dieser dichter. ich leihe mir diesen kommentar aus, sie verzeihen mir, jolly mister good, wenn ich so reinplazte, um das wort des tages hier zu veröffentlichen. es wird ihrer überaus fachlich kompetenten redaktion bekannt sein, doch nicht unsereiner.
    so ist es das heutige word des tages, für den rauen, grauen, tristen montag,

    toter kolumnentitel.

    ah, jolly mister good, zu ihren überschrift fällt mir spontant ein:
    prägnant und kurz. erinnert ein wenig an milos forman film- oder an kunderas unausprechliche buchtiteln.

  4. Avatar von Ole

    irgendwo wird immer platz für die dichter sein.

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