Radio Fellow Passenger

„Den Fellow Passenger zu lesen ist immer so langwierig. Wenn ich wenigstens dabei die Wäsche büglen könnte…“, haben Sie sich sicher schon oft gedacht. Wir auch. Deshalb gibt es hier probehalber mal einen Podcast, oder wie dieses Internet-Radio-Zeug sonst heißt.

[audio:0.vorne-einsteigen.mp3]

Update: Jetzt auch zum Download (mp3, 5:06 min, 4,67 MB)

22 Antworten auf „Radio Fellow Passenger“

  1. Schön, dass Sie mit Ihrem Magazin nun auch den Kreis derer erschließen, die des Lesens nicht mächtig sind.

    Ihre Stimme ist eine sehr angenehme, sie hebt sich wohltuend von denjenigen ab, die ich bereits in Podcasts hören durfte (das waren aber nicht viele, ich bin noch nicht so modern und glücklicherweise in meiner Kindheit alphabetisiert worden).

    Zu der – gut gewählten und sehr passenden – Melodie hätte ich die Frage, ob Sie die in Absprache mit der zuständigen Verwertungsgesellschaft benutzt haben. Falls ja: Haben Sie den Verein als kooperativ erlebt?

  2. Es freut mich, daß Sie die Stimme als angenehm empfinden, verehrter Herr Niemeyer. Sie wird künftig das einzige sein, was zu hören ist, da eine soeben durchgeführte Recherche ergeben hat, daß die Verwertung der Melodie, die mir als Jingle sehr gut gefallen hat, einen zu großen organisatorischen und vermutlich auch finanziellen Aufwand bedeutet.

  3. Sehr schön. Und Iggy Pop hätte wohl wirklich besser gepasst. Man sollte vielleicht darüber nachdenken, sich unter den Augen des nächsten unwirschen Busfahrers die Brust in Fransen zu schnippeln.

  4. Das Sie aber auch alles mitmachen müssen, Herr Fellow Passenger.

    Bieten Sie Ihre Audiodateien zukünftig alternativ auch als ogg-Datei zum Download an?

    Siouxsie and the Banshees machen heutzutage Jingles? Ich habe da noch eine Uralt-12″-Single von denen…ach, meine Jugend war auch zu schrecklich.

  5. Alternativ könnte ich mich auch mit kochendem Nudelwasser übergießen, verehrter Herr Rationalstürmer, allerdings neige ich eigentlich gar nicht zur Selbstverstümmelung. Vielleicht wollen Sie ja eine Bus-Performance durchführen. Ich würde bestimmt darüber berichten.

    Es freut mich sehr, daß Sie hier nun endlich wieder reibungslos Kommentieren können, mein lieber Herr Zaf. Einen Download der Radiobeiträge plane ich bislang überhaupt nicht. Ein Flash-Plugin ist plattformübergreifend erhältlich und birgt, soweit mir bekannt ist, keine Risiken.

    Welchen Vorteil hätte eine ogg-vorbis-Datei?

    Ob Siouxsie and the Banshees heutzutage Jingles produzieren ist mir unbekannt. Ich hatte zunächst 6 Sekunden aus einem Song dieser Band verwendet, um meinerseits einen Jingle für dieses Radio-Experiment herzustellen. Wegen der zumindest mir völlig unklaren Rechtslage habe ich den aber dann doch weggelassen.

  6. Um derartige Nebensächlichkeiten urheberrechtlicher Art brauche ich mich gottseidank nicht zu kümmern. Bei mir ist nix zu holen. Außerdem hat Madame Bittersweet Choc bereits vor längerer Zeit versprochen, mich auf der Krankenstation von Santa Fu zu besuchen. Reality Knast Blogging.

    Zum Thema selbst:

    Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, hatte ich kürzlich auf St. Pauli mehrfach Erscheinungen. In der jüngsten – heute während des heiligen Mittagsschlafs – sah ich die Herren Quadflieg und Kinski, beide sehr blaß in ihren Gesichtern vor Neid, in ihren Gräbern rotieren.

  7. Sie hatten es ja auch oft genug versucht mit der Whitelist. Nun scheint es endlich geklappt zu haben. Ich bin stolz auf Sie, Herr Fellow Passenger!

    Wenn Sie die Dateien zum Download anbieten, dann kann man die mittels DAP wirklich überall hören, mit Flash bleibt man ja doch mehr oder weniger an den PC gebunden. Und wenn man am PC eh nur über die Monitorlautsprecher zuhört und diese sich nach einigen Minuten ausschalten, weil der Monitor sich nach 3-4 Minuten ohne Eingabe oder Mausbewegung ausschaltet, dann hört man (also in diesem Falle ich) auch nichts mehr.
    Ogg-Vorbis-Dateien benötigen bei gleicher Bitrate im allgemeinen weniger Speicherplatz als mp3-Dateien und klingen meist besser (wobei das natürlich immer subjektiv ist). Außerdem ist Ogg open source und lizenzfrei.

  8. Vielen Dank, mein lieber Herr Neo-Bazi, auch wenn Sie vielleicht in Ihrem Vergleich ein ganzkleinwenig übertreiben.

    Parken Sie den Mauspfeil doch einfach in der „never sleep“-Ecke Ihres Bildschirms, ein guter Bildschirmschoner sollte ihnen so ungetrübten Hörgenuß bieten, hochgeschätzter Herr Zaf. Ogg ist manchmal etwas kleiner, das ist mir auch aufgefallen. Aber ich fürchte das Format ist einfach nicht sehr verbreitet und ich müsste dann gleich jeweils zwei Dateien anbieten.

    Ich hatte gar nicht den Eindruck, die Sendung wäre in Mundart aufgezeichnet worden, meine verehrten Herren Ole und Burnster. Aber so lange es solche Begeisterung auslöst wird es schon passen.

    Sie sind ja als Verfechter der brechtschen Verfremdung bekannt, mein bester Herr Winkel. Aber meine Sendung endet tatsächlich etwas plötzlich, da gebe ich Ihnen schon recht.

  9. Es waren unterschwellige Nuancen, die das Ganze sehr charmant gemacht haben, eigentlich war’s schon sehr reines Hochdeutsch. Mit der bajuvarischen Grandezza zielte ich noch mehr auf den Text selbst.

  10. Mein Bildschirm hat leider keine Never-Sleep-Ecke, Herr Fellow Passenger. Ich weiß auch nicht, ob es sowas überhaupt gibt oder ob das nicht eher eine Erfindung Ihrer verworrenen Phantasie ist.
    Also bei mir ist ogg als Format sehr verbreitet. Mein ganzer DAP ist voll davon. Falls ich jemals was vorlese und das Ergebnis online stelle, dann sicher nur als ogg oder flac.

  11. Den Unzulänglichkeiten Ihres Bildschirms könnten Sie ja leicht entgegenwirken, Herr Zaf.

    Wenn Ihr guter DAP auch ogg und flac abspielen kann, schafft er sicher auch mp3. Das können Sie dann ab sofort, beziehungsweise gleich überall hin mitnehmen.

  12. Pardon, wehrter Fellow Passenger,

    wie haben Sie das aufgenommen? Also, ich meine die Qualität ist vorzüglich! Ihre Aufnahmetechnik würde mich sehr interssieren, die ist nahezu perfekt.

    Da habe ich mit meinem iPod und dem GRIFFIN iTalk keine Chance, no Way.

  13. Ich habe nicht die leiste Ahnung, was GRIFFIN iTalk ist, mein lieber Herr Übelacker, aber gerne will ich Ihnen beschreiben, mit welch kärglichen Ausrüstungsgegenständen die Sendung entstanden ist:

    Die erste wesentliche Erkenntnis war für mich, daß man für die Herstellung von Podcasts alles mögliche brauchen kann, außer einem iPod. Der stellt nur eine Möglichkeit dar, die Sendung anzuhören.

    Den Text habe ich direkt vom Bildschirm abgelesen, damit ich nicht mit Papier rascheln muß.

    Das Mikrophon ist ein ausgesprochen lausiges Kondensatormikrophon des Herstellers Creative, das es mal als Dreingabe zu einer billigen Webcam gab. Allerdings habe ich es geschenkt bekommen und vermag leider nicht festzustellen, um was für ein Modell es sich handelt.

    Es ist direkt mit der Soundkarte vom Typ „Soundblaster Player 5.1“ verbunden. Das ist eine nicht mehr ganz neue aber durchaus passable Soundkarte für PC.

    Als Betriebssystem verwende ich Debian Linux. Das ist für die Tonqualität aber sicher völlig unerheblich.

    Als Software für Aufnahme und Nachbearbeitung habe ich das kostenlos erhältliche Programm „Audacity“ verwendet, wobei die Qualität der Aufnahme wohl keine Frage der verwendeten Software ist. Audacity bewährt sich erst in der Nachbearbeiteung.

    Die Nachbearbeitung beschränkte sich allerdings darauf, die Versprecher herauszuschneiden und den Pegel der Aufnahme auf -3 dB auszusteuern.

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