Das Bier davor

Die Brauerei Emil Petersen und der Beate Uhse Konzern arbeiten gemeinsam an einer Lösung gegen die rückläufige Geburtenrate der Deutschen. Nach dem Motto, erst schöntrinken dann pudern, bringen die beiden in Flensburg ansässigen Unternehmen nun gemeinsam ein Bier auf den Markt, das mit einem angeblich potenzsteigernden Pflanzenextrakt versetzt ist. In der Pressemitteilung von Beate Uhse will man sich nicht recht entscheiden, ob es mehr ein Potenzmittel oder eher ein „Liebeslockstoff“ sein soll.

So setzt man doch lieber auf den beliebten Bügelverschluß der Flasche, ein rotes Etikett mit nackten Blondinen und auf die bewährte Wirkung des Alkohols.

Dennoch soll es das Sixpack für 9,95 Euro nicht an der Tankstelle sondern nur in Sex-Shops geben.

Na dann auf reichen Kindersegen. Prost!

4 Antworten auf „Das Bier davor“

  1. Oh weh. Bei uns in der weiteren Nachbarschaft gab es früher eine Familie, von der meine Oma immer immer sagte, die Kinder seien „Rauschkinder“. Hoffentlich haben die Uhse und der Petersen sich da im Marktpotenzial verkalkuliert.

  2. Das, werte Frau Keineinzelfall, ist aber weniger dem Brauereiwesen geschuldet, als vielmer der modernen Reproduktionsmedizin. Aber nur Frauen auf dem Etikett, noch dazu zweimal dieselbe, ist schon etwas dürftig.

    Männer merken angeblich nie was, verehrter Herr Ole, daß wird weiblicherseits zumindest häufig behauptet.

    Verkalkt ist die Produktstrategie allemal, bester Herr Rationalstürmer. Da sieht man mal wie verzeifelt die Brauereien schon sind. Sex-Packs im Six-Shop, das wird doch nie was.

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