Das Ende naht

Bestimmt muß ich bald ins Gefängnis. Wahrscheinlich lebenslänglich. Zum Glück gibt es in Deutschland keine Todesstrafe. Mit vernichtenden Argumenten wird Herr R. aus Berlin mir vor Gericht das Handwerk legen. Sogar einen Paragraphen will er zur Verhandlung mitbringen. Er kennt keine Gnade mehr.

Sehen Sie selbst das jammervolle Ende von Darth Passenger und den triumphalen Sieg von Torsten Skywalker. Erleben Sie den Niedergang der grausamen Herrschaft der Blogosphäre über das sympathische Volk der Wannabecallboys:

Mittwoch, den 06.09.2006 um 10:30 Uhr
Wartenberger Straße 40, 13053 Berlin
Raum 312

106 Antworten auf „Das Ende naht“

  1. Pingback: Dobschats Weblog
  2. Ist CT überhaupt kräftig genug einen Paragraphen zu tragen?
    Ich fürchte eher, daß er nach der Verhandlung die Paragraphen nicht mehr ertragen kann.
    Wünsche Herrn Fellow Passenger viel Erfolg und die notwendige Portion Glück.

  3. gefallen Dir meine T-Shirts nicht @ Seitenbetreiber ? die gibt es auch über meine Seite(n) – @ Fellowpassenger – Du kannst ja nur üble Nachrede und Beleidigungen über mich ablassen
    Ps.: ich habe Deine Klage nochmal verbessert

  4. Sehr geehrte Herr Fellow Passenger,

    ich wünsche ihnen alles Gute für diesen Termin. Auf das die Gerechtigkeit siege und Gott für einen gewissen jemand unter Umständen doch noch etwas Hirn vom Himmel regnen lässt
    😉

    PS: Können Sie mir u.U. noch sagen, warum „Es“ nicht einfach „zu Hause“ geht ? Ich versteh es einfach nicht.

  5. Verehrter ecaps_retnec,
    damit das vom Himmel regnende Cerebrum eine gewisse Wirkung entfalten kann, müßte eine gewisse Person bereit sein, die Watte aus seinem Cranium zu entfernen.

    Und da wird wohl eher die Hölle zufrieren.

  6. Es ist doch nicht zu fassen.
    Wie stehen denn die Chancen, verehrter Herr Passenger, dass Sie nicht auf Ihren sicherlich nicht unbeträchtlichen Kosten sitzenbleiben?

  7. Öffentliche Sitzungen gibt es in Köln demnächst auch wieder … wir nennen so etwas „Karneval“ – und die Auftritte einer gewissen Person vor Gericht bezeichnet man im Karneval als „Litschrede“! Bei einer Litschrede legt es derjenige darauf an, ausgebuht zu werden – allerdings haben Trolle in Köln Bühnenverbot! 😉

  8. Ihr Kondolenzschreiben, meine teure Frau Claudia, ist mir ein starker Trost, für den ich Ihnen meinen tiefen Dank entgegenbringen möchte.

    Der Verfügungskläger, verehrter Herr Thomas, wirkt physisch nicht überdurchschnittlich kräftig. Durch meine Untersuchungen konnte ich jedoch nicht eindeutig feststellen, welche Masse einzelne Gesetzesabschnitte tatsächlich haben. Es gibt offenbar grobe Unterschiede. Der §130a StGB erscheint mir beispielsweise praktisch untragbar. Der § 218 StGB hingegen unterliegt in dieser Hinsicht in den letzten Dekaden starken Schwankungen.

    Für die Kurve über das schöne Hamburg fehlt mir diesmal leider die Zeit, mein allerbester Herr Hammonia. Ich drohe Ihnen aber schon jetzt eine weitere Heimsuchung an, die ich aber noch nicht terminieren kann.

    Bester Herr Retnec, nur zu gerne würde ich Ihre durchaus naheliegende Frage beantworten. Allein: Ich habe keine Ahnung. Den Hinweis auf eine mißliebige Quelle zu beanstanden, statt die Quelle selbst zu belangen ist logisch nicht zu erklären.

    Müsste, verehrter Herr Princo, ein nahezu vollständig evakuiertes Cranium nicht eigentlich begierig in sich saugen, was da vorbeikommt? Aber, ach, ich sehe schon selbst, es fehlt das Loch für den Druckausgleich.

    Das Schlichtungswesen folgt zum Teil unergründlichen Wegen, mein lieber Herr Hendric. Man arbeitet schlichterseits angeblich noch immer auf ein bestimmtes Ergebnis hin. Aus Höflichkeit will ich dem nicht vorgreifen.

    Die Chance die entstandenen Kosten ersetzt zu bekommen, mein geschätzter Herr Michi, lassen sich noch nicht einschätzen. Die Solvenz des Verfügungsklägers ist ebenso zweifelhaft wie unbelegt.

    Die Verhandlung ist natürlich öffentlich, verehrtester Herr Ronny. Es wäre mir selbstverständlich eine Freude, sie dort persönlich begrüßen zu dürfen.

    Gerne würde ich zeitnah einen ausführlichen Bericht über die Verhandlung liefern, mein bester Herr Leser. Leider wird mir das aus organisatorischen Gründen erst gegen Ende der Woche möglich sein, falls man überhaupt von meiner sofortigen Verhaftung absehen sollte. Es bleibt zu hoffen, daß die Verhandlung schon früher von anderer Seite dokumentiert wird. Was die Presse betrifft, hat sich in dieser Sache zwar heute die Redaktion eines großen deutschen Faktenmagazins bei mir gemeldet, um mir Fragen zu stellen. Meiner Einladung zu einem Interview vor Ort, begegnete man allerdings eher zurückhaltend.

    Vielen Dank auch an Sie, Herr Torsten, für den Hinweis auf die gegenwärtig schwierige Nahverkehrssituation in Hohenschönhausen. Sie haben damit tatsächlich einen ersten Pluspunkt bei mir gesammelt.

  9. nein – ich wende was anders an @ fellowpassenger – wirkt noch bissel besser
    mit der S-Bahn bis Friedrichtsfelde Ost und dann mit der Strassenbahn fahren – ich gucke mal ob ich nen Fahrplan zusammen basteln kann und der dann bei mir http://www.agbloggershausen.de & http://www.agblockershausen.de veröffentlicht wird
    Ihren Schönheitsfehler den Sie und andere Blogger haben werden Sie bei Gericht erfahren und ich hoffe das andere Blogger dann entsprechende Beiträge löschen

  10. Sie wissen wie ich das meine – Fahrplan ist gerade veröffentlicht bei mir – vergessen Sie nicht das richtige T-Shirt anzuziehen – das mit AG Bloggershausen paßt am besten 🙂
    wenn Sie genug Sport treiben dann könnten Sie bis morgen 10 Kl abnehmen

  11. Einen Schönheitsfehler? Gütiger Himmel! Meine Beine habe ich frisch rasiert, mir ein Paar neue Schuhe gekauft und einen Friseurtermin vereinbart, der mich ein Vermögen kosten wird. Natürlich habe ich auch nichts anzuziehen. Aber wie soll ich bis Mittwoch auch noch 10 Kilo abnehmen?

  12. Sorry Herr Fellow Passenger, möchte diesen Kommentarbereich eigentlich nicht für diese Zwecke missbrauchen. Dieser Kommentar darf gern gelöscht werden, wenn er unangemessen erscheint.

    @C.T.: Ich habe nie in Erfahrung bringen können, was an meinen Berichten über gewisse Themen falsch sein könnte. Auch von Ihnen konnte ich bislang keinerlei Auskünfte darüber erhalten.

    Ich habe an verschiedenen Stellen durchaus meine persönliche Meinung geäussert, dies steht mir jederzeit frei und kann auch durch Sie nicht unterbunden werden. Es steht mir auch jederzeit frei, eine in Ihren Augen falsche Meinung zu haben. Daran ist nichts zu rütteln. Maximal wäre es möglich gewesen, fehlerhafte Darstellungen zu korrigieren. Gelöscht wird sicher nichts. Dazu müssten Sie mir jedoch zunächst einmal mitteilen, wo ich in Ihren Augen Fehler gemacht habe. Danach kann ich beurteilen, ob dem so ist und ggfls. die Fehler korrigieren. Bislang haben Sie jedoch eigentlich alles, worüber ich berichtet habe, anderswo und auch in meinen Kommentaren bestätigt.

    Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe. Wenn Sie der Meinung sind, Strafanzeige gegen mich erstatten zu müssen oder gerichtlich gegen mich vorgehen zu müssen – dann finden Sie sich bitte bereits jetzt mit den Konsequenzen ab.

  13. Vielen Dank, werter Herr Passenger und entschuldigen Sie bitte, dass ich mich nicht an den, für dieses Blog übliche, Ton gehalten habe. Selbstverständlich werde ich morgen anwesend sein und wahrscheinlich noch einen weiteren Bekannten mitbringen, der das Thema CT mindestens genauso amüsant findet, wie meine Wenigkeit. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mein „Verleubner“-Shirt tragen sollte, da dies eigentlich dringenst einer Wäsche bedarf und unangenehm vor sich in müffelt. Man möchte ja nicht die Justizbeamten mit aufdringlichem Geruch beleidigen. Ach und hoffentlich gibt es bei dem allgemein großen, öffentlichen Interesse noch genügend Plätze.

  14. Nochmal kurz zum besseren Verständnis:
    Wir sind offenbar immer noch beim Amtsgericht?
    Wenn ich die vorhergehenden Gerichtsreportagen richtig interpretiere, muß es sich ja um die Verhandlung über die Beschwerde gegen das Versäumnisurteil handeln, oder?
    Also gar kein neuer Sachvortrag (bzw. höchstens etwas strukturierterer Sachvortrag)?

    Jedenfalls viel Erfolg!
    Und gewährt mir die Bitte: Eine Reportage wäre schön, vor allem für die, die nicht nach Berlin kommen können.

  15. Zitat:

    srbBLOG » Blog Archiv » Nein, es ist immernoch kein Ende in Sicht
    5. September 2006 um 11:03 Uhr

    „[…] Fellowpassenger darf am Mittwoch, dem 06.09.2006 mal wieder nach Berlin, um sich mittels dem mitgebrachten Paragraphen da Grundsatzurteil abzuholen, und auch das XSBlog2.0beta (Mirko) hat heute ein Lebenszeichen vom Callboy erhalten! […]“

    *LOOOL*
    Und dabei hat da bestimmt keiner drum gebeten…
    Oh man… das ganze erinnert mich so langsam aber sicher an die „Unendliche Geschichte“ 😉

  16. Pingback: Dobschats Weblog
  17. @ XSized – nein – bloß nicht – steht nichts passendes bei mir drauf und Sie haben bloß 7 Artikel wo Sie mich Wörtlich in den Dreck ziehen

    Die hätte ich gern mal gesehen… welche sollen DAS denn bitte sein???

  18. Lieber Herr Passenger,

    Sind Sie denn auch den gemeinen Bandenverbrechern zugehörig? Gottseidank machen Sie sich nicht auch noch durch T-Shirt-Verkauf strafbar, sonst hätte ich für Ihre Zukunft wirklich schwarz gesehen.

    Ich wünsche Ihnen für morgen viel Erfolg, nebst köstlicher Unterhaltung und erwarte sehnlichst einen Bericht.

  19. Ja, mein bester Herr MaxR, es ist noch immer das Amtsgericht zuständig. Der Verfügungskläger hat dem Versäumnisurteil widersprochen. Darum erfolgt die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand. Ein neuer Sachvortrag ist zulässig.

  20. @ XSized – nein – bloß nicht – steht nichts passendes bei mir drauf und Sie haben bloß 7 Artikel wo Sie mich Wörtlich in den Dreck ziehen

    In dem Text Ihrer Anzeige erwähnen sie „ca. 40“, jetzt sind es 7. Und wenn ich es mir genauer betrachte, bleiben 0 übrig, in denen ich irgendjemanden durch den Dreck ziehe.

    Sie hatten durchaus mehr als eine Chance, auf vernünftige Weise mit mir zu kommunizieren, um mich auf vermeintliche „Fehler“ meinerseits aufmerksam zu machen. Dies ist nicht geschehen, stattdessen ergingen Sie sich wie gewohnt in Pöbeleien und Beleidigungen.

    Ich möchte diese Gelegenheit nun nutzen (Herr Fellow Passenger möge mir verzeihen) um Sie erneut darauf hinzuweisen, dass ich mich genau so wenig wie alle anderen zuvor von Ihnen unter Druck setzen lasse. Schon gar nicht lasse ich mir von Ihnen Erpressung vorwerfen oder gar unterstellen, ich hätte Geld für die Entfernung irgendwelcher Artikel in meinem Blog von Ihnen verlangt. Das Herr R. ist wirklich üble Nachrede, so etwas (wie sämtliche anderen Vorwürfe) zur Anzeige zu bringen wird sich letztlich für Sie sehr nachteilig auswirken. Wissentliche Irreführung von Polizei oder Ermittlungsbehörden sowie Vortäuschung von Straftaten sind in Deutschland strafbar Herr R.!

  21. @ Princo – das stimmt doch garnicht so mit den Massenhaften Unterlagen – nur ne Handvoll und die muß ich einfügen um den Gericht verständlich zu machen was ihr Blogger mit mir hier abziehen tut
    nicht auf mich und die Schlichter höhren wenn betreffende Artikel falsch dargestellt sind – statt dessen kommen Forderungen auf xxx Gegendarstellungen ( obwohl mindestens 2 vollständige von meiner Seite aus veröffentlicht wurden )- aber nicht die entsprechenden Artikel gelöscht , so das der nächste Blogger aus den Artikeln die nicht stimmen wieder was neues machen kann

  22. Hier scheinen sich gerade ein paar Missverständnisse aufzubauen.
    Wenn Torsten etwas schreibt, muß man es auch auf Torstens Art interpretieren.

    Z.B. hat immer nur ein kleiner Teil des Gesamttextes auch etwas mit dem Adressaten zu tun. Der Rest betrifft andere Leute, die von ihrem Glück nichts wissen.

    So spricht er zwar von einem Epresser, der angeblich Bargeld für die Löschung seiner ~40 Artikel haben möchte, damit meint er aber anscheinend nicht das XSBlog (oder hat das XSBlog ~40 Artikel über Torsten verfasst?).

    Es ist auch nicht klar, was er mit dem Begriff „Artikel“ meint. Möglicherweise meint er damit auch einzelne Kommentare, und dabei ist unklar, ob sich diese in einem, oder mehreren Blogs befinden.

    Zudem kommuniziert er fast ausschließlich über Bloggrenzen hinweg. Man weiß nie, wen er eigentlich versucht anzusprechen, er geht immer davon aus, daß die Blogger, ähnlich wie ihre Verwandten, die „Borg“, kollektiv miteinander kommunizieren, und jeder über den exakt gleichen Wissensstand verfügt.

    Daher hält er es auch nicht für nötig, die einzelnen Verfehlungen exakt zu benennen.

    Die Frage ist nur: Wer wird am Ende wen assimiliert haben?

  23. Princo, diese Aussagen habe ich einfach nur dem Text entnommen, den er als Strafanzeige gegen mich verstanden wissen will.

    Dass man den Ermittlungsbehörden diese „blogübergreifende“ Kommunikation des Callboys nicht so ohne weiteres erläutern kann, ist wohl klar. In dieser Form sind das Vorwürfe gegen mich, die so zur Anzeige gebracht werden sollen.

  24. @Fellowpassenger: Danke für die Klarstellung.

    @princo: Bei offensichtlicher Bandenkriminalität reicht es selbstverständlich aus, irgendein Bandenmitglied anzusprechen. Das bandeninterne morphogenetische Feld führt die Information in Echtzeit allen anderen zu.

    Personal Legal Disclaimer: Sollte in meinen Beiträgen Strafbares oder Abmahnwertes stehen, so werde ich mich wegen erheblicher Müdigkeit, also einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung, auf §20StGB beziehen, denn:
    „Nach § 20 StGB handelt ohne Schuld, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.“ (zitiert aus Wikipedia)

  25. @XSized
    Das war von mir ein Hinweis an die Leute, die das Thema noch nicht so intensiv kennen wie wir.

    In der Tat finden sich in den Gerichtsunterlagen massenhaft Schriftstücke, welche mit dem jeweiligen Beklagten überhaupt nichts zu tun haben.

  26. Bitte WAS????

    Was er damit wohl sagen will ist, wahrscheinlich, das Du deine Artikel lesen sollst und dann das was Er Dir in seinem Kuddelmuddel geschrieben hat… und dann sollst Du schauen ob Du übereinstimmungen findest… und WENN Du etwas finden solltest dann sind das die bösen bösen Dinge die Ihn stören…
    Oder so ähnlich… *lol*

  27. @Torsten
    Schau mal, was du mit „falsch dargestellt“ bezeichnest, sind anscheinend Artikel, die du weder richtig gelesen, noch verstanden hast.

    Das ist aber dein Problem.

    Alle anderen haben diese Artikel richtig verstanden, oder konnten wenigstens ihre Kritik formulieren.

    Daß die Leute angeblich nicht auf die Schlichter hören wollen, liegt möglicherweise nur daran, daß die Schlichter gar keine Schlichter sind, und sich nie an die Seitenbetreiber gewendet haben.

    Und jetzt stehen wir wieder am Anfang.

    Aber auch das ist dein Problem, die Sache wäre längst vorüber, wenn du nicht immer wieder rumtrollen würdest.

  28. Hallo!
    Ich wünschen Ihnen für die morgige Verhandlung Viel ERFOLG! Wobei ich schon weiß wer mal wieder Versagen wird. Denke mal wer im Glashaus sitz sollte nicht mit Steinen werfen (damit meine ich CT)

  29. Allerbesten Dank, meine teuerste Frau Schnatterliese, für Ihr liebenswürdiges Angebot. Das mit dem Getränk müsste allerdings heute mittag vonstatten gehen. Ansonsten verlasse ich mich auf Ihren „gefüllten“ Marmorkuchen.

    Ein weiterer Besuch in Hamburg würde mich sehr reizen. Ich hoffe das wird sich auch ohne Justitias Wirken einrichten lassen.

    Nochmals vielen Dank für die ermunternden Wünsche an Sie alle.

  30. Ausgang des Verfahrens:

    Nach unseren Informationen hat Torsten das Verfahren verloren.

    Bei dem mysteriösen Paragraphen handelte es sich um den Artikel 5 Absatz 2 des Grundgesetztes in Form eines Ausdrucks aus Wikipedia.

    Artikel 5
    [Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit; Kunst und Wissenschaft]
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

    Herzlichen Glückwunsch!

  31. Urteil ergeht am 11.09.06. Und schlecht steht es für „Fellow Passenger“ nicht. Zumindest würde ich das Grinsen des Richters, welches er sich mehrfach versuchte zu verkneifen, nicht so deuten.

  32. @srbBLOGer
    Ich weiß nicht, ob es B_enjamin so R_echt wäre, das hier in den Comments stehen zu haben.

    Sorry für die merkwürdige Schreibweise, ich weiß nicht was der Spamfilter hat.

  33. @srbBLOGer
    Ich weiß nicht, ob es B_enjamin so R_echt wäre, das hier in den C_omments stehen zu haben.

    Sorry für die merkwürdige Schreibweise, ich weiß nicht was der Spamfilter hat. Etwas muß ihn stören

  34. Korinthenkackerisch betrachtet, hat der Callboy also keinen Paragraphen, sondern einen Artikel mitgebracht. Da hat er uns aber alle ordentlich an der Nase herumgeführt.

    Was geschieht denn nun mit diesem Artikel? Darf er den behalten, blieb er beim Richter oder muss er den Artikel zum Herrn Köhler zurückbringen – dem muss er ja gehören, oder?

  35. Der Richter war ihm bestimmt sehr dankbar für diesen Artikel. Auch wenn mir nicht ganz klar ist, was er mit dem Artikel da erreichen wollte. Oder begründen, oder was auch immer.

  36. So

    Korinthenkackerisch

    ist das nicht. Der Richter erwähnte es fast wortgleich. Und mitgebracht hatte er einen Ausdruck aus Wikipedia, welcher nur in Teilen vollständig war, da beim Druck einiges auf der Strecke geblieben ist.

  37. Michi: naja, der Absatz definiert die Grenzen u.a. der Meinungsfreiheit. Und der Kläger sah wohl bei den Blog-Beiträgen über seine Person eine der Grenzen überschritten (wahrscheinlich das „Recht der persönlichen Ehre“). Das mit der persönlichen Ehre ist aber so eine Sache, der eine fühlt sich längst verletzt, wenn ein anderer noch breit grinst. Und hier liegt wohl der Kern der ganzen Auseinandersetzung…
    Letztlich aber trotzdem nichts, was man nicht auch in einem Gespräch hätte klären können – beiderseitige Kompromissbereitschaft vorausgesetzt.

  38. Nach fünmaligem Durchlesen des Artikels kam ich dann auch drauf, dass er sich wohl in seiner persönlichen Ehre verletzt sah. Wobei natürlich nach wie vor nicht klar ist, wodurch, und was der allseits geschätzte Fellowpassenger damit zu tun hat.

    gibts denn immer noch keinen detaillierten Bericht von der Verhandlung?? Nein? Niemand?

  39. Es war fast zum Brüllen komisch, als Callboy Torsten heute in der Verhandlung seinen “Paragrafen” aus der Aldi-Tüte zog und dem Richter sowie dem gegnerischen Anwalt übergab. Seine Kommentare die nächste Minute waren so siegessicher, die Augen funkelten dermaßen überheblich, dass es einem fast leid tat, als der Richter auf diesen neuen “Paragrafen” eigentlich gar nicht weiter einging und der Feldzug von Callboy Torsten in sich zusammenbrach wie ein Kartenhaus.

    Die ganze Verhandlung war fast genauso bescheuert wie die entsprechenden Fernseh-Shows, nur waren nicht so viele Besucher da und der “Saal” war sehr klein. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Richter das ein oder andere Mal nur mit Mühe ein Schmunzeln verhindern konnte über die geballte Fachkraft in Person Callboy Torstens…

    Schade um die Zeit und das Geld, was der Unsinn kostet, aber amüsant war es trotzdem.

  40. Vor dem AMTSGERICHT(!) mit dem Grundgesetz zu argumentieren, wo er doch besser die im GG (siehe Zitat oben) genannten einschränkenden Gesetze zitieren sollte …
    Die Amtsrichter habens nicht gern, wenn man mit der großen Fliegenklatsche Grundgesetz um sich schlägt.
    Er hatte also definitiv keinen Rechtsbeistand und die „Schlichter“ (so es die überhaupt noch gibt), haben ihn auch schlecht beraten.

    Ein Gutes dürfte die Sache haben: Vor allen höheren Gerichten (insbesondere vor dem BVerfG, das er jetzt möglicherweise per Sprungrevision anzurufen gedenkt) herrscht ANWALTSZWANG.

  41. Dass Amtsrichter es nicht gern haben, wenn man mit Grundrechten argumentiert, halte ich für schlichtweg falsch.

    Jedes Gericht muss die Einhaltung der Grundrechte und ihrer Schutzfunktionen beachten.
    Zumal eine Klage vor dem BVerfG wegen Verletzung der Grundrechte erst zulässig ist, wenn der Rechtsweg (soweit eröffnet) erschöpft ist- also sich auch Amtsrichter mit der Meinungsfreiheit und deren Grenzen beschäftigen müssen.

    Dennoch dient Art.5 GG hier wohl eher der Beklagtenseite als Totschlagsargument;
    Das kommt davon, wenn man sich nicht anwaltlich beraten lässt.

  42. @Jan:
    Mit Grundrechten darf man natürlich auch vor dem Amtsgericht schon argumentieren, aber wenn man schon mit dem Grundgesetz daherkommt, dann sollte man doch im Detail drauf eingehen:

    Hier wurde ja offenbar argumentiert, daß die Meinungsfreiheit nicht grenzenlos ist sondern ihre Grenzen in „Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre“ hat.

    Dann sollte man aber gerade belegen, welche Rechte und Gesetze man durch welche Äußerungen für verletzt hält und nicht mit „dem GG“ einfach pauschal über alles hauen.

    So wars gemeint, daß es die Amtsrichter nicht gern haben …
    Aber ich glaube, da sind wir wohl ziemlich einer Meinung.

    zur Sprungrevision: Sie haben recht, Sprungrevision vors BVerfG geht wohl nicht.

    zu „das kommt davon“: JA

    —-
    Was ist bei princo los?

  43. Callboy Torsten ist sehr siegessicher! Er ist der Meinung das er zu 99 % gewonnen hat…. na da bin ich ja mal gespannt ob er sich da net zu weit aus dem Fenster gelehnt hat *g*

  44. Man braucht im Prinzip dem ganzen Gesagten nix mehr hinzuzufügen, man hat mit einem lachenden- und weinendem Auge den Gerichtssaal verlassen…, lachend wg. den von „amüsierter Besucher“ bereits geschilderten Ausführungen, weinend, weil man anscheinend nicht in der Lage ist Herrn R. einen Vormund zu bestellen, den er wohl dringend nötig hätte.

  45. Ihr äußerst subtiler Kommentar von 10:31 Uhr, mein bester Herr KMH, hat möglicherweise gerade meine Nachbarschaft aus dem Schlaf gerissen. Ich mußte nämlich ziemlich laut lachen. Den Artikel hat mir das Gericht als Souvenier mitgegeben. Hoffentlich ist Herr Köhler deswegen nicht sauer.

    Zu Ihren Ausführungen, mein lieber Herr C.J., möchte ich noch bemerken, daß mir der Absatz 3 zutreffender erscheint. Da es sich hier ausdrücklich um ein „Fachmagazin für Halbwissen“ handelt, sehe ich eindeutig die Freiheit von Kunst, Forschung und Lehre.

    Mein verehrter Herr SteBu, es war doch eine öffentliche Verhandlung. Alles dort gesagte könnte morgen wörtlich in der Zeitung stehen. Warum nicht in meinem Kommentarwesen?

    Vielen Dank, geschätzter Herr Dobschat, ich denke die wird bald einkehren, obwohl es noch ein wenig rumort. Dazu schreibe ich aber gleich noch etwas ausführlicher.

    Zwischen Auferlegung und Vollstreckung liegt manchmal auch noch eine Eidesstattliche Versicherung, wenn Sie wissen, was ich meine, verehrter Herr Konrad.

  46. Alles dort gesagte könnte morgen wörtlich in der Zeitung stehen.

    Na ich hoffe doch nicht 😉
    Klar war es öffentlich, sonst wäre ich ja nicht dabei gewesen. Jedoch ist es ein Unterschied, wenn der Redakteur einer, in Berlin ansässigen, Zeitung zum AG muß oder jemand aus München anreisen soll. Berlin ist eine schöne Stadt, aber, ob Du wegen diesem Thema noch einmal her möchtest??
    Obwohl, wenn ich an den 5er BMW denke, warum nicht…

  47. Werter Herr FP,

    wieder einmal obliegt es mir, zu korrigieren:
    Besagter Artikel stammt nicht von 10:31, sondern von 11:45.

    Was den Herrn Köhler angeht, so glaube ich, dass dieser Herr ausreichend viele Artikel hütet und unter Umständen sogar dankbar ist, wenn man ihm den einen oder anderen abnimmt. Er hat ja schon so viele Patenkinder.

  48. Pingback: Dobschats Weblog

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