NPD: Insolvenz statt Verbot

Das allgemein erwünschte Verbot der NPD gilt als schwer durchzusetzen. Allerdings mutmaßt „Spiegel Online“, die Nazipartei könnte demnächst in finanzielle Not geraten:

Denn der Partei stehen harte Zeiten bevor. Gerade erst flatterte der NPD eine Forderung von 863.000 Euro auf den Tisch. Wegen illegal verbuchter Parteispenden im Landesverband Thüringen will der Bund sämtliche staatlichen Zuschüsse aus den Jahren 1998 und 1999 zurück. Der Partei droht der finanzielle Kollaps.

Eine hübscher Vorstellung. Leider ist sie wohl reines Wunschdenken. Eine Zahlungsverpflichtung in dieser Höhe ist bestimmt ein handfestes Ärgernis, aber sicher keine ernstafte Bedrohung. Allein Jürgen Rieger dürfte ohne weiteres in der Lage sein, diese Summe zu erübrigen.

5 Antworten auf „NPD: Insolvenz statt Verbot“

  1. Und Müntefering hat gefordert, daß das Verbot neu geprüft werden soll, aber vorher müßten alle V-Leute aus den Spitzenämtern entfernt werden. Das allein wäre schon der Tod der Partei, da dann neben 50% der Mitglieder die geistige Führung fehlen würde.

    Unliebsame Zeitgenossen packt man gerne beim finanziellen Schlaf(w?)ittchen – Al Capone war einer der ersten. Wenns die NPD auch trifft: Von mir aus gern.

  2. Vielleicht besteht die NPD vorwiegend aus V-Leuten? Darum Ablehnung des neuerlichen Verbotsantrags? Aber dann brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen…Ich will einen V-Mann als Bundeskanzler!

  3. Soweit mir bekannt ist können die Damen und Herren Politiker sich nicht einmal darauf einigen, ob sie überhaupt einen Verbotsantrag stellen wollen, oder habe ich da etwas übersehen, verehrter Herr V-Mann?

    Stimmt, mein lieber Herr Maxr, Herr Capone wanderte wegen Steuerhinterziehung ins Kittchen, wenn ich mich recht erinnere.

  4. Frag mich sowieso immer noch, warum es da weiterhin Anhänger der NPD gibt. Sowas sollte doch schon längst ausgestorben sein?

    Würds persönlich super finden, wenn ihnen der Hahn zugedreht würde.

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