Putsch gegen den bayerischen König vereitelt

Auf überhaupt gar keinen einzigen Fall hat Edmund Stoibers eigene Partei Mitglieder hervorgebracht, die auch nur im Entferntesten daran zu denken imstande wären, sich in den nächsten zwei-bis dreihundert Jahren nach einem, horibile dictu, anderen Parteivorsitzenden umzusehen.

Nur weil sie entgegen der Parteilinie keine Alkoholprobleme zu haben scheint, darf man Pauli dieser Furie aus Franken doch keinen Glauben schenken. Ausgerechnet Franken. das gerade mal seit 200 Jahren in den Genuß der Zugehörigkeit zu Bayern gekommen ist und es nicht einmal zu schätzen weiß. Zwei Jahrhunderte lang hat Bayern diese Natter an seiner weichen Brust genährt und jetzt sowas!

Natürlich würde der Beckstein Günter nie, er ist ja auch schon viel zu alt, nämlich zwei Jahre jünger als der große Vorsitzende der CSU, um als Nachfolger kandidieren.

Als der einzig legitime Erbe des heiligen bayerischen Landesvaters Franz Josef Strauß bleibt Edmund Stoiber die unangefochtene Nummer Eins der Partei und des Landes. Vielleicht sogar bis zur nächsten Wahl.

4 Antworten auf „Putsch gegen den bayerischen König vereitelt“

  1. Schade, daß der große Allgäuer Gegenspieler mit den buschigen Augenbrauen schon sein Schäfchen im Trockenen hat. Der würde auf jeden Fall bessere Podcasts machen.

    Was wären denn die bajunarrischen Schluchtenscheisser Bazis ohne die Franken und die Schwaben? Ein lächerlicher Naturpark von Napoleons Gnaden …

  2. Naja, ohne die Franken und die Schwaben wäre es schon kulinarisch kaum zu ertragen, verehrter Herr Opa. Aber Psst! Sowas darf man ja (noch) nicht sagen hier. Sie wissen ja, hier gilt die Trillerpfeife schon als verfassungsfeindliches Symbol. Diese Bayerische Linie hat ja Zwischenministerpräsident Streibl seinerzeit verfügt. Und solange der zu alte aber jüngere kranke Franke nicht entgültig zum Schatzmeister weggelobt ist, sag ich lieber nix.

  3. Pingback: 24stunden.de

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