Steuerverrat als lukrative Einahmequelle

Weil der Bundesnachrichtendienst gut und gerne für Hinweise auf Steuerhinterziehung zahlt, und die Quelle gar nicht zwielichtig genug sein kann, vermittelt nun ein Internetangebot zwischen Denunzianten und Behörden.

Das „Schnellmeldeformular“ des Vermittlers ist bereits für alle Eventualitäten gerüstet:

[ ]Ich bin Angestellter der Firma bzw. mit dem Hinterzieher verwandt

[ ]Ich bin bereit, vor Gericht meine Angaben zu bezeugen.

[ ]Die Beweise wurden u.U. illegal besorgt.

[ ]Ich wünsche, dass steuerverrat.de für mich mit Behörden über eine neue Identität (incl. Pässe) verhandelt.

Auch wenn die Steuerbehörden schon haben durchblicken lassen, daß sie vielleicht auch eher nichts bezahlen wollen, kann man auf steuerverrat.de immerhin seinen selbstgerechten Chef oder die verhasste Schwiegermutter quälen. Zumindest virtuell.

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