NATO: Georgien kommt

Das brustbehaftete Kanzlerwesen Merkel, das unter Grüßaugust Vollhorst Köhler das zur Zeit ungeteilte Deutschland regieren darf, hat dem obersten Chefpräsidentenanführer von Georgien Michail Saakaschwili versichert, daß er mit seinem kleinen, äh, Land bald auch mal in ihre NATO rein darf. „It’s not the size of the boat, but the motion of the ocean, baby“, so Merkel wörtlich.

„Diesen Spruch hat sie von mir“, kommentiert US-Präsident Gregori Buschwilli stolz, während sein möglicher Amtsnachfolger Barack Obamawilli mit einem zufriedenen Lächeln aus Hawaii seine Grüße entbietet, ohne sich zur Sache weiter zu äussern. Sein Konkurrent Long John McCain (89) kontert: „Das erinnert mich an eine lustige Begebenheit aus der Zeit meiner Gefangenschaft in Vietnam. Als mein vorgesetzter Offizier, der schon Jahre bevor er sich zum Militärdienst verpflichtet hatte, lange den Wunsch hegte, einmal herauszufinden, wie es wäre, wenn drei nackte Blondinen zusammen mit einem Gorilla der, oder war es ein Orang-Utan? Ja, es muss ein Orang-Utan gewesen sein. Weil dann kommt ja erst der Dings rein und sagt diesen lustigen Satz. Mit einem Gorilla würde das ja natürlich gar nicht gehen. Also: Fünf Männer, hihi, sind gemeinsam in einem Flugzeug, nein ein Schiff meine ich, es war natürlich ein Schiff, ist ja auch logisch, genaugenommen war es ein U-Boot. Verstehen Sie? Es war ein U-Boot! Der Mann mit dem roten Bart konnte also gar nicht aussteigen. Ist das nicht köstlich?“

Der russische Diplomand Dmitri Medwedew zeigt sich hingegen gelassen: „Natürlich muß Merkel jetzt tröstende Worte für den, kleinen Georgier finden. Er hat immerhin sein ganzes Taschengeld investiert und ist jetzt sicher enttäuscht. Das ist aber nichts weiter als eine ganz natürliche Entwicklungsphase, die unser Trotzköpfchen gerade durchlebt, um seine Grenzen kennenzulernen. Die Beziehung zu Merkelmyschka kann daran nur wachsen. Meinen Atomwilli muß ich dafür nun wirklich nicht auspacken“.

6 Antworten auf „NATO: Georgien kommt“

  1. die schöne entwicklung mit den fussnoten, mein bester jolly good, war ja eine eintagsfliege. schade eigentlich. ich bin mir zwar dessen bewusst, dass just dieses medium diese schicke möglichkeiten bietet, jedes zweite work zum metalinkschmink zu erheben, erschwert jedoch dem undisziplinierten leser (unsereiner) die gemütliche lektüre vor krankhaften verknüpfungswahn.
    sie haben hiermit meine stimme, um die fussnotenpraxis wieder zu beleben. weshalb auch nicht. lassen sie doch die menschen ihr vorzügliche wortwizwalzer in ruhe zu ende lesen. sie brauchen diese übermedialisierte werbepausen doch nicht?

    zum artikel kann ich noch eines hinzufügen: soll doch südossetien zurück zu muttern ziehen. der ehekrach ist höchtstens für das nachmittagsprogramm geeignet.

  2. Die Direktverlinkung schien mir bei einer einzelnen Referenz vertretbar, bester Herr von Kryptik. Das Fußnotenwesen werde ich insgesamt aber weiterverfolgen, auch wenn die Leserschaft sich alternativ ruhig eine gewissen Klickdisziplin auferlegen könnte. Das Nachmittagsprogramm scheint mir übrigens eng mit dem Sommerloch verwandt zu sein.

  3. Sie sagen es, mein lieber Herr Neobazi. Leider lösen Organisationen sich grundsätzlich nicht auf, sobald sie ihr Ziel erreicht haben, sondern suchen sich immer neue Betätigungsfelder, egal welcher Blödsinn dabei herauskommt.

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