Big Papa Show

Der Pope-Contest 2005 findet in der total chilligen Sixtinischen Kapelle statt. Die liegt in der Vatikanstadt. Das ist ein eigenes Miniland und liegt in Rom, der Hauptstadt von Italien. Ein bißchen so wie Monaco in Frankreich.

117 Kandidaten werden zwischen dem 17. und 22. April antreten, und alle ihr Bestes geben. Katholisch sind sie alle, aber wer von den sympathischen Boys wird die Herzen der anderen erobern? Girls dürfen übrigens leider nicht mitmachen.

Italiens Liebling ist eigentlich Camillo (74), der gerne mal was neues ausprobiert. Angelo aus aus Venedig mit den wuscheligen Haaren ist auch super süß. Er ist aber erst 63 Jahre alt und kann darum nur Papst werden, wenn seine Eltern es erlauben. Ganz weit vorne im Rennen ist auch Giovanni (71), dessen Urgroßvater Re mal Gott in Ägypten war. Genauso alt ist Dionigi aus Mailand, den alle auf den Arm nehmen, weil er so abstehende Ohren hat.

José (69) aus Portugal, der gerne Anzugjacken zum Stehkragenhemd trägt, möchte in der Kirche gerne vieles ganz anders machen. Joseph (77) aus Deutschland würde lieber alles so lassen wie es ist. Manche finden ihn komisch, weil er immer so dicke Augenringe hat. Aber er feiert die Feste eben wie sie fallen.

Juan Luis (61) aus Peru will sich, wenn er gewinnt, erst mal eine neue Brille mit entspiegelten Gläsern kaufen. Die beiden Brasilianer Cláudio (70) und Geraldo (71) streiten sich immer beim Monopoly. In Wirklichkeit sind sie aber dicke Freunde.

Ivan (68) kommt gar nicht aus Russland, sondern aus Indien. Im katholischen Fernsehen ist er aber Profi. Er arbeitet schon seit 36 Jahren für den Vatikan und kennt Gott und die Welt.

Das Nesthäkchen ist Peter Kodwo aus Ghana. Er ist erst 56. Er findet, es ist Zeit für einen schwarzen Papst. Wenn es diesmal nicht klappt, will er Basketball-Profi werden. Francis (72) ist auch schwarz und rechnet sich bessere Chancen aus, schließlich ist er immerhin seit zwei Jahren volljährig und hat schon einen Führerschein der Klasse 3 (Anm. d. Red.: Entspricht heute B, BE, C1, C1E).

Es wird eine echt spannende Wahl, weil wirklich alle Kandidaten das Zeug zu einem Star haben. Aber Papst darf eben nur einer werden. Die Kirchenprofis nennen dieses Casting Konklave. Gemein: Während des Konklaves haben alle Kandidaten absolutes Handy- und Fernsehverbot. Die haben voll altmodische Spielregeln. Darum darf dabei auch niemand zuschauen. Obwohl alles so geheim ist, könnt ihr aber hier voten, wer als erster rausfliegen soll.

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