Abgrund Internet

Das Internetz ist der Hort des absolut Bösen. Dort verabreden sich Terroristen und Kinderschänder. Betrüger aus Nigeria winken per E-Mail mit virtuellen Millionen, um reale Tausender abzukassieren. Unaufhöhrlich schwappt digitaler Werbemüll in die elektronischen Postfächer. Heimtückische Dialer-Programme verursachen horrende Telefonrechnungen. Kriminelle heischen unter falschem Namen nach den Kennwörtern für Bankgeschäfte. Ungeschoren verstoßen zwielichtige Gestalten gegen deutsche Gesetze, indem Sie ihre Machenschaften kurzerhand auf ausländische Server verlegen.

Diesem Sodom und Gomorrha im Cyperspace muß endlich Einhalt geboten werden! Wir brauchen ein wirksames Internetzgesetz. Der Zugriff auf ausländische Angebote muß unterbunden, oder zumindest über eine amtlich verwaltete Positiv-Liste eingeschränkt werden. Weiterhin müssen Internetzangebote innerhalb Deutschlands vor der Veröffentlichung von amtlicher Seite geprüft werden. Unablässig ist eine Kontrolle durch die Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften und das Bundesamt für Verfassungsschutz. Zu empfehlen wäre, wegen der Gefahr von Verstößen gegen bestehende Softwarepatente, ebenfalls eine Genehmigungspflicht gegenüber dem Europäischen Patentamt.

Während China ein ähnliches Modell längst umgesetzt hat, zeigt die Bundesrepublik praktisch keine Handlungsbereitschaft. Selbst Tunesien darf hier als Vorreiter gelten. Dabei steht nicht weniger auf dem Spiel als die innere Sicherheit.

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