New Economy Residue

Microsoft Frontpage stellt sich wieder einmal als ideales Werkzeug heraus, auch dem Laien visuelle Kommunikation ohne Weiteres zugänglich zu machen. Ein facettenreiches Beispiel zeigt der sensationelle Internetauftritt eines höchst erstaunlichen Musikantenpaares das sich der Darbietung von Unterhaltungsmusik verschrieben hat.

15 Antworten auf „New Economy Residue“

  1. Einen anthropologischen Meisterfund, Dr. Fepax,

    haben Sie da getätigt. In jeglicher Hinsicht. Ob virtuell oder reell: Das Duo Caruso muss schnellstens umzäunt und der Nachwelt erhalten werden. Würden deren Spieldaten auch Berlin Koordinaten beinhalten, übernähme ich das just selbst.

    Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Herr Doktor, und verbleibe mit der Frage: Wo liegt denn nun eigentlich dieses Atlantis?

    Ein Bewunderer

  2. Mit Atlantis habe ich mich noch nicht beschäftigt, Herr Burnster. Spontan würde ich sagen, es liegt in der Vergangenheit, obwohl dies nicht als gesichert gelten kann.

    Über eine kleine Jodelschwäche kann man bei der imposanten Gesamterscheinung großzügig hinwegsehen. Finden Sie nicht, Herr Rationalstürmer?

    Was Sie mir allerdings zur weiteren Untersuchung anheimstellen möchten, Herr Neo-Bazi, will sich mir nicht erschließen. Gerne würde ich Ihrem Wunsch nachkommen und den Link reparieren, allein ist gänzlich unklar, wohin er zeigen soll. Mehr als „<a>Preißn</a>“ steht da nämlich nicht.

  3. Stets zu Diensten, Herr Neo-Bazi. Die Feslsche Transjodelation war mir übrigens bislang unbekannt.

    Ich wusste um den tieferen Sinn von Backenbremsen beim Wintersport und auch ausgedehnte Taxifahrten durch München waren mir ein Begriff. Der preußenkompatible Jodler ist mir ein völlig neues Kleinod mundartlich geprägter Dichtkunst. Sehr schön, sogar musikalisch über dem Fesldurchschnitt.

    Ich muß da immer an den Herrn Söllner denken, der ohne musikalische Begabung erfrischend boshafte Dichtkunst vorzutragen wußte, bis er schließlich anfing sich für eine Art bayerischen Lee Perry zu halten.

  4. Söllner war mir bis vor kurzem gänzlich unbekannt, durch die Seefahrt ist so einiges an mir vorbeigerauscht.
    Ein ehemaliger Nachbar (Sachse), hellauf begeistert von Söllner, lieh mir dann in gnadenloser Fürsorge 5 CDs, die ich nach dem ersten Hörversuch fallen ließ wie heisse Kartoffeln. (wohl bereits die Lee Perry Periode).
    Während meines letzten Aufenthalts bei Mini-Bazi im Keller lernte ich dann „Die Jenny hot an Job kriagt“ kennen (1989) und habe meine Meinung ein wenig revidiert. Sie haben wohl wieder eimal recht.

  5. Sie haben Recht, Herr Fellow. Sind wir also großzügig und sehen über die kleine Jodelschwäche hinweg. Zumal der Neo-Bazi mit dem Feslfredl ja glücklicherweise geradezu einen Musterjodler aufgelegt hat.

    Echt jetzt, Neo-Bazi: Mit dem Lied hab ich meine Eltern vor glaub ich fast 25 Jahren einmal beinah in den Wahnsinn vor Scham getrieben. Auf der Heimfahrt aus der großmütterlichen Heimatstadt Salzburg war es nämlich eine Art Familientradition geworden, in Greding Station zu machen, man konnte da am Marktplatz sehr gut essen. Einmal trug es sich zu, dass wir zur selben Zeit dort einkehrten, in der auch Herr Fesl sein Mittagessen einnahm. Ihn erblickend, hatte ich als unmöglicher Knirps nichts anderes zu tun, als lautstark die Hods as Gsicht voller Gschieß Zeile des von Ihnen so trefflich ausgewählten Liedes zu singen. Zum Entsetzen meiner Erziehungsberechtigten.

    Und trauern wir ruhig um Hans Söllner. Ich frage mich ja immer, ob ihn das Gras so ruiniert hat, sein Benz oder doch das elende Drecksnest Reichahoi.

  6. Schön, daß Sie mir alle so bereitwillig Recht geben, meine Herrschaften. Von Ihnen, verehrter Herr Brennerer mal abgesehen, Sie kommen ja auch nur eher flüchtig herbei und verschwinden sogleich wieder. Deswegen wissen Sie warscheinlich bis heute nicht, wie sehr ich Ihr Gastspiel im Prager Frühling genossen habe.

    Mit dem Herrn Söllner ist das so eine Geschichte, Herr Rationalstürmer. Der Wagen kann es kaum gewesen sein. Er hat ihn wohl bar bezahlt und anfallende Reparaturen kann er gewiß selbst erledigen, wie er ja durch seine Ausführungen über die Aufrüstung des nachbarlichen Rasenmähers durchaus glaubhaft zu belegen wusste.

    Ich bin mir keineswegs sicher, ob er weiterhin in Bad Reichenhall zu residieren pflegt. Er wohnt doch wohl nicht noch immer bei der Frau Mama, der er empfahl, die Schürze gegen eine Polizeiuniform einzutauschen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, daß er sich weiterhin der Aufzucht des väterlichen „Marihuanabaums“ widmet.

    Daß er seinen Kopf zuschanden geraucht hat, wäre allerdings gut möglich. Reagge ist ja praktisch nur mit einer veritablen THC-Intoxikation zu ertragen. Die Herstellung ist anders völlig undenkbar.

    Immerhin balgt er sich noch immer munter mit Exekutive und Justiz, wie diese Meldung auf seiner Internetseite zeigt.

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