Was bislang niemand je für möglich gehalten hätte ist nun tatsächlich eingetreten. Unzählige Ehen sind bereits daran zugrunde gegangen, wie Loriot in dieser Geschichte bereits anschaulich darstellte. Endlich ist die Frage erschöpfend beantwortet, wie lange ein Ei kochen muß, damit es die Bezeichnung weichgekochtes Ei verdient. Die Formel sei nur eine erste Näherung, sagt sein genialer Entdecker Werner Gruber von der Universität Wien bescheiden, doch sei sie experimentell bestätigt und für die praktische Anwendung ausreichend genau.
Und so sieht sie aus, die Formel, die sowohl die Größe als auch die jeweilige Lagertemperatur eines Hühnereies berücksichtig, ja sogar die Siedetemperatur des Wassers, die je nach dem, ob man sich auf dem Gipfel des Mount Everest oder auf dem Grund des Mariannengrabens aufhält, höchst unterschiedlich ist:
t – Nötige Kochzeit
d – Durchmesser des Eies
TWasser – Siedetemperatur
TStart – Anfangstemperatur des Eies
TInnen – Zieltemperatur des Eiinneren (für ein weiches Ei 62 °C)
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