Die Verhandlung

In aller Kürze das Ergebnis der heutigen Verhandlung über den Antrag auf einstweiliger Verfügung gegen den Fellow Passenger:

Der Fellow Passenger, vertreten durch RA Nikolaus Klein von Wisenberg lehnte die obligatorische Güteverhandlung ab, da nicht zu ersehen war, wie in einer Verfügungssache ein Vergleich sinnvollerweise aussehen sollte.

Auf die Frage des Richters, ob der Antragsteller den schon bei einer der Verhandlungen obsiegt habe, verwies dieser auf einen Vergleich. Das Gericht gab zu bedenken, daß eingedenk der Vielzahl der angekündigten Verhandlungen, ob der zum Teil hohen Streitwerte ein großes Kostenrisiko für den Antragsteller bestünde. Bei dieser Gelegenheit bemerkte RA Klein von Wisenberg, daß die Stimmung angesichts der notwendigen Anreise nach Berlin nicht sonderlich gut sei und der Streitwert in unserem Fall schon bei 4000 Euro angesetzt werden müsse.
Das Gericht hat den Rahmen seiner Fürsorgepflicht genutzt, dem Antragsteller zu raten, heute keinen Antrag zu stellen und dadurch ein Versäumnisurteil erreichen. Es legte dem Antragsteller weiterhin nahe, die 14 Tage Widerspruchsfrist zu nutzen, um sich rechtlich beraten zu lassen.

Der Antragsteller folgte dieser Empfehlung und gab zu Protokoll, er stelle heute keinen Antrag.

25 Antworten auf „Die Verhandlung“

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  3. Und wie gehts jetzt weiter? Wird Herr R. aus B. an der S. weiterhin die Justiz mit seinen geistigen Ergüssen beglücken?
    Wann weist ihn das Gericht mittels eines Urteils auf die Chancenlosigkeit seines Vorhabens hin?

  4. Das hat das Gericht heute getan, bester Herr Hendric. Im Rahmen seiner Möglichkeiten, den es voll ausgeschöpft hat. Es noch genauer zu erklären, wäre eine Rechtsberatung, die das Gericht nicht geben darf. Eine Rechtsberatung, gegen kleines Geld kann auch ein Mittelloser einholen. Damit meine ich nicht eine anwaltliche Vertretung, sondern eine Beratung im Vorfeld. Dort besteht nun für Herrn R. die Chance, sich erklären zu lassen, warum ein weiteres Vorgehen in der heute verhandelten Sache sinnlos wäre.

  5. Wie dem auch sei, das Ergebnis dürfte alles andere als „callboy-gerecht“ zufriedenstellend für ihn sein, und nur darauf kommt es an!

    Mit den Kosten gleich ´nen Titel geholt und den Spieß gewaltig umgedreht – vielleicht wird er ja dann noch etwas schlauer!

    PS: Im Knast verdient er ja auch Geld – von daher würde ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen, denn dort landet er früher oder später (meiner Meinung nach) ganz sicher!!!

  6. Gefunden auf einem Wiener-Blog:

    Callboy Torsten
    Am 9. August 2006 um 22:14 Uhr

    fellow passenger – ich kann jetzt was besser Beweisen als vorher und Ihren Anwalt habe ich schon darauf hin kontaktiert per Fax und desweiteren habe ich die Beleidigungen die Sie über mich abgelassen und ablassen lassen gleich auch rübergefaxt – Sie haben jetzt bis 23 h Zeit die 3 Seiten zu löschen oder es geht nach http://www.agbloggershausen.de

    Kam vorhin ein recht interessanter Bericht auf Phoenix „Drogen im Gehirn“, den ich zufällig gesehen habe. Bei einigen dort gezeigten medizinischen Anwendungsfällen und den Berichten des LSD-Entdeckers musste ich spontan an den Mann aus Berlin denken. Wobei ich mir die Frage stellte ob er sich LSD verorden lassen sollte oder schon hat.

  7. @strausberBloger

    Das mit dem Titel kann ich nur unterstützen.

    Beim Postscriptum, naja, es muß nicht gleich der Knast sein, für solche Fälle gibt es auch spezielle Abteilungen in den Landeskrankenhäusern – in geschlossener und offener Variante. Nach allem was ich mitbekommen habe, würde ich für die betroffene Person eine der letzten beiden Möglichkeiten für ihn vorziehen. Knast mag für manche heilsam sein, hier hilft aber wohl nur professionelle Hilfe, das reine Einsperren würde ihn nur bestärken. Leider dauert sowas auch einige Jahre.

  8. Das hört sich aber sehr käselangweilig an, mein bester Herr Passenger. Ich hätte ein flammendes Pädoyer erwartet, die Ihr blaublütiger Anwalt den atemlos lauschenden Massen entgegen schleudert oder wenigstens von Handgreiflichkeiten, Tränen oder einer spektakulären Geiselnahme gehört. Für diesen öden Quatsch mussten Sie extra nach Berlin fahren?

  9. Wenn man bedenkt, dass Torsten bereits 60min nach Verhandlungsbeginn wieder zu Hause war und in den Blogs mit Statements wütete, bleibt wohl nicht viel Zeit für eine packende und spannende Verhandlung ala US Serien;)

    Die Schilderung trifft es auch insofern ganz gut, da es vermutlich eher eine Beratungsstunde und Fürsorge seitens des Gerichts war, den Umständen somit angemessen:)

  10. Fürsorge und Hilfe für den Callboy waren eigentlich nie das Problem. Es soll ja sogar Spender und Schlichter gegeben haben. Am Resultat haben diese Bemühungen aber nichts geändert. Dementsprechend wird es auch in der Zukunft aussehen.

    Ich glaube nicht mehr an ein Ende.

  11. Na immerhin, mein bester Herr Poodle, haben wir Tränen gelacht, auch wenn es schwer fiel, damit bis nach der Verhandlung zu warten. Sein Sie froh, daß Sie des schäbig möblierten Verhandlungssaales nicht ansichtig werden mußten. Keine Rede kann da von ehrfurchtgebietendem Prunk sein. Nicht einmal Häppchen wurden gereicht.

    Der Titel, wird besorgt, sobald das Urteil schriftlich vorliegt. Das wird vermutlich noch etwas dauern, verehrter Herr Strausbergusw.

    Ein Ende wird es geben, Herr Blimp, da bin ich mir sicher. Auch wenn es noch ein Weilchen dauert.

  12. Nun beschweren Sie sich mal nicht Herr Fellow Passenger. So unschön ist Berlin nun auch wieder nicht. Was das Umfeld in Hohenschönhausen betrifft, wage ich anzumerken, dass Sie so einen Blick in die Zukunft Deutschlands erhalten haben.
    Denn so wie es dort heute schon aussieht, sieht es demnächst auch in München aus.

  13. Bester Herr Passenger,

    Ich muss meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen, dass hier nicht öfter upgedatet wird.
    Weiters wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, und einen guten Start in die Bundesligasaison, wenngleich Ihre Prioritäten sicherlich anders liegen.

  14. Diese preußische Ungeduld, mein lieber Herr Michi, bin ich von Ihnen eigentlich nicht gewohnt. Zudem muß ich sagen, daß dieser jammervollen Geschichte kaum noch etwas hinzuzufügen ist. Weitere Entwicklungen sind absehbar. Der bedauernswerte Tropf wird voraussichtlich kein Einsehen haben und sich schließlich in stationärer Behandlung wiederfinden, derer er offenbar dringend bedarf.

  15. @fellow pessenger

    Dem gewinnbringenden Aufenthalt kann ich als Beobachter auch nur zustimmen.

    Er wird sich weiter verrennen, seine Gedanken und Ziele noch öfters durcheinanderbringen und hoffentlich irgendwo und hoffentlich bald dort landen, wo ihm geholfen wird.

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