Mindestlohn: Bundestag knickt ein

Überraschend hat der Bundestag bekannt, daß für Abgeordnete künftig ebenfalls ein Mindestlohn gelten soll. Es könne nicht angehen, daß Emporkömmlinge aus Billiglohnländern künftig Gesetze beschließen, teilte Bundestagspräsident Norbert Lammer mit. Nur ein festgeschriebener Mindestlohn könne schließlich dauerhaft für die gewohnte Qualität der Gesetzestexte bürgen.

Damit Abgeordnete  künftig angemessene Bezüge erhalten, wie sie für jede Führungskraft in der freien Wirtschaft üblich sind, bedürfe es natürlich einer „maßvollen Anpassung der Diäten“. Eine Finanzierungslücke entstünde dabei nicht, da man lediglich die Steuersätze erhöhen müsse.

2 Antworten auf „Mindestlohn: Bundestag knickt ein“

  1. Es könne nicht angehen, daß Emporkömmlinge aus Billiglohnländern künftig Gesetze beschließen, teilte Bundestagspräsident Norbert Lammer mit.

    Eine schöne Vorstellung… Die Qualität der Gesetze ist übrigens in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Die Paragraphen werden immer länger, komplizierter und unübersichtlicher, Redaktionsversehen häufen sich und man braucht mehrere Anläufe, um den tatsächlich gewollten Regelungsinhalt auch zu Papier zu bringen.

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