Neue Studie beweist: Wasser ist naß

Ja gut, die Nässe von Wasser hat der Bundesrechnungshof in Wirklichkeit nicht untersucht. Vielmehr hat er bestätigt, was selbst der Kopflahmste sich denken mußte, sobald er sich fragte, was passieren würde, wenn ein Staat seinen Unternehmen kostenlose Arbeitskräfte zur Verfügung stellt: Sie werden lieber beschäftigt, als solche, die man bezahlen müßte. Dadurch werden Arbeitsplätze vernichtet. Welch Überraschung!

Aus der deutschen Vergangenheit ist hinlänglich bekannt, daß Unternehmen entgegen jeder Moral sogar Zwangsarbeiter eingesetzt haben. Der Erfolg gibt ihnen leider recht. Erst seit 1990 können die überlebenden Opfer nach zähem Ringen wenigstens Lohnforderungen einklagen. Rückblickend erweist sich die Zwangsarbeit sogar bis heute als überaus lohnendes Geschäft.

Wenn die Gesellschaft eine faire Wirtschaft möchte, muß sie ihr einen Rahmen vorgeben. Auf Eigeninitiative zu hoffen wäre ebenso aussichtsreich, wie eine Wiese in einen Golfplatz verwandeln zu wollen, indem man einfach so lange wartet, bis die Natur das Gelände ebnet und die ideale Rasenmischung hervorbringt, die dann freiwillig ab einem Zentimeter Höhe das Wachstum einstellt.

Wasser ist naß. Daran ist nichts zu ändern. Wir müssen uns also so einrichten, daß wir alle trockene Füße behalten können. Vielleicht sind Mindestlöhne da besser als 1-Euro-Jobber.

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