Sehr geehrte Fußballproleten,

es ist natürlich überaus erfreulich für Sie, daß Ihre Lieblingsmannschaft auch heute im Viertelfinale obsiegen konnte. Wedeln Sie deswegen ruhig gerne mit dem schwarz-rot-senffarbenen Vereinswimpel herum, bis Ihnen die Arme abfaulen.

Da es inzwischen nach 1 Uhr nachts ist, wäre es doch aber allmählich angebracht, von kraftvollen „Olé, olé, olé-olé“-Interjektionen abzusehen, und auch die Finger von druckluftbetriebenen Nebelhörnern und Autohupen zu lassen.

Wäre nett.

12 Antworten auf „Sehr geehrte Fußballproleten,“

  1. Bei Folter durch Schlafentzug und infernalischen Krach, kann ich durchaus etwas unduldsam werden, mein bester Herr Richie. Im Übrigen gönne ich Ihnen immerhin, sich alle 10 Minuten von der Feuerwehr retten, oder von der Polizei beschützen zu lassen, die dazu natürlich eingeschaltete Martinshörner benötigt.

  2. Tshihi. Ich hab mir den weinerlichen geharnischten Beitrag gerade noch verkneifen können.

    Stattdessen: Fenster auf und dem Autokorso mit „Möp, möp! Möp, möp, möp!“ antworten. Das nutzt zwar nichts, aber so vergeht die Zeit wenigstens.

  3. So gut bei Stimme, daß ich drei Stunden lang „Möp“ aus dem Fenster plärren könnte, ohne am nächsten Tag aphon zu sein, bin ich leider nicht, teuerste Frau Pe. Mit den Fahnen führen Sie mich jetzt aber wirklich in Versuchung. Ich ringe schon seit Wochen damit, der Frage auf den Grund zu gehen, ob Gewebe und Kunststoff nicht sehr leicht dem Feuer anheimfallen könnte. Nur aus streng halbwissenschaftlichem Interesse natürlich.

    Was mich direkt zu der von Ihnen, meine verehrteste Frau Kinky, vorgeschlagenen Notwehr bringt. Es sind, so fürchte ich, Straßenschlachten zu erwarten. Tragen Sie also am besten auch gleich einen Helm. Apropos Helm: Hoffentlich fallen mir nicht auch noch versehentlich ausgediente Blumentöpfe aus dem Fenster.

  4. moooooment meine werte herrschaftszeiten.
    der pott wiegt doch 300 gm weniger als vorher, obwohl er wesentlich grösser ist. aktuelles gewicht: 9600 gm. aber ob peppy sich darin wohn füllen würde? so zur schau gestellt, beurteilt, niederträchtig angekiechert werden?
    hällt peppy diesen druck aus? ist peppy ein papryruspottprofi? lob und kritik, in einem atemzug? ausgeliefert sein dem willkür der maniepulierbaren massen? trockenphasen: gibt es nicht. das publikum will nichts von phasen wissen. ja, aber es ist natürlich, sagt netzer. da kommt mann gestärkt wieder raus.
    auf die bank, als übersprungshandlung. damit noch spuren vom sozialem (nicht präsent, aber) wahrnehmbar sind. heute im pott, morgen im potschamperl. dann heisst es: herr mit dem besen, um den sternstaub zusammenzukehren.

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