Es muss ein Leben nach Adobe geben

Seit Adobe beschlossen hat, daß Videofilmchen im Netz jetzt mit einer noch tolleren oder zumindest neueren Version ihres Gewürges präsentiert werden sollen, gibt es allerorten dieses tolle Testbild:

So sieht sie aus, die schöne neue Multimediawelt
So sieht sie aus, die schöne neue Multimediawelt

Gut, daß auch Microsoft mit „Silverlight“ und Sun mit „Java FX“ den Markt entdeckt haben. Sie werden in dieser Sache genügend Verderbnis über das Netz bringen, damit sich endlich mal jemand etwas vernünftiges dazu überlegt.

Update: Bis die Schlacht zwischen Adobe, Microsoft, und Sun verloren ist, habe findet sich hier eine Lösung, die wohl bis zum nächsten Update halten wird.

4 Antworten auf „Es muss ein Leben nach Adobe geben“

  1. in HTML5 wird alles besser. Es gibt dort ein video-Element mit dem wunderschöne OGG-Videos eingebunden werden können, und der Browser erledigt das Einbinden etc. (Ist im Gegensatz zum alten object-Element nicht von externen Plugins abhängig)

    auf openvideo.dailymotion.com kann man das mit einem sehr aktuellen Firefox ausprobieren.

  2. Zappelt das in HTML5 dann automatisch los, oder kann man da auch einstellen, daß man den Mist generell nicht angezeigt bekommen will?
    Bei Plugins besteht immerhin die Möglichkeit, diese nicht zu installieren und damit Ruhe vor dem Werbeschrott zu haben.
    Für Videos wie youtube verwende ich einen anderen Browser als den Standardbrowser, so daß ich dort zumindest vor Werbeflash meine Ruhe habe. Und wer nur Flash für seine Webseite anbietet, hat halt Pech gehabt und mich als Besucher oder Kunden verloren.

    Und wieso schreibt eine Pflanze übers Internet? Habe ich da mal wieder einen neuen Trend verschlafen?

  3. Diese Pflanze hat schon immer über alles mögliche berichtet, sehr geehrte Instanz ZAF; nahezu, also fast, seit Menschengedenken, sozusagen.
    Nicht dass ich Ihrer umfassenden Kritik der onlinigen Kultur-Zumutungen abhold wäre – ganz im Gegenteil, seien Sie da vollkommen beruhigt.
    Nein, ich wollte – als eine Art unverbesserlicher Fortschrittsgläubiger – nur beiläufig das Schreiben auf dieser Pflanze, diesem Botenstoff, ins rechte Licht meisseln.
    Gewiss wird nämlich der elektronische Buchstabe auch in HTML5 was haben, dass man ihm beikommen kann.

  4. Eigentlich kam ich nur als Geisel zur Erpressung von Spenden zum Fachmagazin für Halbwissen, Herr ZAF. Weil die aber ausblieben habe ich mich anderweitig nützlich gemacht, und bin nun schon seit einer ganzen Weile für das Ressort „Elektriktrick“ zuständig.

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