Treffen in Berlin

Wie ich heute erfahren habe findet die um 10:30 Uhr am Mittwoch, den 9.8.2006 im Raum III/HG/312 der Wartenbergerstraße 40 in Berlin geplante Verhandlung tatsächlich statt. Sie ist öffentlich, das heißt jeder der Zeit und Lust hat darf zuschauen. Das Gerichtsgebäude liegt an der Haltestelle Anna-Ebermann-Straße der Metrolinien 5 und 17.

Danach werde ich mich in das Cafe Ehrenburg in der Karl-Marx-Allee 103 (U-Bahn Weberwiese) verfügen, wo ich mich über Gesellschaft freuen würde. Die Interessenten werden gebeten sich per E-Mail oder Kommentar anzukündigen, damit ich gegebenenfalls Reservieren kann.

[Wichtige Korrektur: Das Gerichtsgebäude ist in der Wartenbergerstraße 40. Dank an Herrn StrausbergBLOGger, der den Irrtum bemerkte!]

28 Antworten auf „Treffen in Berlin“

  1. Wäre ja gerne als Zuschauer und anschließend dabei, geht aber nicht, da ich selber mit meinem RA verabredet bin – und der kommt dank eines mehrfach „verschobenen Termines“ extra aus Frankfurt zu mir.

    Man hat ja leider auch die eigene Problematik die manchmal gelöst sein will.

    Aber an einem „online“-Bericht, so wie man ihn schon gelesen hatte wäre etwas gutes abzugewinnen.

    P.S.: Was mich am meisten interessiert, ist die Reaktion des Richters auf den Vortrag des Klagenden. Vielleicht kommt er ja auf Ideen die irgendwo im deutschen Recht verankert sind und dem ganzen ein Ende bereiten.

  2. Da verfolgt man mal ein paar Tage die ganze Story nicht so ausgiebig und schon steht ein neuer Gerichtstermin an!?!
    Wer ist der Beklagte?
    Tritt er mit Anwalt auf?
    Gibt es irgendwo die Ladung bzw sonstige Schriftsätze online zu lesen?

    Input, input please;)

  3. @Jan:

    Die Ladung ist nicht so lustig wie die beigefügten Schriftsätze, insbesondere der Antrag auf die einstweilige Verfügung von Herrn T.
    Zu meiner tiefen Trauer vermochte ich allerdings nicht, seiner Argumentation (?) zu folgen.

    Mein Mitleid gehört unter anderem dem Richter.

  4. @ Michi: Gibts die irgendwo zu lesen? Wäre es nicht eine so traurige und ernste Geschichte würde ich drüber lachen.

    Im Grunde hilft wohl nur, CT zu ignorieren.

    Ist morgen auch ein Anwalt zugegen?

  5. Wie will man ihn igonieren, wenn man Anzeigen von ihm bekommt? Ich bin kein Anwalt, aber es kann und darf doch nicht sein das dem Staat Kosten entstehen, weil ein scheinbar geistig Verwirrter unsinnige Anträge stellt und Anzeigen erstattet.

    Wieso muss da irgendwer nach Berlin fahren, ist ein Richter nicht in der Lage zu prüfen ob der Antrag Sinn macht? Bekommt Torsten Geld vom Staat zum Leben? Wenn ja, aus welchem Grund? Ich möchte nicht das er mein Geld für unsinnige Anzeigen ausgibt, wäre das nicht Leistungsmissbrauch oder sowas? Lauter offene Fragen.

  6. @ Staatskasse

    Das sind genau die Fragen, die ich mir stelle.

    Zu meiner, vom Gericht in Kempten/Allgäu verhandelten Ehescheidung war es ausreichend, vor einem Richter in Cuxhaven Stellung zu nehmen. Und dabei ging es um mehr.

  7. Pingback: HasteNedGesehn
  8. Pingback: Christian in Wien
  9. Ich muß mich leider entschuldigen – mein Töfftöff hat leider gestreikt! (Anlasser hängt, und ´nen Automatik läßt sich so bescheiden anschieben).

    Wäre echt gerne mit dabei gewesen!
    Umso mehr bin ich auf das Ergebnis gespannt, denn auch ich habe diesbezüglich ja angeblich noch etwas zu erwarten (er hat ja Widerspruch eingelegt).

    PS: Auch wenn Strausberg den Strauß als Wappentier hat, wird Strausberg nur mit einem S geschrieben!

  10. damit ich es richtig verstehe:
    ct verklagt dich in berlin.
    du bist in münchen.
    und fährst von münchen nach berlin?

    wie wärst mit einem anwalt aus berlin, der die sache annimmt?

    mir wäre die zeit zuuuuuuu schade

  11. Nicht jeder darf zum Pokalfinale in die Deutsche Hauptstadt fahren.

    „mir wäre die zeit zuuuuuuu schade“

    Für eine solche Ehre sollte einem nie die Zeit zu schade sein.

    Mein Tip : Fellow Passenger vs. Callboy Torsten – 1:0

  12. Wo bleibt der Bericht, verehrter Herr Passenger?
    Wir erwarten ihn ausgesprochen dringend, insbesondere, weil das der interessanteste Aspekt des heutigen Arbeitstages ist.

  13. Hier http://princo.wordpress.com/2006/08/06/callboy-torsten-ag-hohenschonhausen-wird-umbenannt/#comment-1072 (Kommentar #136) steht, wie es den aktuellen Informationen nach ausgegangen ist.

    „Unseren Informationen nach, wurde ein Versäumnisurteil gesprochen und Torsten hat nun nochmal 14 Tage Zeit, nachzubessern.
    Der zuständige Richter muss Torsten deutlich gesagt haben, dass sein Antrag in der vorliegenden Form völliger Quatsch ist und keine Aussicht auf Erfolg hat. Auch muss der Richter Torsten gerate haben, sich anwaltliche Hilfe zu holen.“

  14. „Der zuständige Richter muss Torsten deutlich gesagt haben, dass sein Antrag in der vorliegenden Form völliger Quatsch ist…“

    So viel ich weiß haben genau DAS schon unzählige Leute zu Torsten gesagt. Die Wirkung war immer gleich Null.

  15. Vielleicht versteht er’s ja, wenn ein Richter ihm das sagt. Aber vielleicht ist es dann ja auch so, dass der Richter ‚unware Tatsachen verbreitet und diese unterstützen‘ oder so ähnlich.
    man kennt das ja schon.

  16. aaaaargh – mein kommentar steht unter spamverdacht und wird von hand geprüft!

    hier einfach nochmal:

    Vielleicht versteht er’s ja, wenn ein Richter ihm das sagt. Aber vielleicht ist es dann ja auch so, dass der Richter ‘unware Tatsachen verbreitet und diese unterstützen’ oder so ähnlich.
    man kennt das ja schon.

  17. Jeder, mein lieben Herren Staatskasse und Opa, hat in unserem Land das Recht sich vor Gericht Gehör zu verschaffen, weil das so im Grundgesetz steht. Das finde ich gut und richtig, auch wenn es im Einzelfall die Verschwendung von Zeit und Geld bedeuten kann.

    Das Gericht hätte den wirren Antrag einfach ohne mündliche Verhandlung abweisen können. Es hat sich aber entschlossen, seine Fürsorgepflicht voll auszuschöpfen. Herrn R. Gelegenheit zu geben, in einem zweiten Anlauf den Antrag neu zu formulieren war sehr entgegenkommend. Statt Rs zweite Einlassung abzuwarten, ehe es einen Verhandlungstermin festsetzt hätte nicht sein müssen. Zulässig war es natürlich.

  18. Ich habe mich nach anfänglicher Faulheit jetzt doch einmal durch Archive und Links gekämpft, um die Allumfassung dieser Geschichte zu verstehen. Und ich muß sagen, das ist so unglaublich skurril, dass ich nicht weiß, was ich dazu sagen soll. Nur soviel: ich bleibe dran, aber auch weiterhin sprachlos.

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