Vermeintliche Werbegeschenke

Der Werbeblogger schrieb, daß Louis Vuitton sich bei der Künstlerin Nadia Plesner darüber beklagte, daß diese auf einem T-Shirt unter anderem eine Handtasche abbildete, die irgendwie ähnlich aussieht, wie eine des Handtaschenherstellers. Eine eher seltsame Geschichte, die wir hier auch gar nicht weiter untersuchen wollen.

Wenn man sich diese Taschen, zum Beispiel diese hier, ansieht, sollte man annehmen das es sich um ein Werbegeschenk von Lois Vuitton handelt. Penetrant leuchtet einem an jeder nur erdenklichen Stelle kreischbunt das Firmenzeichen entgegen.

Erfahrungsgemäß verwenden die meisten Leute am liebsten solche Werbegeschenke, die, wenn überhaupt, nur einen dezenten Hinweis auf den Spender tragen. All zu aufdringlich Bedrucktes ist dazu verdammt, auf dem Dachboden zu verstauben. Wer sich wie eine Litfaßsäule herumzulaufen bereit erklärt, ist in der Regel Profisportler und läßt sich dafür fürstlich entlohnen.

Tatsächlich gibt es aber auch Menschen, die das völlig anders sehen. Sie verzichten nicht nur auf entsprechende Werbeeinnahmen, sondern blätten sogar 400 US-Dollar hin, um solch einen abstoßenden Beutel öffentlich herumtragen zu dürfen. Dabei könnte man sich für diesen Preis bestimmt auch ohne weiteres etwas hübsches anfertigen lassen. Notfalls kann man ja auch den Preis reinsticken lassen. Darum geht es bei solchen Produkten ja wohl.

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