König von Deutschland

Sie sind König von Deutschland. Ihr großes Vorbild, der König von Amerika, hat ihnen ein faules Ei ins Nest gelegt und damit fast Ihr gesamtes Staatsvermögen vernichtet. Er steht selbst am Rande der Pleite. Ihre Armee ist teuer aber praktisch handlungsunfähig. Der Adel nervt, weil er um seine Pfründe bangt. Aus dem Bürgertum (das ja immer alles besser weiß) werden defätistische Äußerungen über Ihre Regentschaft laut. Das Volk hungert wie immer, wird aber aus unerklärlichen Gründen immer zahlreicher.

Die Lage ist ernst aber (noch) nicht hoffnungslos. Reagieren Sie jetzt online, um den drohenden Untergang Ihres schönen Reiches abzuwenden! Wählen Sie dazu einfach die beste Maßnahme aus den folgenden populären Vorschlägen ihrer Berater aus.

n

{democracy:6}

Achtung: Die breite Unterstützung (Koalition) Ihrer Vasallen bröckelt bereits. Nutzen Sie schnell noch Ihren königlichen Bonus und fügen selbst eine eigene Maßnahmen hinzu, solange Ihr Kopf noch zwischen Ihren Schultern sitzt.

PS.: Wir bitten das völlig sinnlose Vorkommen von „n“ im Text zu entschuldigen. Es handelt sich offenbar um einen Fehler des eingesetzten Demokratiemoduls, das sich unserem Einfluß naturgemäß entzieht. Eventuelle Ähnlichkeit mit Demokratieprodukten von den Herren Dibold und Nedap wären rein zufällig.

5 Antworten auf „König von Deutschland“

  1. Ja, von welcher Krise ist denn hier die Rede? Achso, da waren ja die sinkenden Stimmen bei den Wahlen, da müssen wir was tun, senken wir kurz die Lohnsteuer, aber nur bis nach der Wahl, dann geht sie wieder kräftig rauf, wir wollen doch auch noch leben, wir Könige.

  2. Auf den köngiglichen Kronenpolierer bin ich gerade gar nicht gut zu sprechen, meine liebe Frau Kinky. Der hat mir nämlich neulich die Krone dermaßen poliert, daß der ganze Zahn darunter, nun in vier Teilen auf meinem Schreibtisch herumliegt, statt mit vereinter Kraft, Nahrungsmittel zu zermahlen.

    Ganz genau, Herr Magnus, Energie und Obdach hat man eben. Mit irgendwas muß man den Pöbel ja locken können.

  3. Oh weh, herr Passenger!

    Mir hat der Kronenpolierer die Krone durchbohrt, um alsdann Metalldrähte in die Zahnwurzel zu stecken und darin herumzustochern.

    Mein herzliches Bedauern gehört Euch!

  4. Verbindlichsten Dank, Herr Michi!

    Der von Ihnen beschriebene Vorgang wurde mir ebenfalls zuteil, erwies sich allerdings nicht nur als überaus unangenehm, sondern als Auftakt zu einem Vorgang, den der königliche Kronenpolierer lapidar mit dem Hinweis „36ex“ zusammenfasste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.