Ultimativer Autotestbericht

Obwohl, oder gerade weil ich nie ein eigenes Automobil besessen habe, bin ich schon viele verschiedene Kraftfahrzeuge gefahren. Da wären Audi TT, BMW 3 (mehrere) und 5, ein Citroen (eigentlich mit zwei Punkten über dem e) Kombi, Opel Corsa, Mercedes Sprinter, Strich-Acht, Mitsubishi Lancer, Oldsmobile weißnichtmehr, Opel Corsa, Peugeot 406 und 305 (ohne Dach), Renault R4, Skoda Oktavia Kombi, Toyota Corola und irgendeinen Kombi, Volkswagen Golf (mit und ohne Dach), Passat, Bus, Käfer, Caddy und noch ein paar weitere, die mir gerade nicht einfallen.

Im Wesentlichen waren alle ungefähr gleich. Das Pedal ganz rechts macht es schneller, das links davon langsamer. Alle Fahrzeuge ließen sich durch Drehung am Lenkrad in die gewünschte Richtung bewegen. Besondere Aufmerksamkeit erforderte das Befüllen mit Kraftstoff, da nicht alle Fahrzuge den Einfüllstutzen auf der gleichen Seite hatten. Außerdem gab es an den Tankstellen immer verschiedene Zapfhähne, die man nicht verwechseln durfte. Die einen rochen wie mein Feuerzeug, die anderen wie meine Heizung.

Tatsächlich waren nicht alle Wägen gleich angenehm zu fahren. Die Fahrzeuge aus älteren Baujahren waren längst nicht so bequem wie die neueren Modelle. Zudem fiel auf, daß die größeren Automobile sich deutlich besser fahren als die kleineren. (Die Kleintransporter sind dabei nicht berücksichtigt.)
Fazit: Wenn Sie sich ein Auto kaufen wollen, nehmen Sie ein großes neues. Die Marke ist völlig egal.

13 Antworten auf „Ultimativer Autotestbericht“

  1. Das mit den Zapfhähnen kann ich nur unterstreichen. Wenn man da nicht höllisch aufpasst, riecht das nämlich nicht mehr nach Feuerzeug oder Heizung, sondern ganz komisch. Wenn man Pech hat, riechts nach Schwefel, so wie in der Hölle halt.

  2. Stimmt schon so halbwegs, aber ganz so einfach ist das dann doch nicht. Ich hatte auch noch nie einen eigenen Wagen, habe aber schonn allerlei Zeug durch die Gegend gefahren. Meine Faustregel: Wenn’s über Land geht, mittlere bis gehobene Größe. Einziges wesentliches Kriterium: die Qualität der Sitze. Wenn’s in die Stadt geht: so klein wie möglich. Schon mal einen Smart geparkt, ein komplettes Abendessen verzehrt und dabei beim Bezahlen der Rechnung beobachtet, wie dieselbe etwas überdimensionierte Limousine, die einen auf dem Weg zum Restaurant überholte, immer noch einen Parkplatz sucht? Size does matter.

  3. Und, hatten alle testautos auch räder? darüber vermisse ich ein konkrete aussage. wenn ja: wieviele? welche form? vorne oder hinten oder vorne links und hinten rechts? oder wie?

  4. Es ist mir unbegreiflich, mein lieber Herr Neo-Bazi, warum man sich überhaupt selbst mit diesen übelriechenden Zapfhähnen auseinandersetzen soll. In der Kneipe muß man sein Bier ja auch nicht selbst zapfen und das Glas abspülen. Aber wahrscheinlich kommt das auch noch.

    Da haben Sie natürlich recht, bester Herr Zeichensatz, in München etwa eine Parklücke für einen Audi A8 zu finden grenzt an ein Wunder. Meine Studien drehen sich ja aber nur ums Fahren und da sind Kleinwagen eher unangenehm. Wenn sie schon einmal als Fahrer gearbeitet haben, wissen Sie was ich meine.

    Oh ja, Herr oder Frau Dauni, Räder waren sogar reichlich vorhanden. An jeder der vier Ecken eines, zusätzlich ein weiteres in Reserve und noch ein spezielles Lenkrad gehörten sogar jeweils zur Serienausstattung. Auffällig war, daß sämtliche Räder aller Fahrzeuge durchwegs eine kreisrunde Form hatten. Der überwiegende Teil der Räder war aus schwarzem Gummi gefertigt. Bei letzteren gab es allerdings Unterschiede. Zwar waren alle mit kunstvollen Schnitzereien verziert, jedoch war die Ornamentik bei den einzelnen Fahzeugen jeweils verschieden.

  5. Sie sind aber auch völlig wischi-waschi, Charlie Brown Herr Fellow Passenger.
    Die Marke ist völlig egal.
    Das ist doch der Albtraum jedes Werbefuzzis, wenn Sie so gar keine Präferenzen haben und wohl auch keine Anstalten machen, sich irgendwie beeinflussen zu lassen.
    Na, immerhin haben Sie einen Führerschein. Da haben Sie mir etwas voraus.

  6. Eine Fahrerkabine scheint mir auch nicht unwesentlich zur Definition eines Wagens und zur Steigerung des Fahrkomforts zu sein, vor allem bei Regen. Bei manchen Modellen hat man das trotzdem vergessen, was man kurzerhand als Vorteil verkaufte, indem man einen wohlklingenden vertuschenden Namen erfand („Cabriolet“) und zur Vollendung des Betrugs den Kaufpreis deutlich erhöhte. Es gibt immer noch Leute, die darauf hereinfallen. Vor allem in Hamburg.

  7. Vererhrter Fellowpassenger,
    verzeihen Sie, wenn ich mich hier einmische, aber da fällt mir eine Anekdote aus meiner Zeit als Belichtungslakai ein.
    Der Herr welcher sich mein Herr und Meister nannte, ließ es sich nicht nehmen mich mit auf eine seiner zahlreichen Dienstreisen zu nehmen. Er lenkte sein Fahrzeug stets selbst bis auf freitags , wo wir es immer in die Waschanlage und zum tanken fahren durften – aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
    Jedenfalls besass der edle Fürst einen Jaguar Coupé, mit dem man mal so schnell nach München düste. Leider leichter Schneefall, erst aber auch der Heimfahrt. Hin gings mit 230 km/h im Sonnenschein und leichtem Unwohlsein. Zurück ein leichtes Zuckern auf der Autobahn. Schon die seichte Steigung der Autobahnauffahrt wurde der Karosse zum Verhängnis. Der Lakai, nämlich meine Wenigkeit, durft die Kutsche anschieben, während 2CV und Schlimmere an uns fröhlich lachend vorbeidonnerten.
    Ich bin gebranntes Kind von großen Marken, Sie werden verstehen. Als ich mich nach dem Spurt auf die Sitzbank fallen ließ hörte ich den Meister sprechen: „Machen Sie sich keine Sorgen, wegen der Ledersitze, meine Frau wird das schon alles wieder trocken bekommen und reinigen…“. Aha.

  8. Das würde ich nun wieder nicht so eng sehen, bester Herr Matt. Wenn man ein Autodach einfach weglässt regnet es ja nicht nur hinein, sondern das ganze Ding fällt in sich zusammen. Die offenen Modelle brauchen meist eine völlig andere Karosserie als die geschlossenen, weshalb sie auch schwerer sind. Die besseren Exemplare sind bei geschlossenem Verdeck sogar dicht. Die einzige mir bekannte Ausnahme ist der von Herrn Prof. Uhlig erwähnte Citroën 2CV.

    Die lebhafte Schilderung ihrer Erlebnisse mit einem Coupé von Jaguar, verehrter Herr Prof. Uhlig, ist geradezu ein Klassiker. Selbst starker Regen konnte das britische Raubtier damals aus dem Konzept bringen. Das ist ein guter Grund, das Kriterium „neu“ zu berücksichtigen. Auch dieser Hersteller dürfte in den letzten 20 Jahren erkannt haben, daß Straßen nicht immer trocken sind. Ausprobiert habe ich das aber noch nicht.

  9. diese italienische möchtegern sportwägen sind ein ärgernis ohnes gleichen. sie rosten, sie sind laut. sie haben kein servo. ein hölle zum einparken, wenn auch der rückwertsgang ständig rausspringt und man den festhalten muss, wie ein zickiges kinderlein.

    und das öl. die älteren damen wollen schon das beste und das gleich in mengen…da freuen sich die herrschaften im nahen osten…
    ein tr5 oder auch tr6 jeder zeit statt der roten gurke.

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